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Informations sur le produit "Die Falle - heute bin ich stolze Afrikanerin"
Die 2. überarbeitete Auflage von "Die Falle - heute bin ich stolze Afrikanerin" von Clariste Soh Moube ist erschienen
Heute ist Claristes Buch hoch aktuell. Die Bilder der Flüchtlinge im Mittelmeer erschrecken und empören uns. Welche Hoffnungen sterben dort täglich oder enden in erbärmlichen Flüchtlingslagern? Zehn lange Jahre hat Clariste selbst diesen Weg der trügerischen Hoffnungen beschritten, sie wollte in Europa Karriere machen als Fußballerin und ein besseres Leben finden, ihre Familie unterstützen. Schließlich geht sie den unbequemeren Weg: Sie bleibt in Afrika! Afrika wird nur dann eine lebenswerte Zukunft haben, wenn seine Jugend sich dafür engagiert. Dafür steht Clariste Soh Moube.
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| Autor: | Clariste Soh Moube |
|---|---|
| Erschienen: | 8. Februar 2014 |
| Format: | Livre de poche |
| ISBN: | 978-3-88021-440-8 |
| Seitenzahl: | 160 Seiten |
| Sprache: | Deutsch |
| Stichwort: | Afrika |
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' Warum ausgerechnet ein Buch über Arbeiterfrauen und Arbeiterinnen. Nur unbedeutende Frauengeschichten? Keineswegs. Arbeiterfrauen werden oft unterschätzt, sind aber eine bedeutende gesellschaftliche Kraft: SIE halten das Leben am Laufen, in vielen gesellschaftlichen Bereichen, oft im Hintergrund. SIE lernen organisiert, bessere Arbeitsbedingungen und Zukunftsvisionen zu verwirklichen. Die Autorin verarbeitet erlebte Frauengeschichten und Zukunftsträume, fernab von Stars und Sternchen. Geschichten von Frauen, die Familie und Gesellschaft am Laufen halten, in den großen Medien fast nicht vorkommen. Geschichten von Arbeiterfrauen, die ihre eigenen Fähigkeiten oft unterschätzen, aber organisiert Klarheit und Kraft entwickeln. Protagonistinnen sind Arbeiterfrauen, die sich im Kleinen oder im Großen engagieren und dem gesellschaftlichen Gegenwind den Kampf ansagen, wie auch die Autorin selbst. Bei ihren Reisen zu den Frauen der Welt lernt sie deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten genauer kennen sowie Stärken und Differenzen in der Frauenbewegung! Ihr Herz schlägt links - für die Befreiung der Frau, den Einklang von Mensch und Natur, eine lebenswerte Zukunft aller Kinder. Dieses Buch will Frauen Mut machen, sich für die eigenen Lebensinteressen zu engagieren und couragierter in die „große Politik“ einzumischen. Es zeigt, zu welch ‚großen‘ Taten die sogenannten ‚kleinen‘ Frauen organisiert imstande sind. Die Welt braucht noch viel mehr davon! _______________________________________________________________________________________________________________________________ Linda Weißgerber, gelernte Feinmechanikerin. Arbeit als Montagehelferin. 50 Jahre in der Gewerkschaft, aktive Vertrauensfrau der IG Metall und Betriebsrätin. 1991 Mitbegründerin des überparteilichen Frauenverbands Courage. 21 Jahre im Bundesvorstand Courage. 2011 Teilnahme an der ersten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela. Bis heute Redakteurin des Courage-Magazins. Die Wuppertaler Autorin verarbeitet erlebte Frauengeschichten und Zukunftsträume, fernab von Stars und Sternchen. Bei ihren Reisen zu den Frauen der Welt lernt sie deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten genauer kennen sowie Stärken und Differenzen in der Frauenbewegung. Protagonistinnen sind Arbeiterfrauen, die sich im Kleinen oder im Großen engagieren und dem gesellschaftlichen Gegenwind den Kampf ansagen - wie auch die Autorin selbst. Flyer zum Buch '
»Ein Roman, der an die Schönheit und Einfachheit alter Volkssagen heranreicht.« The Guardian, London Waiyaki folgt dem Wunsch seines Vaters, besucht eine christliche Missionsschule, wird ein guter Schüler und schließlich sogar Lehrer. Doch als er sich in ein Mädchen aus dem christianisierten Nachbardorf verliebt, kommt es zum ausweglosen Konflikt. Waiyaki wird zum Opfer der Zerrissenheit zwischen seiner eigenen Kultur und der der Weißen. Waiyaki wächst in der Dorfgemeinschaft der Gikuyu auf und wird von seinem Vater als spiritueller Führer und Erneuerer seines Volkes eingeweiht. Er besucht eine christliche Missionsschule, aber als er sich in ein Mädchen aus dem christianisierten Nachbardorf verliebt, kommt es zum tragischen, ausweglosen Konflikt. Waiyaki, der nicht zum christlichen Glauben übertritt, andererseits zum Besten seines Volkes das Wissen der Weißen in einer unabhängigen Gikuyu-Schule vermittelt, steht dazwischen: ein Opfer der Zerrissenheit, die bis heute das moderne Afrika zeichnet. Der Roman erzählt poetisch und einfühlsam vom Leben im kenianischen Hochland zu jener Zeit, als die weiße Eroberung erst ein bedrohlicher Schatten war. Rezension »Eine Ahnung, wie tief die Wurzeln dieses Konflikts in Kenia reichen könnten, bietet vor allem ein Klassiker der kenianischen postkolonialen Literatur, Ngugi wa Thiong'os Roman Der Fluss dazwischen.« Axel Timo Purr Neue Zürcher Zeitung ___________________________________________________________________________________________________________________ Ngugi wa Thiong'o, geboren 1938 in Kenia, studierte am Makerere University College in Kampala (Uganda), wo er seine schriftstellerische Laufbahn begann, und an der University of Leeds (Großbritannien). Mit seinem umfangreichen Romanwerk und einer Vielzahl von literarischen und politischen Essays zählt er zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. 1977 wurde er verhaftet und interniert, 1982 musste er Kenia verlassen. Seit 2002 war er Distinguished Professor of English and Comparative Literature an der University of California, Irvine. Er starb 2025.
In Simbabwe gibt es wahrhaftig nicht viel Grund zur Heiterkeit: Diktatur, Inflation, Krisen, Aids und Hunger bestimmen den Alltag. Wie halten die Menschendiesen Widrigkeiten stand? Es ist der ungebrochene Sinn für Humor, die Fantasie und Geduld, die sie immer wieder antreiben, neue Wege zum Überleben zu finden. Ganz besonders die Frauen. Sie tragen die Welt auf dem Kopf und wissen: Nur wer lacht, überlebt. Katharina Morello erzählt von diesen starken Frauen. In kurzen Geschichten sieht man sie vor sich, junge und alte. Man sieht, wie sie aufbrechen, scheitern und wieder aufstehen. Und immer wieder hört man sie lachen. Denn natürlich gibt es auch in Simbabwe Grund zum Jubeln: Wenn in der Nacht die großen Ameisen fliegen, die geröstet und gesalzen eine Köstlichkeit sind, wenn mitten im Geziefer ein Kind zur Welt kommt und wenn nach Monaten des Wartens eine Internetverbindung sieben Minuten lang stabil bleibt und endlich die erste E-Mail eintrifft. _______________________________________________________________________________________________________ Katharina Morello, geboren 1966 in Zürich, studierte Theologie für das Pfarramt in Zürich und Journalismus in Luzern. Sie arbeitete als Journalistin für den Tages-Anzeiger und die Zürichsee-Zeitung. Heute ist sie Redakteurin bei Brot für die Welt. Ein Jahr verbrachte sie mit ihrer Familie in Simbabwe, mit ihrer Familie in Simbabwe, wo ihr Ehemann im Landspital von Musiso tätig war. Katharina Morello lebt mit ihrer Familie in Hirzel in der Schweiz.
Als Wangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, feierte ganz Afrika. Nach einem Studium in den USA und München wurde sie die erste Professorin Kenias und die erste grüne Politikerin Afrikas. Afrika, mein Leben erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die Hoffnung in die Welt trägt. _____________________________________________________________________ Wangari Muta Maathai, geboren 1940 in Nyeri/Kenia, kenianische Professorin und Wissenschaftlerin, war seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Maathai stammt aus einer Familie südlich von Nairobi, deren Vater polygam lebte. Ihre Begabung fiel einigen Missionsschwestern auf und sie erhielt eine solide Schulbildung an einer bekannten Klosterschule in Kenia. Sie bekam ein Stipendium für ein Studium der Biologie in den USA und studierte später an den Universitäten von Pittsburgh, Gießen und München. Im Jahr 1971 erwarb sie als erste Frau aus Kenia den Doktortitel an der University of Nairobi. Im gleichen Jahr wurde sie die erste Professorin für Veterinäre Anatomie und später Dekanin ihres Fachbereichs an der Universität von Nairobi. 1977 rief sie das Aufforstungsprojekt Green Belt Movement ins Leben. 2002 wurde Wangari Muta Maathai bei den ersten freien Wahlen Kenias ins Parlament gewählt, seit 2003 war sie stellvertretende Ministerin für Umwelt. 2004 wurde Wangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Sie verstarb 2011.
Vor dem Hintergrund einer wahren Begebenheit erzählt der junge Südafrikaner Sonwabiso Ngcowa die berührende Geschichte des lesbischen Mädchens Nana.Nana wächst in ärmlichen Verhältnissen, aber umsorgt von der geliebten Großmutter, auf dem Land auf. Als diese in finanzielle Not gerät, muss die 14jährige zu ihren Eltern ziehen, die am Rande von Kapstadt im Township Masi leben. Der unerwartet liebevolle Empfang durch die Familie hilft ihr über den Trennungsschmerz hinweg. In Nanas neuer Schule haben die Mädchen nur eins im Kopf: das richtige Outfit und Jungs! Nana fühlt sich fremd, weil sie die Leidenschaft der anderen nicht teilt. Erst als sie sich in Agnes, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, verliebt, beginnt sie, sich selbst zu verstehen. Nana erfährt nun beides: großes Glück und die Angst vor Ablehnung und brutaler Gewalt. Denn obwohl das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in Südafrika im Gesetz verankert ist, ist die Stimmung gegen die Abartigen offen aggressiv. Der Weg, den Nana für ihre Liebe gehen muss, ist steinig, aber das Mädchen lässt sich nicht beirren, und irgendwann kommt sie an in ihrem eigenen Leben. Personenportrait Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, lebt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Home for Kids in South Africa) seit 2001 in Kapstadt. Seine Romane und Sachbücher waren u.a. nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. 2001 erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, 2009 die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Heidelberg.
Afrika - mit 54 Staaten, über 1000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig, uralt und modern. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Mit erstaunlicher Hartnäckigkeit hält sie fest an der Mär von Afrikas Geschichtslosigkeit und politischer Bedeutungslosigkeit, die aktuellen Medienbilder bleiben verkürzt auf politische Schreckensszenarien und exotische Folklore. Lutz van Dijks spannende Geschichte Afrikas - die er vor allem für junge LeserInnen geschrieben hat - will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich hochaktuelle Themen wie Aids und Ebola, die neue Rolle Chinas, den "arabischen Frühling", Boko Haram, Flucht und Vertreibung verständlicher. Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen. Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika endlich menschlich und lebendig: das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! ___________________________________________ Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, lebt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Home for Kids in South Africa) seit 2001 in Kapstadt. Seine Romane und Sachbücher waren u.a. nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinderund Jugendbuchpreis. 2001 erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, 2009 die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Heidelberg.
Karim ist die Flucht aus seiner umkämpften Heimatstadt Homs gelungen. Mit seiner Familie schafft er es zunächst nach Ägypten und versucht von dort, mit seinem Onkel übers Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Dabei verliert er den Onkel im Gedränge, verfehlt das Schlepperboot und landet im Gefängnis. Beim nächsten Fluchtversuch mit dem Boot kommt er im Sturm fast um. Es grenzt an ein Wunder, dass er Monate später in Konstanz zur Schule gehen darf. Obwohl Karim seine Eltern vermisst und es ihm schwerfällt, Freunde zu finden, beginnt er Fuß zu fassen. Doch da bezichtigt ihn eine Mitschülerin einer üblen Mobbingaktion.
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Silvie war noch nie in Südafrika. Silvie weiß aber ganz genau, was sie dort erwartet. Denkt sie zumindest, bis sie mit ihrem gefahrensituationserkennungsresistenten Freund in Kapstadt steht, und die zwei dort völlig durch/an/einander geraten: Warum reagiert der farbige Mann auf die Frage, ob er Xhosa spricht, so perplex? Handelt es sich beim »Highway« um eine Autobahn oder um eine Fußgängerzone? Warum starren die Polizisten Silvie so schamlos auf den Busen? Und nicht zuletzt: Wann schwebt man in Lebensgefahr – und wann in Paranoia? Simons und Silvies Trip führt von Kapstadt über die Afrikaanse Karoo, an den traditionellen Lehmhüttendörfern der Transkei und dem Powerhouse Johannesburg vorbei. Während dieser abenteuerlichen zwei Wochen kommen die beiden mit dem Geknäuel südafrikanischer Kulturen, Sitten, Etiketten und Vokabeln völlig durcheinander. ________________________________________________________________________________________________________________- Elena Beis ist in Köln geboren und hat an der Ludwigs-Maximilians-Universität München Theaterwissenschaften, Germanistik und Psychologie studiert. Nach ein paar kürzeren Auslandsaufenthalten in den USA, Mexiko und Südostasien hat sie vor acht Jahren die Zelte in Südafrika aufgeschlagen. Wann immer sie kann, geht sie in Afrika auf Entdeckungsreise. Elena Beis hat zunächst an Theatern in Deutschland und Österreich als Regieassistentin gearbeitet und ist 2005 in den journalistisch-redaktionellen Bereich gewechselt. Seitdem schreibt sie freiberuflich für deutsche und südafrikanische Print- und Onlinemedien.
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Neu erzählt mit afrikanischen Stimmen. Überarbeitete Neuausgabe. Afrika - mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich aktuelle Entwicklungen zum Thema: von der Rolle Chinas über den arabischen Frühling, Boko Haram und Migration bis hin zu internationalen Bewegungen wie "Black Lives Matter". Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen: Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika menschlich und lebendig - das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe des Standardwerks. Mit einem Vorwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. ____________________________________________________________________________________________________________________________ Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, war Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt, wo er sich als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für benachteiligte Kinder und Jugendliche in einem Township engagiert. Seine vielfach ausgezeichneten Bücher erzählen vom Engagement von und für Minderheiten. Zuletzt im Peter Hammer Verlag: "Damals hieß ich Rita. Die Geschichte von Rozette Kats" (illustriert von Francis Kaiser), ein Bilderbuch zum Holocaust. Mehrere Jahre berichtete der Autor für die Taz und andere Zeitungen aus Südafrika.
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Ngugi wa Thiong'os liebevolle Mutter ist es, die dem Heranwachsenden nach dem Zerwürfnis mit dem Vater Geborgenheit bietet und den Boden für seine Träume bereitet. Sie schließen einen Pakt: Sie ermöglicht ihm den Schulbesuch, er verspricht im Gegenzug, immer sein Bestes zu geben - für N'gugi ein Leichtes. Wirklich schwer ist, zwischen Tradition und Moderne den eigenen Weg zu finden. Geboren im Kenia der 30er Jahre, wächst Ngugi im Schatten des Zweiten Weltkriegs auf, unter britischer Kolonialherrschaft und der entstehenden Mau-Mau-Befreiungsbewegung. Ngugi wa Thiong'os Erinnerungsbuch liest sich dabei wie ein Roman über das Erwachsenwerden fesselnd, zärtlich, schockierend und bisweilen komisch. Autorenportrait Ngugi wa Thiong o wurde 1938 als Sohn einer Bauernfamilie in Kamirithu/Limuru in Kenia geboren. 1967 wurde er Dozent für Literatur an der University of Nairobi, wo er bis 1977 lehrte. Wegen seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem postkolonialen Kenia und eines regierungskritischen Theaterstücks wurde er 1977 ohne Anklage inhaftiert und erst nach einer Kampagne von Amnesty International ein Jahr später aus dem Gefängnis entlassen. Nachdem sein Leben unter dem Regime von Daniel arap Moi bedroht wurde, ging er 1982 ins Exil nach London. 1989 übersiedelte er in die USA, wo er heute an der University of California in Irvine Englische und Vergleichende Literaturwissenschaften lehrt.
Aktuelle Broschüre der MLPD: Bürgerliche Flüchtlingspolitik in der Krise — zwölf Argumente der MLPD- 2. verbesserte Auflage - Niemals zuvor waren so viele Menschen wie heute auf der Flucht – 60 Millionen sind es bereits weltweit. Der internationale Flüchtlingsstrom ist eine Begleiterscheinung der zunehmenden Krisenhaftigkeit des Imperialismus: Wirtschaftskrisen, ökologische Krisen, Hunger und Elend Kriege und Unterdrückung bringen Millionen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Eine neue Broschüre der MLPD "Bürgerliche Flüchtlingspolitik in der Krise - 12 Argumente der MLPD" weist nach, wie die Regierung mit gespaltener Zunge spricht: "Bundeskanzlerin Merkel lässt sich als Mutter alle Flüchtlinge feiern. Doch ihre humanitäre Geste der zeitweisen Einreiseerlaubnis für syrische Flüchtlinge über Ungarn erfolgte erst nach der breiten Solidaritätsbewegung in Deutschland und der Flüchtlinge selbst. Monatelang hatte die Bundesregierung gehofft, die Flüchtlingswelle mit staatlicher Gewalt von Europa fernzuhalten. Nur eine Woche nach diesem Zugeständnis setzte die Bundesregierung die EU-Reisefreiheit wieder außer Kraft und machte die Grenze nach Österreich zeitweise dicht. Nach dem Gesetzesentwurf vom September 2015 sollen Asylbewerber Sachleistungen und Gutscheine statt Bargeld erhalten, sollen länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben und sollen - wenn sie nicht freiwillig ausreisen - ohne Vorankündigung abgeschoben werden." (1) Weiter zeigt die Broschüre auf, "dass sich unter den Flüchtlingen viele erprobte Kämpfer gegen Ausbeutung und Unterdrückung befinden. Deshalb ist ein guter Teil der sogenannten bürgerlichen Integrations- und Asylpolitik Diskriminierung und Unterwerfung fortschrittlicher Menschen. Das zeigt den rassistischen und antikommunistischen Charakter der Einwanderungspolitik." Angesichts der Krise der bürgerlichen Flüchtlingspolitik hat die MLPD die oben genannte Broschüre herausgebracht. Darin entwickelt sie unter anderem die folgenden Forderungen: Uneingeschränktes Asylrecht für alle Unterdrückten auf antifaschistischer Grundlage! Weg mit der Drittstaatenregelung nach dem Dublin-III-Abkommen und der Regelung mit den "sicheren Herkunftsstaaten"! Gegen die von Bund und Ländern geplanten drastischen Einschränkungen des Asylrechts! Vollständige Übernahme der Kosten der Flüchtlingsbetreuung durch Bund und Land! Folgende Themen werden behandelt: Was treibt 60 Millionen Menschen in die Flucht? Fluchtursachen bekämpfen – das Signal Rojava! Merkels verlogene „Willkommenskultur“ Vor dem Ende der Ära Merkel? Das Unwort: „Wirtschaftsflüchtling“ Freizügigkeit für das Kapital und Stacheldraht für Flüchtlinge Steigende Mieten, grassierende Armut – sind die Flüchtlinge verantwortlich? „Politisch Verfolgte genießen Asyl“ – aber höchst eingeschränkt Die Bundesregierung kriminalisiert Befreiungskämpfe Wie von Teilen der Herrschenden der Faschismus salonfähig gemacht wird Das „Haus der Solidarität“ Fluchtursachen überwinden: weltweit den echten Sozialismus erkämpfen!
Kenia, 2007. Odidi Oganda, ein hochtalentierter Student, wird in den Straßen Nairobis erschossen. Seine Schwester Ajany kehrt aus Brasilien zurück, um mit ihrem Vater seinen Leichnam nach Hause zu überführen. Doch die Heimkehr auf die verfallene Farm im Norden des Landes hält keinen Trost für sie bereit. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen, die der Mord heraufbeschworen hat und die die Familie im Griff halten: an die koloniale Gewaltherrschaft und die blutigen Auseinandersetzungen nach der Unabhängigkeit. Ajanys Mutter flieht von Wut und Trauer erfüllt in die Wildnis. Und ihr Vater muss sich einer brutalen Wahrheit stellen. Doch im Moment größter Verzweiflung entsteht auch etwas Neues: Eine Liebe - oder zumindest eine Verbindung - nimmt ihren Anfang.'Der Ort, an dem die Reise endet' ist ein großer Roman über eine versehrte Familie und ein zerrissenes Land. Mit einer Sprache, die einem den Atem raubt, voller Kraft und Intensität, erzählt Yvonne Adhiambo Owuor eine Geschichte von universeller Dringlichkeit - eine Geschichte von Macht und Täuschung, von unerwiderter Liebe und dem unbeirrbaren Willen zum Überleben. Rezension "Große Literatur"Marie-Spohie Adeoso, FRANKFURTER RUNDSCHAU"Kenia wurde von Ng g wa Thiong'o auf die literarische Weltkarte gesetzt, Yvonne Adhiambo Owuor schraffiert nun diese Karte neu, mit viel Mut zu prägnanten Sätzen, aufgeladenen Metaphern und einer schillernden Geheimnishaftigkeit, die ohne platte Erklärungen in ostafrikanische Geisteswelten hineinführt; ein zeitgeschichtliches Panorama [...] von intimer Intensität."Ilija Trojanow, WELTEMPFÄNGER LITPROM-BESTENLISTE"poetisch, brutal und präzise"Katja Nele Bode, BRIGITTE WOMAN"Yvonne Owuor bündelt Wut und Trauer über das Scheitern Kenyas in einem packenden Roman [...] Mit dem Roman wurde die 1968 geborene Yvonne Owuor zu einer der wichtigsten Stimmen Kenyas."Thekla Dannenberg, NZZ"Ein großes Buch [...] atemberaubende, poetische Sprache."EMMA"[...] alles verzehrende Liebe, ein mörderischer Unabhängigkeitskrieg, Heimat."Angela Wittmann, BRIGITTE"BRUTAL & BRILLIANT"Lara Gonschorowski, COSMOPOLITAN"Yvonne Owuor erzählt ihre Geschichte mit einer narrativen Kraft, die auf sehr eigentümliche Art ästhetisch aufgeladen ist: Fast glaubt man beim Lesen Farben zu sehen, die Hitze zu spüren, beginnt den Sound der Großstadt Nairobi zu imaginieren. [...] Yvonne Owuor hat mit ihrem ersten Roman ein Stück Weltliteratur geschrieben."Katharina Granzin, TAZ"Owuor bildet in ihrem Roman den Vielvölkerstaat Kenia und seine Komplexität ab. [...] In einer Sprache, so dicht, brutal und sinnlich, wie die Umgebung, in der die Handlung spielt. Menschheitsgeschichte aus Kenia - Literatur für die ganze Welt."Mareike Ilsemann, WDR 3"Faszinierend, anschaulich und panoramatisch ausgefächertes Porträt einer kämpfenden, leidenden, aber nicht hoffnungslosen afrikanischen Gesellschaft."Sigrid Löffler, ORF"Ein Debütroman und dann gleich so einer! [...] [Es ist] Owuor absolut gelungen, kein politisches Pamphlet, sondern einen fesselnden Roman zu schreiben. [...] Yvonne Adhiambo Owuor hat einen sehr eigenen Ton für ihre sehr eigene Geschichte gefunden. Wirklich erstaunlich - besonders für ein Debüt -, wie sie diesen Ton mehr als 500 Seiten lang durchhält. Manche Sätze raunen wie ein Märchen, andere geben im Telegrammstil bloß die Fakten wieder."Dina Netz, SWR2"Unheimlich sicher tritt Owuor mit 'Der Ort an dem die Reise endet' neben Ngugi waThiong'o, den berühmten Erzähler der neueren Geschichte Kenias, als Größe eigener Art."Rainer Hartmann, KÖLNER STADT-ANZEIGER MAGAZIN"Yvonne Adhiambo Owuor lehrt uns, was Sprache kann. Macht und Ohnmacht sind in diesem Roman die poetischen Parameter des Erzählens. Worte, feinsinnig und gewaltig, immer richtig gewählt bestimmen von Beginn an dieses ostafrikanische Epos."Lisa Ndokwu, AFRIKANET"Yvonne Adhiambo Owuor verfügt über eine Sprache, die vor großen Worten nicht zurückschreckt [...]. In ihren Worten entstehen die Landschaften Kenias, schrecklich und schön, voll von Gerüchen, die man als Europäer nicht kennt. [...] Owuor erzählt mit kühnen Temposchwankungen, nah an den rohen, unmittelbaren Gefühlen."Sieglinde Geisel, TELL"Sie erzählt von all den Schrecknissen mit viel Phantasie - und mit Humor."Dina Netz, WDR 5 BÜCHER"Voller poetischer Momente."Saskia Stöcker, FREUNDIN"Yvonne Adhiambo Owuor hat mit diesem Debütroman ein großartiges kenianisches Epos geschaffen über die wechselvolle Geschichte dieses Landes und seiner Bewohner, die zwischen Hoffnung und Desillusionierung, in Schuld, Anpassung oder Stillschweigen verstrickt, den Glauben an eine bessere Zukunft nicht aufgeben."Patricia Brooks, BUCHKULTUR"Owuor ist mit ihrem Roman ein moderner Epos gelungen."Uwe Dammann, WESER-KURIER AM SONNTAG"Mitreißend und fesselnd."HÖRZU"So dicht und physisch geschrieben, dass man zwischendurch nach Luft schnappen muss vor lauter Abgasen, fremden Parfums, Staub, Blut und Zaubersprüchen."Susanne Vohwinkel, L'OFFICIEL