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Die Evolution des Menschen

Informations sur le produit "Die Evolution des Menschen"

 

Wie sind Menschen entstanden? Wer waren ihre Vorfahren?Warum gibt es überhaupt Menschen? Warum sehen dieMenschen der verschiedenen Erdteile und Länder anders aus?Warum unterscheiden sich Frauen und Männer in Merkmalen wie Größe und Behaarung? Warum werden Menschen krank, warum sterben sie?Warum gibt es Kunst und Kultur? Beispielhaft zeigt Thomas Junker, wie erfolgreich die Evolutionsbiologie menschliche Eigenschaften bereits heute erklären kann, wo offene Fragen sind und wo sie noch an Grenzen stößt.

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Thomas Junker ist Professor für Biologiegeschichte an der Universität Tübingen.
 
Autor: Thomas Junker
Erschienen: 18. März 2021
Format: Livre de poche
ISBN: 978-3-406-76513-1
Seitenzahl: 127 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Wissenschaft

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Das Buch von Oscar Creydt (1907-1987) erschien erstmals 1986 auf Spanisch unter dem Titel “Del Universo Inconsciente a la Formación del Trabajador Consciente Racional“ und ist sowohl von seinem Gehalt als auch seiner Entstehungsgeschichte ein beeindruckendes Werk. Oscar Creydt entwickelte eine sehr gründliche, tiefgehende und dialektische Darstellung der materiellen Welt von den niedrigsten Formen - Strahlung, Photonen - bis zu den höchsten, der menschlichen Gesellschaft. Der Kern der Arbeit ist die bewusste Anwendung der dialektischen Methode. Erkennbar hat er Klassiker wie Engels „Dialektik der Natur“ und auch Lenins Bestimmungen der Dialektik anschaulich und schöpferisch angewandt und konnte beeindruckende Prognosen treffen, die von der bürgerlichen Naturwissenschaft erst Jahrzehnte später bestätigt wurden. Als das Buch 1986 zur Zeit der Militärdiktatur Stroessners in Paraguay erschien, ermöglichte es den Revolutionären in Lateinamerika auch unter der schwierigen Bedingungen Zugang zum Studium der dialektischen Methode. In den langen Jahren der erzwungenen Illegalität und des Exils in Argentinien hat Creydt immer wieder Teile einer dialektisch-materialistischen Analyse zur Naturwissenschaft erarbeitet und in seinen letzten Lebensjahren zum vorliegenden Buch zusammengefasst. Seine Methode gleicht in Vielem der Willi Dickhuts, dem Vordenker und Mitbegründer der MLPD, der sich in der Illegalität um 1940 in die moderne Naturwissenschaft einarbeitete um die dialektische Methode tiefer zu begreifen.1 Die gegenwärtige bürgerliche Lehrmeinung, das Universum sei aus einem Urknall entstanden, lehnt Creydt ab. Es kann nichts aus dem Nichts entstehen. Er vertritt die dialektisch-materialistische Auffassung der selbstorganisierten Entwicklung der Materie, dass der Aufbau des Universums von einfachen zu komplexeren Molekülen auf der Aktion und Wechselwirkung der Systeme der Elementarteilchen beruht. Neben Physik und Biologie befasst Creydt ausführlich die Entwicklung des Menschen in Wechselwirkung zur Arbeit. Die „Bildung des bewusst rationell schaffenden Menschen“ widerlegt die bürgerliche Ideologie der „Unveränderbarkeit der Gesellschaft“ und des „egoistischen Menschen“ und damit einer Kernthese des Antikommunismus. Creydts Ausblick geht daher optimistisch von einer Entwicklung der Gesellschaft zu einem Zustand ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen aus. Das Buch sollte Verbreitung finden als bedeutende naturwissenschaftliche Streitschrift zur Verteidigung und Propagierung des dialektischen Materialismus. Es ist und kann kein einfaches Buch sein – aber es ist kein Buch nur für Naturwissenschaftler, „weil es die Entwicklung der Erde und der Menschheit sehr spannend und von einer Warte aus schildert, wie es im bürgerlichen Bildungssystem nicht gemacht wird. Nämlich von der materialistischen Weltanschauung.“, so eine Leserin. 1 Willi Dickhut, Materialistisch Dialektik und bürgerliche Naturwissenschaft“, Verlag Neuer Weg, 1987 ________________________________________________________________________________________________________________________________________ Oscar Creydt (1907 - 1987) gehörte 1933 zu den Gründern der Kommunistischen Partei Paraguays und wurde 1953 zu ihrem Generalsekretär gewählt. Er war einer der ersten Kritiker des revisionistischen Verrats am Sozialismus, wie er beim XX. Parteitag der KPdSU zutage trat. Mit der Ergänzung des Namens Kommunistische Partei Paraguays (unabhängig) wurde unterstrichen, dass es nicht um eine neue Parteigründung ging, sondern um die Trennung vom revisionistischen Lager. Zur Kontinuität ihrer revolutionären proletarischen politischen Linie hat Oscar Creydt auch durch eine systematische theoretische Arbeit maßgeblich beigetragen.In den langen Jahren der erzwungenen Illegalität und des Exils in Argentinien hat er immer wieder Teile einer dialektisch-materialistischen Analysen zur Naturwissenschaft erarbeitet und in seinen letzten Lebensjahren zum vorliegenden Buch zusammengefasst. Im März 1987 starb Oscar Creydt im argentinischen Exil.

Prix régulier : De 9,49 €
Das kooperative Gen - Evolution als kreativer Prozess
Das kooperative Gen - Evolution als kreativer Prozess

Die Evolution ist weniger ein »Kampf ums Dasein« als vielmehr ein kreativer Prozess- das verdeutlicht Bestsellerautor Joachim Bauer auf der Grundlage aktuellster Forschungsergebnisse. Nicht zufällige Mutation bestimmt die Evolution, sondern aktive Veränderungen der Gene, die den Prinzipien Kooperation, Kommunikation und Kreativität folgen. Leseprobe: Die Evolutionsbiologie erlebt eine Umbruchphase des Denkens. Ähnliches war vor hundert Jahren in der Physik zu beobachten:Angestoßen durch Max Planck kam Anfang des 20. Jahrhunderts zur klassischen Mechanik das neue Gebiet der Quantenphysik hinzu. Unseren Vorstellungen über das Leben steht eine ähnliche Umbruchphase bevor. Ausgangspunkt ist die vollständige Entschlüsselung der Genome verschiedener Spezies - den Menschen eingeschlossen. Die vor wenigen Jahren gelungene Entzifferung unseres Erbgutes führt uns zu der Erkenntnis, dass Genome mehr sind als eine Ansammlung von einigen Tausend Genen. Genome sind Systeme, die nicht nur Gene, sondern auch Werkzeuge enthalten, mit denen sich die Architektur von Erbgut verändern lässt. Die Fähigkeit von Organismen, das eigene Genom umzustrukturieren und dabei vor allem Gene zu verdoppeln, ist Voraussetzung für die Entstehung neuer Arten. Diese Selbstveränderungen sind nicht dem reinen Zufall überlassen, wie die klassische Evolutionsbiologie mit Blick auf die Entstehung von Variationen glaubte, sondern folgen Regeln, die im biologischen System selbst begründet sind. Meine zentrale, durch wissenschaftliche Befunde gestützte These ist, dass schwere und anhaltende ökologische Stressoren Organismen bzw. ihre Zellen dazu veranlassen, die Architektur ihres Erbgutes zu verändern und Gene zu verdoppeln, und so die Entstehung neuer Arten begünstigen.Die klassische Evolutionsbiologie tut sich mit den neuen Erkenntnissen noch schwer, wie nicht zuletzt manche Reaktionen auf dieses Buch gezeigt haben. Evolutionsbiologen der alten Schule sehen ihre Hauptaufgabe vor allem darin, die von Charles Darwin erkannte Tatsache der Evolution gegen Kreationisten und Anhänger des Intelligent Design-Konzeptes zu verteidigen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch hatte diese defensive Einengung zur Folge, dass auch gut begründete Kritik an Darwin vorschnell als unwissenschaftlich bezeichnet wurde. Vor allem Erkenntnisse der modernen Genetik wurden an manchen evolutionsbiologischen Lehrstühlen noch nicht wahrgenommen. Zwar halte auch ich es für außerordentlich wichtig, dass jedermann mit den Grundlagen der Evolution vertraut ist und die biblische Schöpfungsgeschichte nicht als naturwissenschaftlicher Bericht missverstanden wird. Was wir zum Erreichen dieses Ziels aber brauchen, sind nicht die von vielen Evolutionsbiologen geführten atheistischen Kampagnen, sondern bessere Bildungssysteme. In Ländern, in denen - wie in den USA - rund 15 Prozent der Menschen Analphabeten sind, finden irrationale Überzeugungen wie der Kreationismus einen idealen Nährboden. Das beste Rezept gegen Kreationismus und Intelligent Design ist bessere Bildung für alle Kinder.Der ursprüngliche Untertitel dieses Buches lautete "Abschied vom Darwinismus". Mit einem "...ismus" bezeichnet die deutsche Sprache keine wissenschaftliche Lehre, sondern eine ideologisch eingeengte Weltanschauung. Der Begriff des Darwinismus entstand in Deutschland im Zusammenhang mit Ernst Haeckel (1834-1919), der - unter ausdrücklicher Bezugnahme auf Darwin - rassistische Anschauungen vertrat und die Eugenik (d. h. die Unterscheidung zwischen Menschen mit "guten" und "schlechten" Genen) unterstützte. Haeckel, der sich selbst als "Generalfeldmarschall des Darwinismus" bezeichnete, war Ehrenmitglied der 1905 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene. Haeckels Darwinismus wurde nach seinem Tod zum geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus.Nach dem 2. Weltkrieg bezeichnete der Begriff des Darwinismus die eingeengten Sichtweisen der sogenannten Soziobiologie. Nachdem Darwinismus neuerdings nun aber - u. a. auch bei Wikipedia - zunehmend mit der Evolutionslehre als solcher gleichgesetzt wird (was m. E. falsch ist), habe ich mich für einen neuen Untertitel entschieden, um das Missverständnis zu vermeiden, mein Buch argumentiere gegen die Evolutionslehre als solche. ..._____________________________________________________________________________________ Prof. Dr. med. Joachim Bauer lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Freiburg. Er ist Arzt für Innere Medizin, Arzt fürPsychosomatische Medizin sowie Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er 1996 denrenommierten Organon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher.

Prix régulier : 10,00 €
Die Anfänge von allem
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  Seit wann gibt es den aufrechten Gang, und wie entstand das Wunder der Sprache? Wie kamen Religion, Recht, Kunst, Geld, Musik oder Städtebau in die Welt? Wann begannen die Menschen, ihre Toten zu bestatten, und warum schätzen die meisten Kulturen die Monogamie? Jürgen Kaube gibt Antworten auf diese Fragen, die uns in politischen und kulturellen Konflikten oft bis heute beschäftigen, und erzählt in aufregender Weise von den Anfängen der Menschheit.Da ist etwa das Rätsel Sprache: Sie ist evolutionär nicht erklärbar, nicht einmal Menschenaffen haben einen zum Sprechen ausreichenden Rachenraum; ging Sprache womöglich aus dem Schmatzen hervor, als Nebeneffekt der Nahrungsaufnahme? Oder später die Schrift: Sie wurde keineswegs erfunden, um Gesprochenes festzuhalten, sondern kam um 3500 v. Chr. in Mesopotamien in die Welt - als bürokratische Merkhilfe beim Rinderzählen. Und das erste Geld um 700 v. Chr. diente nicht dem Handel, sondern als religiöse Opfergabe - rührt daher seine kultische Verehrung?Jürgen Kaube, Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und renommierter Wissenschaftsautor, schildert spannend, aufschlussreich und immer wieder überraschend, wie die menschliche Kultur entstand - ein Buch über die Anfänge all dessen, was Menschsein für uns heute ausmacht.   Rezension:  Wertvoll und erkenntnisreich ... Ein echter Überblick. Zeit Wissen  _____________________________________________________________________________________________________________________   Jürgen Kaube, geboren 1962, ist Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». 2015 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Kaube ist Autor mehrerer Bücher, die zu Bestsellern wurden. Über «Die Anfänge von allem» (2017) schrieb die «Süddeutsche Zeitung»: «ein ungemein lesenswertes Buch, unfassbar interessant». «Hegels Welt» (2021) wurde mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.  

Prix régulier : 15,00 €
Der zweite Code - EPIGENETIK oder: Wie wir unser Erbgut steuern können
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Wir sind keine Sklaven unserer Gene! Ob wir an Krebs erkranken oder davon verschont bleiben — liegt das an unseren Genen? Ob wir temperamentvoll oder schüchtern sind — erben wir das von unseren Eltern? Ob wir ein hohes Alter erreichen oder in unseren besten Jahren sterben — wird das schon bei unserer Zeugung festgelegt? Dieses Buch zeigt: Wichtiger als die Gene sind fast immer unsere Erfahrungen und unser Lebensstil. Wir können das Erbgut steuern — und damit unser Leben selbst in die Hand nehmen. «Eine kundige Einführung in die wundersamen Weiten der Epigenetik.» Der Spiegel «Wie faszinierend dieses hochaktuelle Forschungsgebiet ist, vermittelt Spork mit ansteckender Begeisterung.» Tages-Anzeiger «Ein wichtiges und spannendes Buch.» WDR ________________________________________________________________ Dr. Peter Spork, geboren 1965 in Frankfurt am Main, Studium der Biologie, Anthropologie und Psychologie in Marburg und Hamburg. 1995 Promotion in Hamburg (Bereich Neurobiologie/Biokybernetik). Seit 1991 freiberuflicher Wissenschaftsjournalist (unter anderem für «Die Zeit», «Geo Wissen», «FAZ», «NZZ», «Süddeutsche Zeitung», «bild der wissenschaft») und viel eingeladener Redner bei Firmenkongressen und ärztlichen Fachtagungen. Im Rowohlt-Verlag publizierte er unter anderem die Bücher «Das Uhrwerk der Natur», «Das Schlafbuch» und «Der zweite Code». Sein neuestes Buch heißt «Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft». Sporks Bücher wurden bisher in neun Sprachen übersetzt.

Prix régulier : 10,99 €