Der Bus von Rosa Parks
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Informations sur le produit "Der Bus von Rosa Parks"
Eine Frau, die die Welt veränderte.
1955 weigerte sich die Schwarze Rosa Parks im Bus ihren Platz frei zu machen, der nur für Weiße bestimmt war. Ein Stück Geschichte für Menschenrechte und gegen Rassismus! Ein wunderbarer Jugendroman.
Ben ist enttäuscht, als sein Großvater ihm im Museum nur einen alten Bus zeigen will. Doch dann lauscht er gebannt der Geschichte von Rosa Parks: Im Jahr 1955 hat nämlich sein Großvater in genau diesem Bus neben Rosa Parks gesessen, als sie sich weigerte, ihren Platz für einen Weißen freizumachen. Und dieses mutige Nein sollte die ganze Welt bewegen! Eine sehr kindgerechte Lektion in Zivilcourage mit großartigen Bildern im Stil des amerikanischen Realismus.
Ben findet seinen Großvater oft ein bisschen umständlich und denkt, er sei manchmal nicht mehr ganz bei Trost. Aber als er Ben in Detroit im Museum seine Geschichte und die von Rosa Parks erzählt, sieht Ben die Welt mit ganz anderen Augen. Rosa Parks’ Verhaftung war der Auslöser für die Entstehung der von Martin Luther King angeführten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.
Fabrizio Silei gelingt es, diese wichtige Episode in der Geschichte der schwarzen Bevölkerung Amerikas anschaulich und kindgerecht zu erzählen und ein Gefühl für das Unrecht zu vermitteln, das es bedeutet, wegen seiner Hautfarbe als Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden. Und Maurizio Quarello lässt in seinen an Edward Hopper erinnernden großflächigen Bildern das Amerika der 50er Jahre wiederauferstehen.
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| Autor: | Fabrizio Silei |
|---|---|
| Erschienen: | 17. August 2011 |
| Format: | gebundene Ausgabe |
| ISBN: | 978-3-941787-40-7 |
| Seitenzahl: | 40 Seiten |
| Sprache: | Deutsch |
| Stichwort: | Jugend |
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Das zweite Buch der Bestsellerautorin von »exit RACISM«: Wie wir WIRKLICH rassismuskritisch leben können - Jetzt im Taschenbuch! Wir alle sind rassistisch sozialisiert. Rassismus findet sich in jedem Bereich unseres Lebens, unserer Gesellschaft. Allerdings haben wir nicht gelernt ihn zu erkennen, geschweige denn darüber zu sprechen. Rassismuskritik ist kein Trend und keine Phase. Rassismuskritisch denken und leben ist die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mit- und umzugestalten und eine gerechtere Welt für uns alle zu schaffen. Denn die echte Auseinandersetzung mit Rassismus eröffnet einen neuen Blick auf uns selbst und unsere Mitmenschen. Sie ermöglicht neue Perspektiven und Begegnungen. Sei dabei! Entscheide dich jeden Tag bewusst dafür, das System Rassismus Stück für Stück zu dekonstruieren. Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik. Ihr Buch gibt dir - konkret und alltagsnah - Anregungen, wie du rassismuskritisch leben lernst. Im Freundeskreis, in der Familie, als Lehrer_in in der Schule, in der Freizeitgestaltung und im Beruf. Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. Kurz vor der Wende wanderte ihre Mutter mit ihr nach Westberlin aus, wo Ogette bis zu ihrem Abitur lebte. Sie hat einen Magister in Afrikanistik und Deutsch als Fremdsprache von der Universität Leipzig und einen Master in International Business von der Graduate School of Grenoble. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. In dieser Funktion leitet sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz Workshops und Fortbildungen, tritt als Speakerin auf, berät Teams und Organisationen. Ihr im März 2017 erschienenes Handbuch »exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen« ist ein SPIEGEL-Bestseller. Im Jahr 2019 wurde Ogette vom Magazin Edition F als eine der 25 einflussreichsten Frauen des Jahres ausgezeichnet. SPIEGEL Online nahm sie als eine von zehn Frauen in den Bildungskanon zum Thema Theorie und Politik auf. 2021 wurde sie von About You zum »Idol of The Year« gewählt. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Künstler und Bildhauer Stephen Lawson, und ihren Kindern in Berlin. Bei Penguin erschienen ihre Bücher »Und jetzt du. Rassismuskritisch leben« und »Tag für Tag aktiv gegen Rassismus«.
Eine wahre Geschichte über Liebe, Mut und Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg Magda und André Trocmé gehören zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten des französischen Widerstands . Während der deutschen Besatzung Frankreichs wurden sie im kleinen Ort Le Chambon-sur-Lignon zu Hoffnungsträgern für verfolgte Menschen. Gemeinsam mit den Bewohnern der Region retteten sie Tausende Juden vor Deportation und Holocaust - nicht aus Heldentum, sondern weil sie ihrem Gewissen folgten. Dabei begann ihre gemeinsame Geschichte ganz anders: Das französisch-russisch-italienische Paar lernt sich in New York kennen und träumt davon, nach Indien zu reisen, um Mahatma Gandhi zu treffen. Stattdessen führt ihr Weg in die französische Provinz, wo André als Pfarrer und Magda als Lehrerin wirken. Als der Zweite Weltkrieg Frankreich erreicht, werden Glaube, Nächstenliebe und Zivilcourage zu ihrer wichtigsten Antwort auf Gewalt und Unrecht. Hanna Schott erzählt diese wahre Geschichte lebendig, spannend und nahbar. Sie macht sichtbar, wie aus einem kleinen Dorf ein einzigartiger Ort des christlichen Widerstands wurde und wie gewöhnliche Menschen außergewöhnlichen Mut bewiesen. Ein bewegendes Buch über die Rettung Tausender Juden während des Holocaust, den französischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, gelebten christlichen Glauben und Zivilcourage, eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, Hoffnung, Menschlichkeit und den Mut, dem eigenen Gewissen zu folgen. Ein inspirierendes Sachbuch für alle, die sich für Zeitgeschichte, den Zweiten Weltkrieg, Holocaust-Geschichte, Biografien und beeindruckende Lebensgeschichten interessieren. Hanna Schott lernte Buchhändlerin, studierte dann Musikwissenschaft, Romanistik und Theologie und arbeitete als Verlagslektorin. Heute reist und schreibt sie als Autorin von Büchern und Spielen für Kinder und Erwachsene. Sie lebt in Bonn.
Preisträger »Das politische Buch 2026« der Friedrich-Ebert-StiftungKI und AGI (Artificial General Intelligence), ihr menschenverachtendes Weltbild und unsere Zukunft Warum wird künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit gehandelt, obwohl die Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht? Die öffentliche Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI lenkt von den erheblichen gesellschaftlichen Schäden heutiger KI ab. Und sie verdeckt die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden. Der preisgekrönte Essay wurde vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.Rezension »Sehr eindrücklich [...]. Wahnsinnig spannend zu lesen, aber auch sehr beängstigend [...].« Deutschlandfunk Kultur »Rainer Mühlhoff blickt hinter die Fassade. [...] Eine kritische Analyse mit klaren Lösungsansätzen.« familie.de »In seiner knappen, meinungsstarken Abhandlung zerlegt Mühlhoff nicht nur die Rhetorik der KI-Propheten, sondern entlarvt auch deren fragwürdige Ideologie.« Falter »Aktuelle Debatten auch hier in Deutschland - etwa über den Einsatz der Überwachungssoftware Palantir - zeigen, wie wichtig Rainer Mühlhoffs mahnende Analyse ist.« Deutschlandfunk Kultur »Rainer Mühlhoff ist einer der interessantesten Denker der deutschen Technikphilosophie.« KNA Rainer Mühlhoff, geb. 1982, Philosoph und Mathematiker, ist Professor für Ethik und kritische Theorien der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Er ist außerdem assoziiert am Einstein Center Digital Future, Berlin, und am Weizenbaum-Institut, Berlin. Seine Forschungsthemen umfassen Ethik und Sozialphilosophie, kritische Theorie und Kontinentalphilosophie, Datenschutz und Demokratieresilienz, Wissenschaftsphilosophie und Technikphilosophie in der digitalen Gesellschaft. Neben der theoretischen Arbeit ist Mühlhoff ein gefragter Vortragsredner und Referent. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er Formate für die verantwortungsbewusste Reflexion der Themen KI und Digitalisierung im Schulunterricht, in der Fortbildung für Lehrkräfte und in der Öffentlichkeit.
Charline Effahs Roman - eine Hommage an Frauen und ihre Widerstandsfähigkeit! Nach dem Tod ihres Vaters in Paris entdeckt Minga Briefe ihrer Mutter, von der sie nichts mehr gehört hat, seit diese vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen war. Der letzte Brief, der ihren mysteriösen Tod vermeldet, kommt von einer NGO, für die Josephine zuletzt als Krankenschwester in Ostafrika gearbeitet hat. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und die Umstände ihres Todes herauszufinden, beschließt Minga, in den Norden Ugandas in das Geflüchtetenlager Bidi Bidi zu reisen, wohin Menschen – hauptsächlich Frauen – vor dem Bürgerkrieg fliehen. Hier trifft sie Frauen, die alles verloren haben. Minga taucht ein in das Leben dieser Frauen und deren alltäglichen Kampf ums Überleben. Stück für Stück setzt sie die Geschichten von drei Frauen zusammen, deren Wege sich im Camp Bidi Bidi kreuzen. In ihrem Roman erzählt Charline Effah, wie Überlebende von häuslicher und kriegerischer Gewalt versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, ihre zerbrochenen Träume erneut aufzugreifen und die Liebe neu zu erfinden. Sie liefert einen bewegenden Text über das Leiden von Frauen und den Kämpfen, die auf ihren Körpern ausgetragen werden. Dieser Roman ist wie eine Wiedergutmachung für alle Opfer und eine Ode an die Stärke von Frauen.Rezension: »Die Frauen von Bidi Bidi ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.« Délibéré1977 in Gabun geboren, lebt Charline Effah heute in Paris, wo sietagsüber als CEO einer Firma arbeitet und die Nächte mit Schreiben verbringt. Für die Recherche reiste sie nach Norduganda, um sich ein Bild von der Realität im zweitgrößten Geflüchtetenlager der Welt zu machen.
Für Frauen hat das 19. Jahrhundert Heim, Herd und Gott vorgesehen. Doch Lina Morgenstern stellt sich schon früh gegen diesen Lebensentwurf. Zu ihrem 18. Geburtstag gründet sie einen Wohltätigkeitsverein und überredet auf ihrer Feier die Geschäftspartner ihres Vaters mit einer spontanen Rede zu großzügigen Spenden. Mit 24 heiratet sie gegen den Willen ihrer Eltern Theodor. Als sein Modegeschäft pleitegeht und die Familie mit fünf Kindern brotlos dasteht, schreibt sie in wenigen Wochen einen Bestseller, während er sich um Haus und Kinder kümmert. Im Preußisch-Österreichischen Krieg gründet Lina mehrere Volksküchen, im Deutsch-Französischen sogar Lazarette – und rettet so tausende Menschenleben. An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten „Internationalen Frauenkongress“ auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt. In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden.An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten "Internationalen Frauenkongress" auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt. In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden. Rezension Das Buch ist nicht nur eine fesselnde Biografie einer faszinierenden Frau, sondern vermittelt auch höchst interessante Einblicke in die deutsche Frauenbewegung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Victoria Eglau, Deutschlandfunk Kultur Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie "Trauma" erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladungsowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den "Tatort" und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. "Der Duft des Kaffees". Das zuletzt bei K&S erschienene Buch "Monsieur Orient-Express" erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.
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Ein Tropfen. Zwei Flüsse. Drei Schicksale. Narin ist neun, als die Arbeiten des Dammprojektes der türkischen Regierung in ihrem Dorf beginnen. Ihre Großmutter ist fest entschlossen, ihre Enkelin trotzdem ungestört taufen zu lassen, und bereitet alles für die Reise ins heilige Lalisch-Tal vor. Bevor sie aufbrechen, besucht Narin das Grab ihrer Ururgroßmutter Leila, um sich zu verabschieden, und fragt sich, ob der neben Leila begrabene, mysteriöse Engländer Arthur Smyth, »König der Abwasserkanäle und Elendsquartiere«, etwas mit ihrer Geschichte zu tun hat. Wer war dieser Mann von den Ufern der Themse, und wie ist ihr eigener Lebensweg mit dem seinen verwoben? Ein soghafter Roman über verschlungene Schicksale und jahrhundertealte Konflikte. Rezension »Was für eine Sprache, visuell und voller Kraft. Ein kluges, mitreißendes, zärtliches, aber auch brutales Buch über unsere Erinnerung.« Iris Berben, Stern, 29.07.2026 Iris Berben stern 20260729 Elif Shafak, in Straßburg geboren, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie schreibt auf Englisch und Türkisch und veröffentlichte bisher 21 Bücher, darunter 13 Romane. Das Flüstern der Feigenbäume stand auf der Shortlist der British Book Awards, des Costa Book Awards, des RSL Ondaatje Prize und des Women's Prize for Fiction. Ihr Werk wurde in 58 Sprachen übersetzt, in vielen Ländern ist sie eine Bestseller-Autorin. Unerhörte Stimmen (2019) schaffte es auf die Shortlist für den Booker Prize und den RSL Ondaatje Prize und wurde Blackwell's Book of the Year. Die vierzig Geheimnisse der Liebe (2013) wurde von der BBC als eine der 100 Novels that Shaped Our World gewählt. Der Architekt des Sultans (2015) wurde für den Lesesaal der Queen ausgewählt. Am Himmel die Flüsse ist ihr neuester Roman. Shafak promovierte in Politikwissenschaften und lehrte an verschiedenen Universitäten in der Türkei, den USA und in Großbritannien, darunter als Ehrenmitglied am St. Anne's College der Universität Oxford. Zudem erhielt sie einen Ehrendoktor in Humane Letters am Bard College. Shafak ist Fellow und Vizepräsidentin der Royal Society of Literature und wurde von der BBC zu einer der 100 inspirierendsten und einflussreichsten Frauen gewählt. Ihre vielbeachteten Aufritte, u.a. zweimal als Rednerin bei TEDGlobal, machten Shafak zum Sprachrohr für Gleichberechtigung sowie für Frauen- und LGBTQ+-Rechte. Sie trägt weltweit zu wichtigen Publikationen bei und wurde mit dem Orden Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. 2017 wählte Politico sie zu einer der zwölf Personen, »die Ihnen dringend nötige Aufmunterung bringen werden«. Sie war Jurorin zahlreicher Literaturpreise, z.B. des PEN Nabokov-Preises, und Vorsitzende des Wellcome Prize. Shafak erhielt den Halldór Laxness International Literature Prize für ihren Beitrag zur »Erneuerung der Kunst des Geschichtenerzählens«. 2024 wurde sie für »ihr herausragendes Werk, das eine unglaubliche interkulturelle Bandbreite aufweist« mit dem British Academy President's Orden ausgezeichnet. Elif Shafak lebt in London. www.elifshafak.com
In ihrem Roman "Die Waffen nieder" lässt Gräfin Martha Althaus ihr von vier Kriegen und zahlreichen Schicksalsschlägen geprägtes Leben anhand gesammelter Artikel, Briefe und Tagebucheinträge Revue passieren Bertha von Suttner, politische Journalistin, Autorin und Friedensaktivistin, kämpfte zeitlebens für Abrüstung und Frieden, aber auch gegen überholte Konventionen, die Unterdrückung der Frau und Antisemitismus. Sie inspirierte Alfred Nobel, dessen Privatsekretärin sie kurzzeitig war, zur Stiftung des Friedensnobelpreises, den sie 1905 als eine der Ersten auch selbst erhielt.In ihrem Roman "Die Waffen nieder" (erstmalig 1889 veröffentlicht) lässt Gräfin Martha Althaus ihr von vier Kriegen und zahlreichen Schicksalsschlägen geprägtes Leben anhand gesammelter Artikel, Briefe und Tagebucheinträge Revue passieren. Zunächst voll Patriotismus und vom Heldenmut der Soldaten und den schicken Uniformen der Husaren schwärmend, wandelt sich ihre anfängliche Begeisterung schnell in eine tiefe und prinzipielle Abneigung gegen den Krieg, der so viel Leid verursacht. In ihrem Einsatz und Bestreben für ein friedliches Miteinander und gegen den Wahnsinn militärischer Auseinandersetzungen entwickelt Martha immer mehr Eigenständigkeit.Die Waffen nieder von Bertha von Suttner ist ein Roman, wie er aktueller nicht sein könnte.
Wie Frauen Geschichte schrieben - und Männer dafür den Ruhm bekamen Muse, Sekretärin, Ehefrau - es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen Rezension »Ein ausgesprochen interessantes Buch, bei dessen Lektüre man sich fragen kann, warum die eine oder andere Fehlentscheidung der Vergangenheit nicht längst gerade gerückt wurde.« NDR Kultur ____________________________________________________________________________________________________________________ Leonie Schöler, geboren 1993, ist Historikerin, Journalistin und Moderatorin. Auf ihren beliebten TikTok- und Instagram-Kanälen (@heeyleonie) vermittelt sie spannendes Geschichtswissen und klärt ihre über 230.000 Follower_innen regelmäßig über die Vergangenheit und aktuelle politische Geschehnisse auf. Als Redakteurin und Filmemacherin mit Fokus auf Webvideos liefen ihre Recherchen bei diversen funk-Produktionen, unter anderem »Jäger und Sammler«, das »Y-Kollektiv« und »Auf Klo«. Im Sommer 2021 erschien ihre Dokumentation über das System Tönnies für ZDFinfo, im Januar 2022 ihre achtteilige Webvideoreihe zur Wannsee-Konferenz für das ZDF. Zudem moderierte Schöler ab November 2022 in ihrer Rolle als Historikerin das ZDFinfo-Format »Heureka« auf YouTube. Leonie Schöler lebt in Berlin. »Beklaute Frauen« ist ihr erstes Sachbuch.
Wie gefährlich ist es, als Frau geboren zu werden? In Asien werden massenhaft weibliche Föten abgetrieben. Vergewaltigungen in Indien machen Schlagzeilen. Genitalverstümmelung in Afrika. Zwangsheiraten. Mädchen- und Frauenhandel ... Maria von Welser ist in Länder gereist, in denen Frauen nichts wert sind - nach Indien, Afghanistan und in den Kongo -, und berichtet vom Leben der Frauen und Mädchen dort: Zeugnisse von unendlichem Leid, aber auch des Mutes. Denn: Zunehmend begehren die Frauen auf. Und Maria von Welser gibt ihnen eine Stimme.____________________________________________________________________________________________________________________________ Maria von Welser ist heute beim NDR Direktorin und leitete und moderierte unter anderem fast 10 Jahre lang das ZDF-Frauenjournal 'Mona Lisa'.
War Albert Einsteins erste Frau Mileva Maric das eigentliche Genie in der Familie?Dieser Roman rückt zum ersten Mal Mileva Maric in den Mittelpunkt der Geschichte um die Entdeckung der Relativitätstheorie. Die erste Frau des Nobelpreisträgers war maßgeblich beteiligt an seinen wissenschaftlichen Errungenschaften.Zürich 1896: Mileva Maric, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Serbien, ist eine der ersten Frauen, die am Polytechnikum studieren dürfen. Gegen alle Vorurteile und Widerstände gehört die ehrgeizige junge Frau bald zu den Besten ihres Faches. Ihr großes Talent für Mathematik bleibt auch einem ihrer Kommilitonen, dem charismatischen Physikstudenten Albert Einstein, nicht lange verborgen. Die beiden tauschen sich über ihre Arbeit aus, verlieben sich und werden ein Paar. Zusammen arbeiten sie an der Relativitätstheorie, zunächst weitgehend gleichberechtigt. Doch als Mileva schwanger wird und ihre gemeinsame Forschung die erste öffentliche Aufmerksamkeit erhält, wird sie immer unsichtbarer im Schatten ihres Mannes, der als strahlendes Genie bis heute weltberühmt ist. Rezension »ein unterhaltsames, lesenswertes Buch« Sibylle Peine Rhein-Neckar-Zeitung 20180918 __________________________________________________________________________________________________________________________________________ Marie Benedict, geboren 1973, studierte am Boston College Geschichte und Kunstgeschichte und an der Boston University School of Law. Ihre Bücher über starke Frauen der Weltgeschichte haben Bestsellerstatus. Ihr Roman »Frau Einstein« verkaufte sich über 70.000 Mal allein in Deutschland. Sie ist Anwältin und lebt mit ihrer Familie in Pittsburgh. Marieke Heimburger, geboren 1972, hat in Düsseldorf Literaturübersetzen für Englisch und Spanisch studiert. Seit 1998 übersetzt sie englischsprachige Literatur, u.a. Stephenie Meyer, Rowan Coleman, Kiera Cass, Sally McGrane, seit 2010 auch aus dem Dänischen, u.a. Jussi Adler-Olsen, Anna Grue, Mads Peder Nordbo.
Clara Zetkin: Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands Erstdruck posthum nach den Manuskripten von Clara Zetkin: Berlin, Dietz Verlag, 1958. Das Kapitel 'Die Anfänge der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland' erschien 1906 im 'Illustrirten Neue Welt-Kalender' und in der von Clara Zetkin redigierten sozialdemokratischen Frauenzeitung 'Die Gleichheit'. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2021. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Clara Zetkin, um 1890, fotografiert von Karl Pinkau. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Das Buch „Nepals Frauen im Aufbruch“ ist für alle, die nach Nepal zur Weltfrauenkonferenz reisen wollen, ein Muss. Sehr lebendig wird hier die nepalesische Frauenbewegung und die Bedingungen, unter denen sie leben und arbeiten, vorgestellt. Sie werden Durga Paudel begegnen, die heute eine der Asien-Koordinatorinnen ist und in der United Women's Alliance mitarbeitet, das Frauenbündnis, das in Nepal aktiv die Weltfrauenkonferenz vorbereitet. Auch Nirmala oder Mina Pun, kann man in dem Buch kennen lernen. Sie sind heute weiter aktiv und sicherlich kann man ihnen auf der Weltfrauenkonferenz begegnen. Auch wenn jetzt mit der nepalesischen Verfassung, die am 20.09.2015 verabschiedet wurde, die formale Gleichberechtigung der Frau festgeschrieben ist und Nepal eine Präsidentin hat, hat sich an dem Lebensalltag, der hier beschrieben wird noch nicht viel geändert. Den Kampf gegen die Ausbeutung und Unterdrückung der Frauen können wir mit der Frauenbewegung aus Nepal gemeinsam weiter führen.
Nach der Ermordung von Michael Brown in Ferguson/Missouri und Eric Garner in New York City durch weiße Polizisten kam es Ende 2014 in den USA zu Massenprotesten gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Die aus diesen Protesten hervorgegangene BlackLivesMatter-Bewegung, die bis heute durch zahlreiche weitere willkürliche Morde an Schwarzen Menschen befeuert wird, entlarvt die Vorstellung einer post-rassistischen USA als Illusion und hat eine neue Generation von Aktivist*innen hervorgebracht, die das Vermächtnis der Black Power-Bewegung der 1960/70er Jahre fortsetzt. Keeanga-Yamahtta Taylor analysiert in ihrem Buch ›From #BlackLivesMatter to Black Liberation‹, das im Oktober 2016 den diesjährigen »Cultural Freedom Especially Notable Book Award« der Lannan Foundation erhalten hat, die historischen Hintergründe von Rassismus, sozialer Ungleichheit und Polizeigewalt in den USA. Sie erläutert den Kontext, in dem sich die BlackLivesMatter-Bewegung entwickelt hat, und beschreibt das ihr innewohnende Potenzial, eine noch breitere Bewegung für die Schwarze Befreiung neu zu entfachen und den Schwarzen Befreiungskampf entscheidend voranzutreiben.Cornel West nannte das vorliegende Buch von Keeanga-Yamahtta Taylor die »beste Analyse von Black Lives Matter, die wir haben«. Steven Trasher schrieb im Guardian: »Keeanga-Yamahtta Taylor hat nicht nur eine ebenso umfassende wie zugängliche Geschichte der BlackLivesMatter-Bewegung geschrieben. Sie hat auch die Amtszeit des ersten Schwarzen Präsidenten der USA zusammengefasst und die Ursprünge der heutigen Aufstände erklärt.« ________________________________________________________________________________________ Keeanga-Yamahtta Taylor ist Professorin am Institut für African American Studies der Princeton University. Sie arbeitet und veröffentlicht zu Rassismus, Schwarzem Befreiungskampf und sozialen Bewegungen. Ihre Texte erscheinen u.a. in 'Souls: A Critical Journal of Black Politics' und 'Jacobin'.
Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Fassung vor: »Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary. Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky« ist eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von Ari Folman und David Polonsky. Beide bekannt für ihr Meisterwerk »Waltz with Bashir«, das u.a. für den Oscar nominiert war. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel. »Ari Folman und David Polonsky ist es auf eine unglaublich intelligente und einfühlsame Art gelungen das Tagebuch zu illustrieren und eine eigene fundierte, gefühlsbetonte und immer wieder auch witzige Interpretationen hinzuzufügen. Ich bin begeistert!«Mirjam Pressler Das Tagebuch der Anne Frank. Graphic Diary in der Kategorie 10-14 Jahre in den LEIPZIGER LESEKOMPASS 2018 aufgenommen werden.Ari Folman ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde 1962 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Haifa geboren. Als junger israelischer Soldat erlebte er 1982 den Ersten Libanonkrieg mit. Über die teils autobiografischen traumatischen Erlebnisse drehte er 2008 den animierten Dokumentarfilm Waltz with Bashir, der als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde, den Europäischen Filmpreis und den César erhielt.David Polonsky, geboren 1973 in Kiew, ist ein preisgekrönter Illustrator und Comiczeichner. Weltbekannt wurde er durch seine Zeichnungen fu¨r den Animationsfilm »Waltz with Bashir« und die gleichnamige Graphic Novel. Er unterrichtet an Israels angesehener Kunstakademie Bezalel in Jerusalem. Rezension Die Vielzahl der graphischen Einfälle von Folman und Polonsky ist mitreißend: Aufrisszeichnungen, Bildallegorien [...] - was die Form des Erzählens im Comic hergibt, wird hier auch benutzt. Andreas Platthaus faz.net 20171002 Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, emigriert 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfallen und besetzt hat, versteckt sich Anne Franks Familie gemeinsam mit vier anderen in einem Hinterhaus der Firma von Otto Frank. Ihrem Tagebuch vertraut die dreizehnjährige Anne während dieser Zeit ihre Gefühle und Gedanken an, beschreibt ihren Alltag im Versteck und die erdrückende Angst vor der Entdeckung. Das Tagebuch endet am 1. August 1944: Die jüdischen Bewohner des Hinterhauses werden denunziert und drei Tage später verhaftet, die Familie Frank wird nach Auschwitz deportiert und dort getrennt. Anne Frank und ihre Schwester Margot sterben sieben Monate später im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Am 6. Januar 1945 stirbt ihre Mutter Edith in Auschwitz. Otto Frank, der Vater von Anne und Margot, ist der einzige Überlebende aus dem Hinterhaus. Nach dem Krieg erhält er die Tagebücher seiner Tochter und publiziert 1947 erstmals Auszüge daraus. Bis heute ist die Vollversion des Tagebuchs von Anne Frank in über 80 Sprachen veröffentlicht worden. ___________________________________________________________________________________________________________________ David Polonsky, geboren 1973 in Kiew, ist preisgekrönter Illustrator und Comiczeichner. Für die Arbeit am »Graphic Diary« wurde das Duo mit dem Preis des NS-Dokumentationszentrums München ausgezeichnet. Er unterrichtet an der Kunstakademie Bezalel in Jerusalem. Ari Folman ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde 1962 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Haifa geboren. Als junger israelischer Soldat erlebte er 1982 den Ersten Libanonkrieg mit. Über die teils autobiographischen traumatischen Erlebnisse drehte er 2008 den animierten Dokumentarfilm »Waltz with Bashir«, der als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde, den Europäischen Filmpreis und den César erhielt. 2017 erschien von ihm bei S. Fischer »Das Tagebuch der Anne Frank. Graphic Diary«. Folman lebt in Tel Aviv.
Amerika in den 30er Jahren. Die Geschwister Scout und Jem Finch wachsen in einer äußerlich idyllischen Welt heran: im Örtchen Maycomb, Alabama, inmitten weißer Villen und tropischer Bäume. Erzogen von ihrem Vater Atticus, einem menschenfreundlichen Anwalt. Doch die Idylle trügt, durch die alte Gesellschaft des Südens ziehen sich tiefe Risse: zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Arm und Reich. Als Scouts Vater die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters übernimmt, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat, erfährt die Achtjährige staunend, dass die Welt viel komplizierter ist, als sie angenommen hat. Tapfer versucht sie, die demokratischen Gerechtigkeitsideale ihres Vaters gegen alle Anfechtungen hochzuhalten, und gerät selbst in Gefahr … Unvermindert aktuell: ein Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen. Der zeitlose Klassiker über Rassismus und Heldenmut. ________________________________________________________________________________________ Harper Lee, geboren 1926 in Monroeville, studierte Jura an der University of Alabama, zog nach New York und begann zu schreiben. Sie war befreundet mit Truman Capote, der ihr Kindheitsfreund war und dem sie bei den Recherchen für «Kaltblütig» half. Nach dem Welterfolg ihres in 40 Sprachen übersetzten Romans «Wer die Nachtigall stört...», für den sie 1961 den Pulitzerpreis erhielt, zog sie sich aus dem literarischen Leben und weitgehend auch aus der Öffentlichkeit zurück. 2015 wurde eine frühe Manuskriptfassung von «Wer die Nachtigall stört ...» gefunden und publiziert, die 50 Jahre lang als verschollen galt. Harper Lee starb 2016 in ihrer Heimatstadt Monroeville in Alabama.§§Stingl, NikolausNikolaus Stingl, geb. 1952 in B.-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.