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Verzerrte Sichtweisen - Syrer bei uns

Informations sur le produit "Verzerrte Sichtweisen - Syrer bei uns"

Wegschauen funktioniert nicht mehr, zumindest nicht in Syrien. Das Land hat sich zum Schlachtfeld regionaler und internationaler Interessen entwickelt. Die Menschen vor Ort werden im Stich gelassen - politisch, militärisch und humanitär. Und es ist kein Ende in Sicht. Das rächt sich: Hunderttausende suchen Schutz in Europa - Sunniten, Alawiten, Christen, Kurden. Vor allem kommen sie nach Deutschland.

Die Zeit der Kuscheltiere am Bahnhof ist vorbei. Niemand klatscht mehr, wenn Geflüchtete aus dem Zug steigen. Was muss jetzt getan werden, damit die syrische Katastrophe nicht zu einer deutschen wird?

Kristin Helberg hat sieben Jahre in Syrien gelebt und ist über ihre syrische Familie und viele Freunde eng mit dem Land verbunden. Sie weiß, wie es jenen geht, die bis heute in Syrien ausharren, und jenen, die versuchen, in Deutschland Fuß zu fassen. Sie kennt die syrische Geschichte, Politik und Mentalität wie kaum jemand sonst. Warum haben so viele Angst vor den Syrern? Was erwarten wir von ihnen - und was erhoffen sie sich von uns?
 
Autorenportrait

Kristin Helberg, im Augenblick in Berlin, wanderte nach ihrem Politikstudium und einigen Jahren beim NDR in den Nahen Osten aus. Sie lebte von 2001 bis 2008 in Damaskus und pendelt seitdem zwischen Deutschland und Syrien. Journalistin für die ARD, den DRS und den ORF. Sie schreibt u. a. für die taz.
Autor: Kristin Helberg
Erschienen: 16.08.2016
Format: gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-451-31157-4
Seitenzahl: 272 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Berichte, Flüchtlingspolitik, Geschichte, Syrien

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"Jeden Tag hörte ich die Stimmen der Opfer, die ihr Leid herausschrien, um zu erzählen, was in den Gefängnissen geschieht. Niemand war da, um es zu bezeugen, niemand antwortete ihnen. Diese Toten haben mir die Verantwortung auferlegt, Zeugnis von ihren Qualen abzulegen, vor ihren Familien, der Menschheit und der freien Welt." Noch nie ist das brutale Wesen des Assad-Regimes so deutlich offenbart worden wie in diesem Buch. "Caesar" - so sein Deckname - war Fotograf bei der syrischen Militärpolizei. Zwei Jahre lang musste er nach Beginn der Aufstände gegen Assad die Opfer des Regimes fotografieren: Leichen von Oppositionellen, die grausam zu Tode gefoltert worden waren. Rund 50.000 dieser Fotos hat er außer Landes geschmuggelt, als er 2013 aus Syrien floh. Garance Le Caisne ist es als einziger Journalistin gelungen, ihn ausfindig zu machen und mit ihm zu sprechen. Aus Caesars Berichten und den Geschichten von ehemaligen Häftlingen, die sie ebenfalls aufspüren konnte, ist hier ein Dokument unsäglichen Grauens entstanden. Es berichtet von Assads System der Folter, von der Routine des Mordens, dem Zynismus der Schergen, von physischen und psychischen Qualen unvorstellbarer Art. Während man im Westen schon wieder bereit ist, in Assad das kleinere Übel zu sehen, enthüllt dieses Buch das massenhafte Morden, das bis heute weitergeht.   Inhaltsverzeichnis Vorstellung der Syrer, die in diesem Buch als ZeugenauftretenProlog1 Aufdecken. Bezeugen. Anklagen2 Beruf Leichenfotograf3 Aus Routine wird Grauen4 Die Archive des Todes5 Gemeinschaften und Religionen6 Zwischen den Fronten7 Bei den Familien der Verschwundenen sein8 Lebend hinauskommen, eine Pflicht9 Diplomatie der kleinen Schritte, ergebnislos10 Bericht in WashingtonAnmerkungenAnhänge 1 - 6DankAusgewählte Literatur

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