0,60 €
Información sobre el producto "Postkarte Lateinamerika (9 verschiedene Motive)"
Hinweis: Es gibt 9 verschiedene Motive, Preis pro Karte 0,60 Euro.
0 de 0 valoraciones
Calificación promedio de 0 de 5 estrellas
Iniciar sesión
Artículos similares
Lehr- und Wanderjahre eines Revolutionärs 1953 begibt sich Ernesto Che Guevara mit seinem Freund Calica auf eine zweite Reise durch Lateinamerika. Er ist entschlossen, sich allen Schwierigkeiten dieses unruhigen Kontinents zu stellen und sich auf ein Abenteuer einzulassen: "Es sind zwei Menschen auf der Suche, die durch Amerika ziehen, ohne genau zu wissen, was sie suchen, noch wohin ihr Weg sie führt". Sie weichen von der vorgezeichneten Reiseroute ab, um in Guatemala die Revolution mitzuerleben, und besuchen danach auch Peru, Mexiko und Bolivien. Die Eindrücke, die Che in drei Jahren sammelt und in seinen Notizen festhält, prägen nicht nur seine politischen Überzeugungen. Sie verstärken auch das innere Gefühl der Zugehörigkeit und Zuneigung zu Land und Leuten. Der Leser erkennt zwischen den Zeilen den Menschen Ernesto Guevara: den wissbegierigen und gebildeten revolutionären Geist genauso wie den lebenslustigen jungen Mann, der sich aus so manchen Geldnöten herauszuwinden versteht und für weibliche Reizenicht unempfänglich ist. Und auf dieser Reise begegnet er zum ersten Mal Fidel Castro - der Beginn einer Freundschaft, die die Welt verändern sollte. _____________________________________________________________________________________________________________________ Ernesto »Che« Guevara wurde am 14. Mai oder Juni 1928 im argentinischen Rosario geboren. Nach einem Medizinstudium und ausführlichen Reisen durch Lateinamerika traf er 1954 eine Gruppe kubanischer Revolutionäre, die in Mexiko im Exil lebten. Nach zweijährigem Guerillakrieg als Commandante, an der Seite Fidel Castros, trat er 1959 in die Revolutionsregierung auf Kuba ein. 1964 trat er von allen Ämtern zurück und ging 1966 nach Bolivien, um die Revolution weiterzutragen. Dort wurde er ein Jahr später erschossen.
18 Kunstpostkarten aus hochwertigem Karton Für Grußkarten, Glückwunschkarten, Geschenkkarten, Einladungskarten, zum Sammeln oder zur Deko. Im Format 15,4 x 10,8 cm. Motive u.a. von Pierre-Auguste Renoir, Vincent van Gogh und Paul Gauguin. Mit viel Platz zum Schreiben. Der Sommer ist wohl die Lieblingsjahreszeit der meisten Menschen - die Farbvielfalt, das besondere Licht dieser Jahreszeit, das Leben in der Natur und die lauen Abende. Dieses Postkarten-Set beinhaltet eine Auswahl der schönsten Sommermotive bekannter Maler, die die Winterdepression schnell vergessen lassen und zum Entspannen und Genießen anregen.
Als die Guevaras aus den Schlagzeilen der Tageszeitungen vom Tod Ches erfahren, beschließen sie, sich in Schweigen zu hüllen. Jetzt, fünfzig Jahre später, ist für seinen jüngeren Bruder Juan Martín der Augenblick gekommen, der Welt seine Erinnerungen mitzuteilen und zu enthüllen, wie Che wirklich war. »Ein intimer Blick auf eine ungewöhnliche Familie, aus der einer der ungewöhnlichsten Menschen des letzten Jahrhunderts kam.« Hilka Sinnig, ttt »Farbig, skurril und oft witzig.« Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung »So ist es vor allem Juan Martíns eigene Geschichte, die das Buch interessant macht. Wie es ist und was es heute noch bedeutet, der Bruder von Che Guevara zu sein.« Anne Herrberg, WDR5 Scala ____________________________________________________________________________________________________________________- Juan Martin Guevara, geboren 1943, lebt in Buenos Aires. Er verbrachte mehr als acht Jahre hinter Gittern der Militärjunta wegen seiner politischen Aktivitäten und der Beziehung zu seinem Bruder Che. Er hat den Verein »Por las huellas del Che« (Auf den Spuren von Che) gegründet. Armelle Vincent ist eine französische Journalistin und Korrespondentin in Los Angeles. Sie schreibt für Le Figaro und andere Zeitungen.
Ernesto 'Che' Guevara ist heute eine Ikone, nicht nur der Linken. Sein Bild findet sich auf T-Shirts, Handtüchern und Kaffeetassen. Spain Rodriguez' kraftvolle Illustrationen, ganz im Stile des politischen Untergrund-Comics der Sechzigerjahre, beleuchten sein Leben und die Erfahrungen, die ihn geprägt haben: von seiner Motorradreise durch Lateinamerika, über seine Rolle in der kubanischen Revolution, die Arbeit als Minister und Chef der Zentralbank, bis zu seinen Reisen nach Afrika und Bolivien, wo er am 9. Oktober 1967 ermordet wird. Rodriguez nimmt uns mit auf eine Zeitreise, erzählt über die Erfolge und Rückschläge Kubas nach der Revolution, macht deutlich, dass die politische Richtung, die das neue Kuba schlussendlich einschlagen wird, lange Zeit offen war und erst im Zusammenhang mit den dramatischen geopolitischen Entwicklungen dieser Tage und als Ergebnis der internen Auseinandersetzungen, nicht zuletzt zwischen Che und Fidel Castro, begriffen werden kann. Die kubanische Revolution war nicht nur für die Befreiungsbewegungen des globalen Südens ein wichtiger Bezugspunkt und Beispiel dafür, dass eine Diktatur im Angesicht des US-Imperialismus gestürzt werden kann, sondern erreichte durch die Texte des Che und nicht zuletzt sein Bild auch die Bewegungen des globalen Nordens und übt bis heute eine nicht zu unterschätzende Strahlkraft aus.»Spains Sichtweise auf Che ist brillant und radikal.« - Art SpiegelmanManuel 'Spain' Rodriguez (1940-2012), die 'sozialistische Seele' der Underground-Comic-Bewegung der 1960er-Jahre, verband in seinen dynamisch gezeichneten Geschichten Abenteuer von Outlaws und Bikern, Science-Fiction und linke Politik. Als geborener Erzähler hatte er ein feines Gespür für dramatische Geschichten, düstere Stadtlandschaften und markante Figuren. Zusammen mit Robert Crumb gründete Spain Rodriguez 'Zap Comics'.
Das neue Buch vom Autor des Erfolgsromans »Serenade für Nadja«. Als Mustafa beim Fischen ein kleines Baby entdeckt, das von einem der vielen Flüchtlingsboote in der Ägäis stammt, ändert sich für ihn und seine Frau Mesude alles. Statt das Kind den Behörden zu übergeben, versteckt Mustafa es. Doch was, wenn die Mutter des Kindes noch lebt? Ein Roman von großer emotionaler Wucht über Elternschaft unter existenziellen Umständen. Mustafa und Mesude leben in einem kleinen Dorf in der Ägäis vom Fischfang. Seit ihr kleiner Sohn Deniz ertrunken ist, zeigt sich das Glück nur noch selten. Doch als Mustafa eines Morgens aufs Meer hinausfährt, sieht er die Leichen von zwei Menschen, die auf dem Seeweg nach Europa ertrunken sind, und er rettet ein lebendes Baby aus einem kleinen Schlauchboot. Mustafa und Mesude wissen, dass sie das Kind den Behörden übergeben müssen, doch vor allem Mustafa versucht alles, um das Baby behalten zu können. Eindrücklich und poetisch erzählt Zülfü Livaneli meisterhaft von einem menschlichen Drama und davon, was elterliche Liebe wirklich bedeutet. Zülfü Livaneli wurde 1946 in Konya-Ilgin (Türkei) geboren. In den 70er Jahren war er wegen seiner politischen Anschauungen gezwungen, die Türkei zu verlassen, erst 1984 kehrte er zurück. Er war Mitglied des türkischen Parlaments und gründete zusammen mit dem griechischen Liedermacher Mikis Theodorakis ein Komitee, das sich besonders für die türkisch-griechische Aussöhnung einsetzte. Als Komponist und Liedermacher, Schriftsteller und Regisseur ist Livaneli einer der bekanntesten Künstler der Türkei und feiert international große Erfolge. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten »Orhan-Kemal-Literaturpreis«.
In jeder Iranerin steckt eine Rebellin … Badjens bedeutet wörtlich übersetzt: »falsches Geschlecht«. Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration in Shiras auf einen Müllcontainer, um in aller Öffentlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor einer Menschenmenge steht, die sie anfeuert, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses ungeliebte Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt und die sie mit allen Mitteln zu unterlaufen versucht – bis sie sich schließlich endgültig von ihr befreit. Delphine Minoui, die selbst iranisch-französische-Wurzeln hat, schrieb »Badjens« auf der Grundlage von Beiträgen in den sozialen Medien und Onlineinterviews mit jungen Iranerinnen. Sie erzählt die Entwicklung der Protagonistin in Form eines inneren Monologs, der auch Lage und Haltung der unterschiedlichen Generationen von Frauen im Iran reflektiert. Aus dem Französischen von Astrid Bührle-Gallet »Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Groß müttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui »Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le FigaroDelphine Minoui ist Franko Iranerin. Sie arbeitet als Auslandskorrespondentin bei Le Figaro und hat lange im Iran gelebt. Sie berichtet seit 25 Jahren über das Geschehen im Nahen und Mittleren Osten. 2006 wurde sie für eine Artikel serie über den Irak und den Iran mit dem Prix Albert Londres ausgezeichnet. Ihre bisher erschienenen Romane wurden in dutzende andere Sprachen übersetzt. Badjens war 2024 Finalist beim FNAC-Prix du Roman und erhielt 2025 den Prix Visionnaires.
Aufrüttelnde, emotionale Dokumente des Widerstands im Iran Narges Mohammadi, Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Friedensnobelpreises 2023, versammelt in ihrem Buch 13 Interviews mit im Iran inhaftierten Frauen, zu denen auch die international bekannte Journalistin Nazanin Zaghari-Ratcliffe gehört. In den während der Haft der Autorin heimlich geführten Interviews zeigen sich unhaltbare Haftzustände, aber auch unglaublicher Mut, Zusammenhalt und große solidarische Stärke, die auch die in den Haftanstalten praktizierte weiße Folter nicht zu brechen vermag. Die deutsche Übersetzung ist genau wie das persische Original ein Gemeinschaftswerk unterschiedlicher Frauen. Narges Mohammadis Buch ist ein Beweis für die aktuellen Menschenrechtsverletzungen im Iran und ein Aufruf an Unterstützer auf der ganzen Welt, den Kampf nicht aufzugeben. Mit Vorworten von Natalie Amiri und Shirin Ebadi. «Diese Erinnerungen, innerhalb des Gefängnisses geschrieben, sind ein lebender Beweis für den anhaltenden Kampf für die Freiheit im Iran.» Shirin Ebadi, FriedensnobelpreisträgerinNarges Mohammadi, geboren 1972, ist eine iranische Menschenrechtsaktivistin und Vizepräsidentin des Defenders of Human Rights Center. 2023 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Die Journalistin wurde aufgrund ihrer regimekritischen Haltung mehrfach inhaftiert und sitzt seit 2021 wieder im Gefängnis. Narges Mohammadi setzt sich für Frauen- und Menschenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe ein. Außerdem hat sie sich der Aufklärung der unhaltbaren Haftbedingungen und der in Haft begangenen Verbrechen verschrieben.
»Die Scham muss die Seite wechseln« Mit diesen Worten veränderte Gisèle Pelicot 2024 die Welt. Sie verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen. Ihr Mut löste internationale Debatten aus, brachte Gesetze ins Wanken und gab Betroffenen weltweit neue Kraft. Die Frau, die die ganze Welt inspiriert Das Buch von Gisèle Pelicot ist ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert. Gisèle Pelicot wurde vom TIME Magazine zur bedeutendsten Frau des Jahres 2024 gewählt. Die Biografie ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen und die Kraft, trotzdem weiterzuleben. Für alle, die an Gerechtigkeit glauben – und an die Möglichkeit, nach dem Schlimmsten neu anzufangen.Rezension »Es ist überraschend offen, dabei nicht plump vertraulich, ein würdiges Buch, lesenswert.« Johanna Adorján Süddeutsche Zeitung 20260217
Hochaktuell und jetzt als erweiterte Neuausgabe: Das Standardwerk zum Nahost-Konflikt von der Staatsgründung bis zum Hamas-Angriff und dem Krieg in GazaHochaktuell, kenntnisreich und vor Ort recherchiert: Wer den Nahost-Konflikt verstehen will, muss den Menschen zuhören, die ihn erlebt haben - von den 1930er Jahren bis zum Hamas-Angriff auf Israel und dem folgenden Krieg. Martin Schäuble hat über viele Jahre mit Israelis und Palästinensern gesprochen. Sie berichten von einem Leben im Ausnahmezustand, von langen, erbitterten Kämpfen. Was sie aus dem Alltag erzählen, macht überdeutlich, dass es nicht die eine gültige Wahrheit gibt. »Schäuble gelingt es auf erstaunliche Weise, neutral zu bleiben in seiner Zusammenfassung der Geschichte, um die genauso gerungen wird wie um das Land.« Moritz Baumstieger, Süddeutsche ZeitungMit Karten, Zeittafel, vielen Medientipps und Originaldokumenten. Erhellend, nicht nur für junge Leser:innen.Martin Schäuble, geboren 1978, studierte in Berlin, Israel und Palästina Politik und promovierte über zwei Dschihadisten. Als Journalist bereist er seit 20 Jahren immer wieder den Nahen Osten. Aus seinen Recherchen entstand 2011 das Buch »Black Box Dschihad«. Außerdem erschienen bei Hanser »Zwischen den Grenzen. Zu Fuß und per Anhalter durch Israel und Palästina« (2013) sowie sein Jugendroman »Endland« (2017). 2025 folgte eine erweiterte Neuauflage von »Die Geschichte der Israelis und Palästinenser - Der Nahost-Konflikt aus Sicht derer, die ihn erleben«.
Für wen schrieb Mascha Kaléko all ihre wunderbaren Liebesgedichte? Sie ist der Star der pulsierenden Dichter-Szene der 20er Jahre - aber wer ist sie, wenn das Rampenlicht erlischt? Bestseller-Autorin Charlotte Roth setzt in ihrem großen biografischen Roman einer der bedeutendsten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts ein ebenso kluges wie leidenschaftliches Denkmal. Im Berlin der Zwanzigerjahre, das vor Leben überquillt, findet die junge Mascha Kaléko ihre Stimme. Sie wird sie weltberühmt machen. Mascha heiratet ihren Mentor Saul Kaléko, der ihr unbändiges Talent erkennt und eine Seelenverwandte in ihr sieht. Doch die Ehe wird nicht nur von den Vorboten der Nazi-Herrschaft überschattet: In Mascha brennt eine zutiefst menschliche Sehnsucht. Als sie dem Komponisten Chemjo Vinaver begegnet, bricht sich eine Liebe Bahn, die Mascha vor unausweichliche Dilemmata stellt. Ihre Kunst und ihr Herz ziehen sie in unterschiedliche Richtungen - bis Antisemitismus und der drohende Krieg sie zur Flucht zwingen. Von Berlin bis nach New York sucht Mascha nach einem Zuhause, das mehr Gefühl ist als Ort, während sie mit den Verlusten ringt, die ihre Entscheidungen fordern. Eine starke Frau zwischen den Stürmen der Geschichte, den Wirren der Liebe und dem Ruf der Kunst. Mascha Kaléko war nicht nur eine überaus erfolgreiche Künstlerin, der ihre Gedichte praktisch aus den Händen gerissen wurden. Sie war auch eine Ikone der Frauenbewegung. Und eine Frau, die mit ganzem Herzen geliebt hat. »Die Liebe der Mascha Kaléko« ist ein kluger historischer Roman mit einer wunderschönen, dramatischen Liebesgeschichte. Entdecken Sie auch die anderen biografischen Romane in der historischen Reihe »Die großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts« von Bestseller-Autorin Charlotte Roth: Rosa und Leo (Rosa Luxemburg und Leo Jogiches) Die Stauffenbergs (Nina und Claus von Stauffenberg) Rezension:"Bestseller-Autorin Charlotte Roth setzt in ihrem großen biografischen Roman 'Die Liebe der Mascha Kaleko' einer der bedeutendsten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts ein ebenso kluges wie leidenschaftliches Denkmal." GLÜCKSREVUE 20250401Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zwanzig Jahren freiberuflich als Autorin, Übersetzerin und Lektorin tätig. Sie lebt in der weltschönsten Stadt London, behält aber einen Koffer in ihrer Geburtsstadt Berlin und einen Fuß am Golf von Neapel. Ihr Debüt Als wir unsterblich waren war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.
»Es ist der Weckruf der Stunde.« Süddeutsche Zeitung »Dieses Buch ist eine geistige Waffe!« Georg Diez Die Brandmauer bröckelt: War die AfD bis vor einiger Zeit noch nahezu isoliert, scheinen sich immer größere Teile von Politik und Gesellschaft mit ihren menschenfeindlichen Positionen, dem Rassismus, dem Sexismus und der antidemokratischen Rhetorik abzufinden. Die rechtsextreme Partei bereitet sich darauf vor, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Sollte ihr das gelingen, würde sie zügig ihren Plan umsetzen: die Demokratie abschaffen und Deutschland von innen her umbauen. Wie können wir das ganze Ausmaß dessen, was ein AfD-Staat anrichten würde, heute schon erfassen? Philipp Ruch blickt zurück in die politische Vergangenheit des Landes und stellt sich der Frage, ob unsere Abwehrpolitik gegen die AfD heute besser ist als die damalige gegen die NSDAP. Dazu hat der Gründer des »Zentrums für Politische Schönheit« über 2000 Beweisstücke für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD zusammengetragen, die keinen Zweifel daran lassen, dass diese Partei längst hätte verboten werden müssen. Er warnt eindringlich davor, der AfD weiterhin so verhängnisvoll tolerant zu begegnen, und ruft stattdessen dazu auf, endlich zu handeln - denn: unsere Demokratie, die Freiheit und viele Menschen sind in ernster Gefahr! "Dieses Buch wirft einen Blick in die Zukunft. Es macht uns zu Sehenden. Es lädt dazu ein, jetzt schon zu ahnen. Jetzt schon zu wissen. Es richtet sich gegen alle, die noch hoffen. Die an den maßvollen Charakter der AfD glauben und meinen, ihr Gewaltpotenzial werde sich schon einfangen lassen. Wir müssen diese Fehleinschätzungen jetzt korrigieren - bevor es zu spät ist." Philipp Ruch Die eindringliche und vielleicht letztmögliche Warnung vor der AfD, die schon im Wahljahr 2025 Regierungsverantwortung übernehmen könnte Aktuell, brisant, streitbar: Ein Aufruf zum schnellen Handeln - denn unsere Demokratie und Freiheit sind in ernster Gefahr Philipp Ruch ist Gründer des Zentrums für Politische Schönheit und sorgt seit Jahren mit öffentlichen Aktionen bundesweit für AufsehenPhilipp Ruch, geboren 1981, ist der Gründer und künstlerische Leiter des »Zentrums für Politische Schönheit«, mit dem er sich in spektakulären und radikalen Aktionen seit Jahren gegen Rechtsextremismus und für Menschenrechte einsetzt. Philipp Ruch studierte politische Philosophie und Ideengeschichte und promovierte bei dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bei Heyne erschienen von ihm »Wenn nicht wir, wer dann?« und die SPIEGEL-Bestseller »Schluss mit der Geduld« und »Es ist 5 vor 1933«.
Der Minister bekommt es mit seiner Mutter zu tun – eine Satire von Wolfgang Schorlau Wolfgang Schorlau liefert die Komödie zur richtigen Zeit: über ein Politikmilieu, das im Angesicht der Klimakatastrophe nur nach Macht und dem kurzfristigen Vorteil giert – gleichermaßen schrecklich komisch und unheimlich nah an der Wirklichkeit. Berlin im Jahr 2025. Die Gas-Lobby jubelt: Einer von ihnen soll zum Minister ernannt werden – der allseits beliebte Karsten Richter. Nun könnte es ihnen gelingen, die drohende Klimaneutralität abzuwenden. Doch plötzlich macht eine Ankündigung die Runde: »Pressekonferenz: Mein Sohn Karsten – die Ökosau!« Karstens Mutter, eine Klimaaktivistin der allerersten Generation, hat kein gutes Gefühl bei der Karriere ihres Sohnes. An ihrer Erziehung liegt es nicht, aber die Zukunft unseres Planeten liegt ihm so gar nicht am Herzen. Stattdessen persönlicher Erfolg und die Anerkennung seiner Freunde zwischen Wirtschaft und Politik. Höchste Zeit, ein Zeichen zu setzen! Der Kanzler ist alarmiert, Richter versucht, die Situation zu retten, da erhält er einen Anruf: Seine Mutter wurde entführt! Die beste Nachricht seit Tagen. Er beschließt, auf Zeit zu spielenRezension »Wolfgang Schorlau liefert eine treffsichere, rabenschwarze Satire über Macht, Lobbyismus und politische Selbsttäuschung.« Mike Altwicker WDR 4 Buchtipp 20260422 Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zwölf Dengler-Krimis hat er die Romane »Sommer am Bosporus« und »Rebellen« veröffentlicht sowie »Das brennende Klavier«, die Biografie der Jazzlegende Wolfgang Dauner - und zusammen mit Claudio Caiolo die Venedig-Krimis um Commissario Morello. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 und 2025 mit dem Stuttgarter Ebner-Stolz-Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet.
Eine spannende Coming-of-Age-Geschichte über eine junge Deutsch-Israelin im Kreuzfeuer des NahostkonfliktsNirit Sommerfeld engagiert sich seit vielen Jahren für die israelisch-palästinensische Freundschaft und schreibt mit der Erfahrung vieler Israel-Aufenthalte Die 17-jährige Deutsch-Israelin Talia reist im Sommer 2014 zu ihrer Familie nach Israel, um sich zum Militärdienst einziehen zu lassen. Endlich will sie allein über ihre Zukunft bestimmen, will dazugehören zu ihrer großen Familie, eine sinnvolle Aufgabe übernehmen und Teil der israelischen Gesellschaft und Verteidigung werden. Alles in Israel scheint spannender zu sein als das linksliberale Leben, das ihre Eltern in Berlin führen. Doch was sie in diesem Sommer erlebt in Gaza tobt der Krieg, sie lernt Palästinenser kennen, verliebt sich in einen israelischen Menschenrechtsaktivisten, reist in die Westbank , lässt sie eine vollkommen neue Sichtweise auf die Lebensrealität in ihrem Geburtsland erleben ... Rezension »Die israelische Schauspielerin hat versucht, diese Tragödie in Worte zu fassen - und es ist ihr herausragend gelungen mit ihrem Roman Beduinenmilch...Nirit Sommerfeld zeichnet nicht schwarz-weiß, sie schreibt nicht als Aktivistin, egal auf welcher Seite.« Nürnberger Nachrichten »So verflechten sich die Zeiten und als LeserIn bekommt man ein Gespür dafür, wie sich Gewalt in diesem Land fortgesetzt hat, wie heutige Konflikte eng mit den früheren verknüpft sind. Und man kann die Sehnsucht von Nirit Sommerfelds Figuren verstehen, eine Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung.« SWR Kultur »Wie gut dieses Buch tut..."Beduinenmilch" ist ein Roman, der auch als Jugendbuch durchgehen kann und der angenehm niedrigschwellig dazu einlädt, sich mit dem Thema der palästinensisch-israelischen Koexistenz dort vor Ort zu beschäftigen. Angenehm differenziert, vielleicht manchmal nur eine Spur zu erklärerisch und zu gerade geht dieses Buch voran und zeigt, wie Neugier aufeinander und Unvoreingenommenheit auch zu einem anderen Miteinander dort in Israel führen könnte.« Le_buchhalterNirit Sommerfeld, 1961 in Eilat geboren, ist eine deutsch-israelische Schauspielerin und Sängerin. Sie ist Mitbegründerin des »Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern« und betreibt in Chemnitz ein Café. Beduinenmilch ist ihr Debütroman.
Müde? Erschöpft? Ausgebrannt? Das sind keine unbekannten Gefühle für die vielen Millionen Menschen, die an Depressionen und Burnout leiden – und ihre Zahl nimmt stetig zu. Doch was steckt hinter der Traurigkeit und den Schlafstörungen? Warum übersehen so viele, dass ihre Beschwerden auf eine schwerwiegende Erkrankung hinweisen? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Der Bestsellerautor und anerkannte Neurowissenschaftler Manfred Spitzer erklärt unkompliziert und praxisnah, wie Depressionen und Burnout zu erkennen sind, welche Auswirkungen sie auf unser Denken und Verhalten haben und was die ersten Maßnahmen zu ihrer Bewältigung sein können. Dabei gewährt der Experte einen kompakten sowie faszinierenden Einblick in die menschliche Psyche und verdeutlicht, wie wichtig es ist, den Betroffenen Wissen, Hilfe und Hoffnung zu geben.Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Bestseller »Digitale Demenz«. Er ist einer der bedeutendsten Gehirnforscher Deutschlands und versteht es wie niemand sonst, wissenschaftliche Erkenntnisse anschaulich und fundiert zu vermitteln.
In dieser Welt gibt es keinen Reichtum, der unschuldig ist. Das grandios unorthodoxe Geschichtswerk Eduardo Galeanos - nach 36 Jahren in neuer Übersetzung von Angelica Ammar. _______________________________________________________________________________________________________________ Eduardo Hughes Galeano, 1940 in Montevideo/Uruguay geboren, war Journalist, Essayist und Schriftsteller. Ab 1976 lebte er im spanischen Exil, nach dem Ende der Militärdiktatur in Uruguay kehrte er 1985 nach Montevideo zurück. Für seine literarische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Im April 2015 starb Eduardo Galeano in seinem Geburtsort Montevideo.