Sie sind überall: Gegen Faschismus in deinem Feed | Sachbuch über Rechtsextreme in den sozialen Medi
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Wie rechts ist dein Feed bei Instagram, TikTok und Co?
Nazis, die gehören in den Geschichtsunterricht. So denken vermutlich viele. Vielleicht gibt es noch eine vage Vorstellung von Glatze, Springerstiefeln und Hakenkreuz-Tattoo. Doch die rechte Szene begegnet uns inzwischen als Influencer in den sozialen Medien, im Sportverein, in der Schule und in den Nachrichten. Täglich sind wir konfrontiert von Fake News, Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Da kann es manchmal schwer sein, den Überblick zu behalten: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Rechtsextremismus, Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus? Und wie gefährlich sind Gruppierungen wie die „Identitäre Bewegung“ oder die „Neue Rechte“?
Lisa Duhm gibt in diesem Buch klare Antworten. Und sie zeigt, was das Ganze mit jedem einzelnen von uns ganz persönlich zu tun hat: Wie manipulierbar sind wir? Und wie können wir uns gegen „Rechts“ engagieren?
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Lisa Duhm, geboren 1991 in Hamburg, arbeitet als Redakteurin bei SPIEGEL ONLINE. Sie arbeitete als freie Journalistin in den USA, bevor sie den internationalen Masterstudiengang "Journalism, Media and Globalization" an den Universitäten Aarhus und Hamburg absolvierte. Im Jahr 2016 wurde ihre Arbeit zu den Rassenunruhen in den USA mit dem Medienpreis der Kindernothilfe ausgezeichnet.§§Jung, EvaEva Jung, Jahrgang 1968, Kommunikations-Designerin und Autorin aus Hamburg. Sie ist Mitglied im Art Directors Club Deutschland, hat für große und bekannte Marken in Hamburger Kreativagenturen gearbeitet und im Laufe der Jahre zahlreiche nationale und internationale Kreativ-Preise gewonnen. 2006 initiierte und gestaltete sie die christliche Internetplattform godnews.de. 2010 gründete sie die gobasil GmbH - und gestaltete mit ihrem Team mit internationalen Design-Preisen ausgezeichnete Bibelausgaben und erfolgreiche Kampagnen, sowohl für kirchliche Einrichtungen als auch für namhafte Wirtschaftskunden. 2013 realisierte sie mit ihrem Buch "Alltagstourist" das bis dato höchstdotierte Crowdfunding-Literaturprojekt.
| Autor: | Lisa Duhm |
|---|---|
| Erschienen: | 27. Juli 2021 |
| Format: | gebundene Ausgabe |
| ISBN: | 978-3-522-30593-8 |
| Seitenzahl: | 128 Seiten |
| Sprache: | Deutsch |
| Stichwort: | Antifaschismus, Faschismus |
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Das Zentralkomitee der MLPD hat brandaktuell die neue Broschüre "'Anti-Deutsche' - links blinken, scharf rechts abbiegen" veröffentlicht. Zur Bedeutung der Broschüre heißt es im Vorwort: "Eine ganze Broschüre zu den 'Antideutschen'? Hat die MLPD nichts Besseres zu tun? In der Tat: Nur wenige Hundert Menschen in ganz Deutschland bekennen sich zur 'antideutschen' Strömung. ... Heute befinden sie sich nach Aussage ihrer eigenen Protagonisten in einer tiefen Krise: 'Stellen wir also fest: Antideutsche Politik steckt heute in der Sackgasse.'1 Doch: Während die Massenbasis der 'Antideutschen' zur Marginalie schrumpft, wächst die Förderung massiv, die sie in den bürgerlichen Medien erfahren und im staatlich organisierten bürgerlichen sogenannten 'Antifaschismus'. Neuerdings werden die 'Antideutschen' finanziell, personell, propagandistisch und geheimdienstlich von Monopolparteien und reaktionären Kreisen in Deutschland, Israel und den USA massiv gefördert. Das dient ihrem Auftrag, in der Arbeiter-, Volks- und Jugendbewegung den Charakter einer liquidatorischen2 Kampftruppe einzunehmen." (S. 2/3) "Diese Broschüre ist eine wichtige Aufklärung über Anti-Deutsche“, die so fundiert ist, dass man die 2 Euro dafür unbedingt anlegen sollte und sie sofort bestellen. Entlarvender konnte man diese wahrhaftig „Anti-Deutsche“ Gruppe nicht entlarven, als in dieser Broschüre." Evelyn Hecht-Galinski Inhaltsverzeichnis: 1. Vorwort 2. Warnung! Wie Spalter gegen den sich formierenden Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den antifaschistischen Kampf arbeiten Einige Kritiker der »Antideutschen« und des Zionismus 3. "Antideutsche" diffamieren die Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes Um was geht es bei der BDS-Kampagne? 4. "Antideutsche": "Uneingeschränkt solidarisch" – mit dem israelischen und US-Imperialismus Die »Antideutschen« im Fahrwasser des neuen "Antisemitismus"-Begriffs des Bundestags 5. "Antideutsche": Mythos "Antifaschismus" Die »Antideutschen« – Trittbrettfahrer des staatstragenden bürgerlichen Antifaschismus 6. "Antideutsche": Islamophobie und Flüchtlingsfeindlichkeit 7. Proletarischer Internationalismus contra "Antinationalismus" 8. "Antideutsche": Im Auftrag der Geheimdienste und am Tropf staatlicher Kassen 9. Die "Größen" der "Antideutschen" und ihre Querverbindungen – ein reaktionäres "Who‘s who" 10. Für eine breite, demokratische und überparteiliche Zusammenarbeit 11. Revolutionärer Parteiaufbau contra Liquidatorentum
Die MLPD hat in der Auseinanderersetzung mit der ultrareaktionären und faschistoiden AfD eine neue Broschüre herausgegeben: "MLPD - Die sozialistische Alternative: Eine Abrechnung mit der AfD". Nun ist eine aktualisierte Version erschienen. Darin schreibt sie: "Liebe Leserinnen und Leser, es gibt ohne Ende Probleme: in Thüringen, in Deutschland, in Europa, auf der Welt … Da kommt die AfD scheinbar anders daher. Sie inszeniert sich als 'unterdrückte Protestpartei', die Klartext rede, sich um die Probleme der Menschen kümmere. Zugleich ist sie – abgesehen von den eigenen Anhängern – die absolut unbeliebteste Partei in allen Bundesländern. Wo sie auftritt, gibt es in der Regel ein Vielfaches an Gegendemonstranten. Es muss sich tatsächlich radikal etwas ändern! Aber das geht niemals mit, sondern nur gegen Kräfte wie die AfD. Den Arbeitern wird nichts geschenkt in diesem System! Um uns selber müssen wir uns selber kümmern. Das war schon die Losung der Bergarbeiter beim Kampf in Bischofferode 1992/93. Wer Protest will, der muss konsequent links wählen, sich organisieren und den Kampf aufnehmen. Die richtige Partei dafür ist die revolutionäre Arbeiterpartei MLPD. Sie ist radikal gegen das kapitalistische System, sie hat Rückgrat, einen gesellschaftlichen Plan und ist in der Lage, die Menschen im Kampf für eine lebenswerte Zukunft zusammenzuschließen. Wenn du AfD wählst, weil du meinst, damit mal richtig auf den Tisch zu hauen, täuschst du dich gewaltig. Im Gegenteil wirst du dazu missbraucht, den rechtesten Rand der Herrschenden zu stärken. Ob du willst oder nicht. Lies die folgenden Argumente – und dann freuen wir uns auf eine streitbare Diskussion ..."
Seit die AfD in das Europaparlament, mehrere Landtage und den Bundestag eingezogen ist, wird darüber diskutiert, ob die Rechtspopulisten aufgrund gezielten Provokationen und "Politikunfähigkeit" bald wieder aus den Parlamenten verschwinden oder sich dort für längere Zeit etablieren können. Die Rechtspopulisten nur als "Rattenfänger" oder "braune Demagogen" abzutun, führt jedenfalls zur Unterschätzung der mit ihren Wahlerfolgen dieser Parteiformation einhergehenden Gefahren. Butterwegge, Hentges und Wiegel analysieren klar: Nur ein konsequenter Kampf gegen die äußerste Rechte, der zivilgesellschaftliche Aktivitäten und außerparlamentarische Initiativen einschließt, kann eine Normalisierung der parlamentarischen AfD-Repräsentanz verhindern. _________________________________________________________________________________________________ Christoph Butterwegge, Jahrgang 1951, lehrte bis 2016 Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Butterwegge ist Armutsforscher und Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt). Er hat zahlreiche Bücher zu den Themen Armut, Rechtspopulismus und Kapitalusmuskritik veröffentlicht, zuletzt "Armut in einem reichen Land" (2009). Gudrun Hentges, lehrt seit 2016 Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung an der Universität zu Köln. Gerd Wiegel, Politikwissenschaftler, 1998-2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Marburg, von 2004-2005 Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Thüringen, seit 2006 Referent der Linksfraktion im Bundestag für die Themen Rechtsextremismus/Antifaschismus
»Einzigartig. Tief berührend, in einer Sprache voller Kraft und Poesie. Das Buch hat mein Leben verändert.« Andreas Pflüger Jacques Lusseyran erblindet im Alter von acht Jahren. Doch dem Jungen gelingt es, den Schicksalsschlag in eine innere Stärke zu verwandeln, die ihn befähigt, auf unvergleichliche Weise zu »sehen«. So wird der charismatische Jugendliche Kopf einer Widerstandgruppe gegen die Nationalsozialisten und überlebt das KZ Buchenwald. Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählt vom unzerstörbaren Glauben an das Leben; inspirierend, poetisch und zutiefst bewegend. Jacques Lusseyran verliert 1932 als achtjähriges Kind nach einem Unfall sein Augenlicht. Dank seiner Stärke und der Unterstützung durch seine Eltern schafft es der heranwachsende Junge, seine Blindheit zu akzeptieren und anders sehen zu lernen. Anders, das heißt für ihn die Entdeckung all jener Dinge, die ein Sehender wohl kaum wahrnehmen würde. Licht nimmt für ihn körperliche Gestalt an, und die Gegenstände um ihn herum werden Licht, auch die Farben, Töne, Gerüche und Formen. Sein Selbstvertrauen und seine innere Kraft haben eine fast magische Ausstrahlung auf Menschen, die Rat und Hilfe brauchen. Mit siebzehn Jahren gründet Jacques Lusseyran innerhalb der Résistance eine Organisation von Jugendlichen, die gegen die deutsche Besatzungsmacht kämpft. 1943 wird er mit seinen Freunden verhaftet und nach Buchenwald deportiert. Inmitten eigener und fremder Krankheit, Folter und Mord blieb der junge Lusseyran durch das, was er sein »inneres Licht« nennt, Widerstandskämpfer gegen Leid, Verzweiflung und Bosheit. Vielen konnte er, den sie als »den Mann der nicht gestorben ist« bewunderten, mit seinem unerschütterlichen Vertrauen helfen. Rezension »Auf einzigartige Weise ist es ihm gelungen, seine schier grenzenlose Fähigkeit zum Glücklichsein und seine seelischen Widerstandskräfte zu beschreiben.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 22. Oktober 2024 Annemarie Stoltenberg NDR Kultur 20241022 _________________________________________________________________________________________________________ Jacques Lusseyran, am 19. September 1924 in Paris geboren, studierte nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Literatur an der Sorbonne und wurde später in den USA Universitätsprofessor für französische Literatur. Er kam 1971 bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Dieses historische Dokument behandelt eine in den Medien meist ignorierte aber wesentliche Seite: den Widerstand der Arbeiterbewegung gegen den Hitlerfaschismus. Willi Dickhut, Arbeiter, Kommunist und Widerstandskämpfer, erstellte zwischen 1941 und 1945 umfassendes Material, das insbesondere die faschistische Demagogie und Desinformation der Bevölkerung widerlegte und damit wertvolle Hilfe in der Überzeugungsarbeit für neue Mitstreiter im aktiven Widerstand war. Das Buch enthält Analysen zu allen wichtigen politischen Entwicklungen des Hitlerfaschismus und des II. Weltkriegs. Das Material wurde unter den schwierigsten Bedingungen erstellt und verarbeitet und entfaltete eine große Wirkung. Es überzeugt durch tiefe Verbundenheit und das Engagement des Autors im antifaschistischen Widerstand. Auf Grund der authentischen Quellen und Dokumente ist es gut einsetzbar im Schulunterricht, bei Projekttagen und in der Bildungsarbeit der antifaschistischen Bewegung.
Contenido: 2 Stück (12,75 € / 1 Stück)
Der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa ist auch eine Niederlage der politischen Bildung. Für die Pädagogik ist er zugleich eine neue Herausforderung: Antidemokratische und diskriminierende Positionen werden zunehmend wieder offen vertreten. Bei der Entwicklung von Gegenstrategien kommt der Pädagogik eine wichtige Rolle zu. Ihr stellen sich Fragen nach den richtigen Strategien, sowohl zur Vorbeugung als auch im Einsatz gegen rechte Anschauungen und Handlungen: Wie umgehen mit autoritären Einstellungen, dem Verbleiben in Pauschalisierungen und dem Denken in Stereotypen?Der Sammelband setzt sich mit Pädagogik und Bildung aus antifaschistischer Perspektive kritisch auseinander. Die Autor*innen bilanzieren bisherige Versuche, erdenken neue Wege und diskutieren aktuelle Fragestellungen. Schließlich geben sie handfeste Tipps für die eigene pädagogische Arbeit.
Das Buch beschäftigt sich mit der selbsternannten ›Identitären Bewegung‹, die sich als Jugendbewegung der ›Neuen Rechten‹ in Europa versteht und deren Anfänge bereits um 2002 auszumachen sind. Seit der Initialzündung in Frankreich haben sich u.a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Spanien sowie Dänemark, Schweden und Norwegen Ablegergruppen gegründet, die untereinander ausgezeichnet vernetzt sind und sich im Aufbau von grenzüberschreitenden Strukturen befinden. Basierend auf Text-, Bild-und Videomaterial der Gruppen-Standpunkte, Gesellschaftsanalysen und Schlussfolgerungen werden Aktionismus und Teilhabende nachgezeichnet und analysiert. Die politische Logik ihrer Thesen wird eingeordnet, ebenso, welcher Mittel (rhetorisch, visuell, aktionistisch, medial) sie sich bedienen und auf welche Theorien und vorhandene Literatur sich die Identitären stützen. Das Buch gliedert sich in mehrere Teile und beleuchtet so die Verbreitung in ganz Europa, ihre Verortung als ›Neue Rechte‹, ihre Ideologien und historisch-theoretischen Unterbau, ihre Kommunikationsstrategien sowie ihre Qualifikation als Jugendbewegung. ______________________________________________________________________________________________________ Kathrin Glösel, Jg. 1989, hat Politikwissenschaft sowie Europäische Frauen- und Geschlechtergeschichte in Wien studiert und macht historisch-politische Bildungsarbeit im 'Mauthausen Komitee Österreich' sowie im Verein 'Gedenkdienst'.
Bruno Frank hat „Lüge als Staatsprinzip“, eine leidenschaftliche Abrechnung mit Hitler und seiner Politik, wenige Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verfasst. Der Text entstand auf Anregung von Thomas Mann, der im Sommer 1939 eine Reihe von Broschüren plante, um die Stimme von Exil-Autoren nach Deutschland zu tragen. Der Ausbruch des Krieges vereitelte diese Pläne, Franks Text wurde nie gedruckt. Nun erscheint „Lüge als Staatsprinzip“ im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis zum ersten Mal: Es ist ein Fund aus den Archiven, der uns Einiges zu sagen hat. Der Band versammelt zwei Texte über die politischen Hoffnungen und Entgleisungen, Chancen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die beklemmend aktuell anmuten: Der eine ist wenige Wochen nach dem Ende des Ersten, der andere wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden. Bruno Franks „Von der Menschliebe“ aus dem Dezember 1918 und Lüge als Staatsprinzip aus dem Juli 1939 appellieren an das Miteinander in der Gesellschaft und zeigen, wie dieses Miteinander durch destruktiven Eigennutz und haltlose Falschbehauptungen gespalten wurde. „Von der Menschliebe“ ist die emphatische und empathische Beschwörung eines solidarischen, demokratischen Gemeinwesens. Die Rede, die am 10. Dezember 1918 im Münchner Politischen Rat geistiger Arbeiter gehalten wurde, betont in hellsichtiger Weise nicht zuletzt die Bedeutung der öffentlichen Rede, der Künste und der Presse für den Ton, der in der Politik herrscht und sich auf das gesellschaftliche Klima auswirkt. „Lüge als Staatsprinzip“ schrieb Bruno Frank im kalifornischen Exil. Der Text war für eine von Franks engem Freund Thomas Mann geplante Reihe von Broschüren gedacht, die in Deutschland verbreitet werden sollten. Das Vorhaben scheiterte am Ausbruch des Krieges, Franks scharfe Analyse der NS-Politik konnte nicht erscheinen. Nur ein handschriftlich korrigierter Durchschlag des maschinenschriftlichen Manuskripts hat sich im Nachlass des Autors erhalten. Nun erscheint das Werk erstmals im Druck. Ergänzt werden die beiden Essays durch Tagebucheinträge und Briefe von Franks Freunden Erika und Thomas Mann, die die Entstehung von Manns Broschüren-Projekt und die unmittelbaren Reaktionen auf „Lüge als Staatsprinzip“ dokumentieren. Rezension: Bruno Franks erstmals gedruckter Essay "Lüge als Staatsprinzip" von 1939 könnte aktueller nicht sein.- Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung Erinnert all das nicht fatal an das heutige Reden und Tun der Putins und Xis sowie hiesiger Brandstifter à la Höcke und Wagenknecht? Ein tapferer, unprätentiös anständiger Mensch wie Bruno Frank hätte es gewiss unerträglich gefunden, die Hände barmend in den Schoß zu legen. Stattdessen hat er uns Nachgeborenen etwas ganz und gar wertvolles hinterlassen: Intellektuelle Munition.- Marko Martin, Welt Der auf Anregung Thomas Manns entstandene Text liest sich streckenweise, als zielte er unmittelbar auf unsere Gegenwart. (...) Ein Schelm, wer [beim Lesen] nicht an Donald Trump, Wladimir Putin oder auch an gewisse deutsche Populisten – und gewiss nicht nur in Thüringen – denkt. Damals wie heute stellt sich die Frage: Warum fallen die Leute drauf rein? - Tobias Schwartz, Berliner Morgenpost Man fühlt sich an die Vulgarität und Kaltschnäuzigkeit heutiger Staatenlenker erinnert und wird Franks Essay, der als Warnung erscheinen sollte, auch heute als solche begreifen.- Tobias Lehmkuhl, Deutschlandfunk Kultur Über hundert Jahre ist das her, und wir schauen uns um und erbleichen vielleicht, denn nichts hat sich gewandelt. (...) Es scheint, als würde er (sc. Bruno Frank) an uns Heutige appellieren.- Stefan Berkholz, Neues Deutschland Ein absolut empfehlenswertes Buch. Ein Glücksfall, dass diese scharfsinnige Analyse und Anklage der unmenschlichen Schreckensherrschaft des deutschen Nationalsozialisten jetzt aus einem Archiv aufgetaucht ist und einer wunderbaren Ausgabe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Eher eine Kaufverpflichtung als nur eine Empfehlung für jeden, der sich um die Demokratie sorgt. Zugleich ein beispielloses Zeitdokument.- Uwe Pöhls, Blog der Republik Der vorzügliche edierte Band mit zwei politischen Texten von Bruno Frank und ergänzenden Kommentaren von Thomas Mann und anderen ermöglicht einen neuen Blick auf einen Autor, den man sich eigentlich wieder einmal genauer vornehmen sollte.- Anton Thuswaldner, Die Furche Das Buch kommt just zur rechten Zeit (...). Diese faszinierende Wieder-, nein: Neuentdeckung aus der Feder eines unbeugsamen Moralisten ist eine Trouvaille und das Buch des Monats Februar 2025 der Darmstädter Jury.- Darmstädter Jury, Buch des Monats, Oliver Jungen ___________________________________________________________________________________________________________________ Bruno Frank (1887-1945) gehörte zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Weimarer Republik. Aus einer jüdischen Bankiersfamilie stammend widmete er sich früh der Literatur. Mit Thomas Mann und seiner Familie verband ihn seit 1910 eine lebenslange Freundschaft, in seiner Wahlheimat München war er Teil der Schwabinger Bohème. Nach dem Ersten Weltkrieg trat er vor allem als Theaterautor und mit erfolgreichen Novellen und Romanen hervor. Am 28. Februar 1933, dem Tag nach dem Reichstagsbrand, verließ er Deutschland und ging zunächst in die Schweiz, dann nach England und Frankreich, schließlich in die USA ins Exil. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa starb Bruno Frank in Beverly Hills.