Saltar al contenido principal Saltar a la búsqueda Saltar a la navegación principal

Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

Información sobre el producto "Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird"

 

Die »Holocaust-Industrie« – das bedeutet für Norman Finkelstein die moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischer Leiden. Seine Analyse ist zugleich eine leidenschaftliche Anklage: Er wendet sich gegen die Interessenverbände, die den Holocaust für eigene Zwecke nutzen, häufig auf Kosten der Opfer. Er kritisiert die Verkitschung des Gedenkens, die die Würde der Opfer beleidigt. Außerdem wirft er den USA und Israel vor, den Holocaust zu instrumentalisieren, um von eigenen Problemen abzulenken. Mit seinen provokanten Thesen hat Finkelstein eine erbitterte Debatte ausgelöst.

Rezension 
»Norman Finkelstein ist Agent provocateur, Gaukler und Aufklärer zugleich. Sein Buch ist verletzend. Er selbst ist verletzlich. Es wäre falsch, seine Kritik als destruktive Polemik abzutun. Sie ist anregend. Vor allem aber notwendig wie ein Reinigungsmittel.« Welt am Sonntag

_________________________________________________________________________________________

Norman Finkelstein, geboren 1953, studierte an der Princeton University und in Paris. Er lehrte Politikwissenschaft an der City University in New York. Heute lebt er in Chicago, wo er an der DePaul University lehrt. Zusammen mit Ruth Bettina Birn veröffentlichte er »Eine Nation auf dem Prüfstand. Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit«, 2001 folgte das aufsehenerregende Buch »Die Holocaust-Industrie«. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch »Antisemitismus als politische Waffe. Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte«.

 

Autor: Norman Finkelstein
Erschienen: 1. Juni 2002
Format: Libro de bolsillo
ISBN: 978-3-492-23580-8
Seitenzahl: 250 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Holocaust

0 de 0 valoraciones

Calificación promedio de 0 de 5 estrellas

¡Emita una valoración!

Comparta sus experiencias con el producto con otros clientes.


Omitir la galería de productos

Artículos similares

Während die Welt schlief
Während die Welt schlief

  Jenin im Blumenmonat April: Frühmorgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Es sind Momente des Friedens und des Glücks, die Amal ihr Leben lang im Herzen trägt - ein Leben, das im Flüchtlingslager beginnt, nach Amerika führt und dennoch stets geprägt ist vom scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen Israel und Palästina.  Über vier Generationen erzählt Susan Abulhawa eine tief berührende Geschichte über den Verlust der Heimat, eine zerrissene Familie und die immerwährende Hoffnung auf Versöhnung. _______________________________________________________________________________ Susan Abulhawa, 1970 geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge, wuchs in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, studierte Biomedizin und lebt heute in Pennsylvania. Die Autorin engagiert sich für die Menschenrechte und die Verbesserung der Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. 2001 gründete sie die nicht staatliche Kinderorganisation Playgrounds for Palestine. Ihre Romane sind internationale Bestseller. »Während die Welt schlief« wurde in 30 Sprachen übersetzt, »Ihr letzter Tanz« ist für den »Aspen Words Literary Prize nominiert«.

Precio normal: 14,00 €
Der Junge, der vom Frieden träumte
Der Junge, der vom Frieden träumte

  "Der Junge, der vom Frieden träumte" von Michelle Cohen Corasanti ist ein Roman, der den Leser den Nahostkonflikt hautnah erleben lässt. Er erzählt vom Schicksal eines jungen Palästinensers, der zwischen den Fronten des Krieges aufwächst und dennoch versucht, sich die Menschlichkeit zu bewahren.Der zwölfjährige Palästinenser Ahmed kämpft um das Überleben seiner Familie, der einst eine blühende Orangenplantage gehörte. Mittlerweile haben die Israelis den dortigen Bauern fast alles genommen. Auf der Jagd nach einem Schmetterling kommt seine zweijährige Schwester Amal in einem Minenfeld ums Leben. Als auch noch sein Vater verhaftet und der Familie alles genommen wird, ist er der Einzige, der sie retten kann. Denn Ahmed ist ein Mathematikgenie und erhält eines der begehrten Stipendien an der Universität von Tel Aviv. Doch dort ist er der einzige Palästinenser unter Juden...   Rezension Tiefgreifend. Bella 20160608   Personenportrait Adelheid Zöfel lebt und übersetzt in Freiburg im Breisgau. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. Marisha Pessl, Chuck Klosterman, David Gilmour, Janice Deaner und Louise Erdrich.  

Precio normal: 14,00 €
Kein Frieden für Palästina: Krieg in Gaza, Besatzung und Widerstand
Kein Frieden für Palästina: Krieg in Gaza, Besatzung und Widerstand

  Die israelische Besatzung mit ihrer Siedlungs- und Vertreibungspolitik, der Krieg der israelischen Armee gegen den Gaza-Streifen, der seit 2007 unter einer völkerrechtswidrigen Blockade leidet, und der Widerstand der PalästinenserInnen dagegen dominieren in zeitlich immer kürzer werdenden Abständen die Schlagzeilen der internationalen Presse. Noch nie hat die palästinensische Bevölkerung so viel internationale Solidarität erfahren, von den USA (bis hinein in den Kongress) über Europa bis in die arabische Welt und nach Ostasien. Das Buch der in Jerusalem ansässigen deutschen Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten will den interessierten LeserInnen die Hintergründe für den längsten geopolitischen Konflikt unseres Zeitalters näherbringen, um ihn besser verstehen und einordnen zu können. Mit einem historisch-analytischen Rückblick ab 1948, dem Jahr der Staatsgründung Israels und dem Beginn der palästinensischen Tragödie, der Nakba, über die Intifada bis zum Scheitern der als Friedensprozess gefeierten Osloer Verhandlungen werden die wichtigsten Stationen der Entwicklungen in Israel/Palästina kritisch untersucht.  

Precio normal: 19,90 €
Rückkehr nach Haifa: Roman aus Palästina
Rückkehr nach Haifa: Roman aus Palästina

  1948 ergreifen während gewaltsamer Auseinandersetzungen in Haifa Tausende Palästinenser die Flucht. Ein Ehepaar wird durch unglückliche Umstände von ihrem fünf Monate alten Sohn getrennt. Sie versuchen erfolglos, zu ihrem Haus und dem Kind zurückzukehren, und bald wird die Grenze zum neu ausgerufenen Staat Israel geschlossen. Erst zwanzig Jahre später betreten sie Haifa wieder. Ihr Sohn Chaled lebt noch in ihrem Haus, doch er trägt eine israelische Uniform und heißt Dov. Er wurde von jüdischen Einwanderern adoptiert. Eine Rückkehr zu seinen leiblichen Eltern lehnt er ab, da er sich seinen Adoptiveltern und Israel mehr verpflichtet fühlt als Blutsbanden. Ghassan Kanafani wirft existentielle Fragen auf: Hat die Abstammung oder die Erziehung größere Bedeutung? Was bedeutet Heimat? Ähnlich wie in Brechts "Kaukasischem Kreidekreis" geht es darum, wem das Kind gehört. Und nicht zuletzt zeigt er beide Seiten als Betrogene und Opfer der israelischen und der internationalen Politik. Rezension  "Die Geschichte lässt niemanden kalt. ... Der Kurzroman ist eines der Meisterwerke von Ghassan Kanafani, einem der bedeutendsten arabischen Schriftsteller der Moderne." (Basler Zeitung) _________________________________________________________________________________________ Ghassan Kanafani, geboren 1936 in Akka. 1948 wurde seine Familie durch die Besetzung der Israelis vertrieben. Als Flüchtling lebte Kanafani zunächst im Libanon, später während längerer Zeit in Damaskus. 1956 ging er als Sport- und Zeichenlehrer nach Kuwait. 1960 zog er nach Beirut, wo er in der Folgezeit bei mehreren Zeitungen arbeitete und schließlich Sprecher von George Habaschs Volksfront für die Befreiung Palästinas war. 1972 wurde er in Beirut durch eine Bombe getötet, die an seinem Wagen angebracht war.  

Precio normal: 12,00 €
Die Kinder aus Nr. 67: War Paul schuldig / Als sie wiederkam
Die Kinder aus Nr. 67: War Paul schuldig / Als sie wiederkam

  Lisa Tetzners große »Odyssee einer Jugend« beginnt 1931 mit den Kindern eines Berliner Mietshauses, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Im letzten Band erleben wir Hans Suter, wie er auf abenteuerliche Weise den deutschen Juden Lukas und den Franzosen Pascal in die Schweiz bringt. Auch Paul Richter, der ehemalige Hitlerjunge, der die Schrecken von Krieg und Terror selbst erfahren hat, findet den Weg in die Schweiz. Außerdem begegnen wir Erwin wieder, der nach Deutschland zurückkehrt und das Haus Nr. 67 zerbombt vorfindet. Das Buch wirft ein positives Licht auf die »neuen« Menschen, die sich gegen Krieg und Diktaturen zu wehren wissen. Mit ca. 100 Zeichnungen von Theo GlinzUmschlagillustration von Reinhard Michl __________________________________________________________________________________________ Lisa Tetzner, geboren 1894 in Zittau, war Märchenerzählerin, Kinderfunkleiterin und Autorin von sozial engagierten Romanen, die Jugendliche bis heute fesseln. Ihre Bücher über 'Die Kinder aus Nr. 67' und 'Hans Urian' waren und sind große Erfolge. 1933 folgte sie ihrem Mann Kurt Kläber alias Kurt Held in das Schweizer Exil. Sie starb 1963 in Carona (Kt.Tessin).  

Precio normal: 15,00 €
Die letzten Stimmen des Holocaust: 12 Überlebende erinnern sich
Die letzten Stimmen des Holocaust: 12 Überlebende erinnern sich

  Jean-Louis Pawellek traf für ein Schulprojekt im Jahr 2014 eine Zeitzeugin, die den Holocaust überlebt hat. Danach entwickelte er den Wunsch, weitere überlebende Opfer der Nazi-Schreckensherrschaft persönlich kennenzulernen und ihre Geschichte zu aufzuschreiben. Viele Zufälle, Wegbegleiter und Begebenheiten ließen später dieses Buch mit den zwölf Zeitzeugen des Holocausts sowie einem "Zweitzeugen" entstehen. Die Schicksale der Frauen und Männer sind ergreifend und mahnend. Sie sollen dazu dienen, niemals zu vergessen, was unschuldigen Kindern und Erwachsenen u.a. in den Konzentrationslagern angetan wurde. Jean-Louis Pawellek hat seine Treffen mit Videokamera aufgezeichnet. Die Aufnahmen können am Ende jedes Kapitels über einen sich im Buch befindlichen QR-Code im Internet angeschaut werden. _____________________________________________________________________________________________________________________________   Jean-Louis Pawellek, geb. am 2.5.1998 in Peine, ist gelernter Erzieher. Seit der Jugendzeit beschäftigt er sich mit der Thematik Holocaust. Er ist in den vergangenen Jahren mit Überlebenden europaweit in Kontakt getreten, aus denen auch enge Freundschaften entstanden und hat zahlreiche Vorträge über das Thema gehalten.  

Precio normal: 24,90 €
Februar 33: Der Winter der Literatur
Februar 33: Der Winter der Literatur

  DER BESTSELLER VON UWE WITTSTOCK – JETZT ALS TASCHENBUCHEs ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt von Tag zu Tag, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog. Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers «Machtergreifung», die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.  "Ein erschütternd spannendes Buch." Elke Heidenreich, SPIEGEL Online  "Packend und beängstigend: die Verwandlung Deutschlands in eine Hölle aus Diktatur und Terror." Sten Nadolny  "Eine große Erzählung des Niedergangs einer großen literarischen Epoche." Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung  "Wie gefährlich Literatur und Journalismus für autoritäre Regime sein können – das ist der tiefere Kern des Buches." Stephan Lamby  "Ein Schnappschuss der düstersten Zeit der deutschen Literaturgeschichte, erhellt von den Geistesblitzen eines hellwachen Autors." Jan Küveler, Literarische Welt   Inhaltsverzeichnis  Ein Schritt über die Klippe _ Der Monat, in dem sich alles entschiedDer letzte Tanz der Republik _ Samstag, 28. JanuarDie Hölle regiert _ Montag, 30. JanuarÄxte an der Tür _ Dienstag, 31. JanuarFremdblütige Machwerke _ Donnerstag, 2. FebruarDie genähte Zunge _ Freitag, 3. FebruarWeiß nicht, was tun _ Samstag, 4. FebruarBeerdigung im Regen _ Sonntag, 5. FebruarSitzungsroutine _ Montag, 6. FebruarHässliche, kleine, gewaltsame Naturen _ Freitag, 10. FebruarSchutzstaffel für Schriftsteller _ Sonntag, 12. FebruarMänner in Schwarz _ Montag, 13. FebruarFieber und Flucht _ Dienstag, 14. FebruarDie Tür zuschlagen _ Mittwoch, 15. FebruarDie kleine Lehrerin _ Donnerstag, 16. FebruarIch gehe. Ich bleibe _ Freitag, 17. FebruarKein Schatz im Silbersee _ Samstag, 18. FebruarWas soll das Schreiben noch? _ Sonntag, 19. FebruarAn die Kasse! _ Montag, 20. FebruarZiemlich gute Tarnung _ Dienstag, 21. FebruarDie nächsten Wochen überleben _ Mittwoch, 22. FebruarMinister zu Gast _ Freitag, 24. Februar Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz _ Samstag, 25. FebruarReiseempfehlungen _ Montag, 27. FebruarDie Diktatur ist da _ Dienstag, 28. FebruarAus der Welt gefallen _ Mittwoch, 1. März Die falsche Mutter _ Freitag, 3. März Nicht aufmachen! _ Samstag, 4. MärzStimmabgabe _ Sonntag, 5. März Die Einsamkeit des Emigranten _ Montag, 6. MärzMut, Angst und Feuer _ Dienstag, 7. MärzLauter Abschiede _ Mittwoch, 8. MärzUnerwartete Attacken _ Freitag, 10. MärzLetzte Tage _ Samstag, 11. MärzAbfahrten _ Montag, 13. MärzDer Anblick dieser Hölle _ Mittwoch, 15. MärzWie es weiterging _ 33 LebensabrisseNachwortDank Benutzte LiteraturPersonenregister Bildnachweis _______________________________________________________________________________________________________________________   Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist und war bis 2018 Redakteur des Focus. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ, als Lektor bei S. Fischer und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die Welt gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet.  

Precio normal: 16,00 €
Palästina Reisehandbuch, Geschichte - Politik - Kultur. Menschen - Städte - Landschaften
Palästina Reisehandbuch, Geschichte - Politik - Kultur. Menschen - Städte - Landschaften

Das "Palästina Reisehandbuch" eröffnet in den Kategorien: Geschichte · Politik · Kultur · Menschen · Städte · Landschaften - eine in dieser Zusammenfassung erstmalige deutschsprachige unübertroffene Zusammenfassung der palästinensischen Gesellschaft ... Das Heilige Land beziehungsweise Israel/Palästina ist der Ursprungsort der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Das Land zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer ist daher bereits seit Jahrhunderten eines der weltweit bedeutendsten Pilger- und Reiseziele.Der Tourismus in den palästinensischen Gebieten Westjordanland und Gazastreifen ist seit 1967 hauptsächlich geprägt von israelischen und ausländischen Reiseveranstaltern, die sich auf Israel beschränken und den besetzten Gebieten sowie den Palästinensern nur geringe Beachtung schenken und die Touristen meist nur sehr einseitig über die palästinensische Seite informieren. Ähnliches gilt für einen Großteil der Reiseliteratur über Israel: Palästina kommt – wenn überhaupt – nur am Rande oder als Teil Israels vor. Dem möchte diese Publikation entgegenwirken. Sie ist auf dem deutschsprachigen Buchmarkt die erste Veröffentlichung, die Palästina aus palästinensischer Sicht darstellt.Neben der Beschreibung der wichtigsten Landschaften und Städte wie Jerusalem, Bethlehem, Hebron, Nablus und Gaza sowie der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, vermittelt das Buch vor allem ein umfassendes Bild der Geschichte, Politik und Kultur der palästinensischen Gesellschaft mit ihren schwierigen Lebensbedingungen unter der de facto immer noch bestehenden israelischen Besatzung (Flüchtlingslager, Checkpoints, Trennmauer, israelische Siedlungen u.a.). Der Idee eines »kulturellen Tourismus« folgend, widmet sich das Buch auch ausführlich den Begegnungsmöglichkeiten zwischen Touristen und Palästinensern sowie zwischen Juden, Christen und Muslimen. Ergänzt wird der Inhalt durch einen umfangreichen Info- und Serviceteil mit vielen praktischen Tipps, Karten, Stadtplänen, Webguide und nützlichen Adressen. Das Buch richtet sich nicht nur an politisch, geschichtlich, kulturell oder religiös interessierte Reisende, sondern an alle, die grundsätzlich mehr über Palästina und die Palästinenser erfahren möchten.

Precio normal: 29,90 €
Palästina - Hundert Jahre leere Versprechen
Palästina - Hundert Jahre leere Versprechen

Am 2. November 1917 erklärte der britische Außenminister Arthur James Balfour, in Palästina eine Heimstätte für das jüdische Volk errichten zu wollen. Er nahm damit einen genau 20 Jahre zuvor auf dem zionistischen Weltkongress in Basel entwickelten Vorschlag auf. Die Balfour-Erklärung ist eine bedeutsame weltpolitische Zäsur, die den Nahen Osten seither nicht zur Ruhe kommen lässt und darüber hinaus ein Paradebeispiel des britischen Imperialismus darstellt. Denn zum Zeitpunkt der Erklärung war Palästina eine osmanische Provinz, die erst erobert werden musste. London versprach sich von der Allianz mit dem Zionismus geostrategische Vorteile in der Region.Den 100. Jahrestag dieser Verbindung aus britischem Weltmachtstreben und Zionismus nimmt der Herausgeber Fritz Edlinger zum Anlass, einerseits die gegebenen Versprechen und die vergebenen Chancen der seither verstrichenen Jahrzehnte zu analysieren und andererseits aktuelle Lösungsmodelle für den israelisch-palästinensischen Dauerkonflikt zu präsentieren.Erinnerungspunkte, die im Buch behandelt werden, sind der UN-Teilungsplan von 1947, der damals noch eine gemeinsame Wirtschaftsunion zwischen Palästina und Israel vorsah, der 50. Jahrestag der Besatzung 1967, als Israel im Sechs-Tage-Krieg die Westbank, Ostjerusalem, Gaza, Golan und die später an Ägypten zurückgegebene Sinai-Halbinsel eroberte, sowie der "Krieg der Steine", wie die erste Intifada von 1987 genannt wird.Neben Grafiken wird der Band auch Gedichte des 2008 verstorbenen Mahmud Darwisch umfassen, der als die "poetische Stimme Palästinas" gilt.

Precio normal: 22,00 €
Die ethnische Säuberung Palästinas: Mit einem Grußwort von Ilan Pappe
Die ethnische Säuberung Palästinas: Mit einem Grußwort von Ilan Pappe

  Ilan Pappe beschreibt, wie der militärische Konflikt in den Jahren 1947 bis 1949 in eine systematische Politik Israels übergegangen ist, die bis heute einen Frieden in Palästina verhindert. Zwei Monate vor dem Ende der britischen Verwaltung Palästinas im Auftrag der UN, am 10. März 1948, trifft sich im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptquartier der Untergrundmiliz Hagana, eine Runde hochrangiger zionistischer Politiker. Eingeladen hat David Ben Gurion, später Ministerpräsident Israels. Mit dabei Yigal Allon (später Außenminister), Moshe Dayan (später Verteidigungs- und Außenminister), Yigael Yadin (später stellvertretender Ministerpräsident), Yitzchak Rabin (später Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger). Sie verabreden die Endfassung eines Masterplans zur Vertreibung der arabischen Bevölkerung: „Plan Dalet“ (Plan D). Das Land – nur zu elf Prozent im Besitz der jüdischen Einwanderer, die nicht einmal ein Drittel der Einwohner stellen – soll systematisch freigemacht werden für eine endgültige jüdische Besiedelung, und hierzu ist jedes Mittel recht. „Wer den Kernkonflikt im Nahen Osten besser verstehen will, sollte das mit viel Herzblut geschriebene Buch von Ilan Pappe lesen.“ Marcel Pott im Deutschlandfunk _________________________________________________________________________________________ Ilan Pappe, geboren 1954 in Haifa als Sohn deutscher Juden, die aus Deutschland geflüchtet waren, studierte in Jerusalem und promovierte in Oxford. Er ist einer der Protagonisten der »Neuen israelischen Historiker«, die für eine Revision der offiziellen Geschichtsschreibung des Zionismus und des Staates Israel und für einen kritischen Ausgleich mit den Palästinensern plädieren«. Er war Leiter des Friedensforschungsinstitut Givat Haviva, lehrte bis 2007 politische Wissenschaften an der Universität Haifa und ist derzeit Professor für Geschichte an der Universität Exeter.  

Precio normal: 24,00 €
Die Erfindung des Landes Israel: Mythos und Wahrheit
Die Erfindung des Landes Israel: Mythos und Wahrheit

  Gehört Israel den Juden? Was bedeutet überhaupt Israel? Wer hat dort gelebt, wer erhebt Ansprüche auf das Land, wie kam es zur Staatsgründung Israels? Der israelische Historiker Shlomo Sand stellt den Gründungsmythos seines Landes radikal in Frage. Überzeugend weist er nach, dass die Juden nie danach gestrebt haben, in ihr »angestammtes Land« zurückzukehren, und dass auch heute ihre Mehrheit nicht in Israel lebt oder leben will. Nachdrücklich fordert er die israelische Gesellschaft auf, sich von den Mythen des Zionismus zu verabschieden und die historischen Tatsachen anzuerkennen. Rezension  "Ein sachlicher Beitrag zum Verständnis des Nahostkonflikts." Helge Buttkereit Deutschlandfunk, "Andruck" 20121112 _________________________________________________________________________________________ Shlomo Sand, geboren 1946 als Kind polnischer Juden in Linz. 1949 Übersiedlung der Familie nach Israel. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften in Paris lehrt Sand Geschichte an der Universität Tel Aviv. Er zählt zu den führenden Intellektuellen Israels und zu den schärfsten Kritikern der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. Bei Propyläen erschienen »Die Erfindung des jüdischen Volkes« (2010), »Die Erfindung des Landes Israel« (2012) und »Warum ich aufhöre, Jude zu sein« (2013).  

Precio normal: 13,99 €
Die Geschichte der Israelis und Palästinenser: Der Nahost-Konflikt aus Sicht derer, die ihn erleben
Die Geschichte der Israelis und Palästinenser: Der Nahost-Konflikt aus Sicht derer, die ihn erleben

  Das Buch der Stunde – hochaktuell und neu überarbeitet. Das Standardwerk zum Nahost-Konflikt von der Staatsgründung bis zum Hamas-AngriffKenntnisreich und vor Ort recherchiert: Wer den Nahost-Konflikt verstehen will, muss die Geschichte der Israelis und Palästinenser kennen – und den Menschen zuhören, die sie erlebt haben. Martin Schäuble hat über viele Jahre mit Israelis und Palästinensern gesprochen. Sie berichten von einem Leben im Ausnahmezustand, von langen, erbitterten Kämpfen. Was sie aus dem Alltag erzählen, macht überdeutlich, dass es nicht die eine gültige Wahrheit gibt. Und der andauernde Konflikt keinen Raum mehr lässt, die Stimmen der anderen Seite zu hören. – Dieses „aktuelle und ergreifende Sach- und Geschichtsbuch“ (FOCUS) beleuchtet die Region und den Konflikt hautnah – von der Staatsgründung bis zum Hamas-Angriff auf Israel. Mit Karten, Zeittafel, vielen Medientipps und Originaldokumenten. Erhellend, nicht nur für junge Leser:innen. Rezension: "Nicht nur für Jugendliche sind die Geschichten zur Geschichte wertvoll. ... Martin Schäuble gelingt es auf erstaunliche Weise, neutral zu bleiben in seiner Zusammenfassung der Geschichte, um die genauso gerungen wird wie um das Land. ... Mit seinen vielen Originalquellen - Reden, Vereinbarungen, Pamphleten, die den Nahost-Konflikt entscheidende Wendungen gegeben oder teils auch in seinem Status quo zementiert haben -, mit seinem umfassenden und hilfreich kommentierten Literaturverzeichnis und Lesetipps eignet sich 'Die Geschichte der Israelis und Palästinenser' auch für jeden Erwachsenen, der sich einen Überblick verschaffen, sein Schulwissen auffrischen oder durch Stimmen von vor Ort ergänzen will." Moritz Baumstieger, Süddeutsche Zeitung, 09.02.2024"Diese vorliegende Ausgabe ist ein Sachbuch, ein Zeit-Lexikon zu einem gut 80-jährigen Konflikt, der nicht lokal begrenzt bleibt, sondern sehr wohl globale Auswirkungen haben kann. Martin Schäuble ist hier ein Standardwerk gelungen, das in keiner Schule, keiner Bücherei oder in einer anderen Einrichtung fehlen sollte." Walter Mirbeth, AJuM - Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, Februar 2024  ______________________________________________________________________________________________________________________   Martin Schäuble, geboren 1978, studierte in Berlin, Israel und Palästina Politik und promovierte über zwei Dschihadisten. Als Journalist bereist er seit 20 Jahren immer wieder den Nahen Osten. Aus seinen Recherchen entstand 2011 das Buch Black Box Dschihad. Außerdem erschienen bei Hanser Zwischen den Grenzen. Zu Fuß und per Anhalter durch Israel und Palästina (2013) sowie sein Jugendroman Endland (2017). 2024 folgte eine aktualisierte und ergänzte Neuausgabe von Die Geschichte der Israelis und Palästinenser - Der Nahost-Konflikt aus Sicht derer, die ihn erleben. Aktuell wohnt er mit seiner Familie in Berlin.  

Precio normal: 22,00 €
Ein Krieg wie kein anderer: Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision
Ein Krieg wie kein anderer: Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision

  Der deutsch-amerikanische Historiker Jochen Hellbeck nimmt eine Neubewertung des Zweiten Weltkriegs vor und verändert unseren Blick auf die Entstehung des Holocaust. Er zeigt, dass der deutsche Vernichtungskrieg in der Sowjetunion aus der Verknüpfung eines unerbittlichen Antisemitismus mit einem obsessiven Antibolschewismus entsprang. Eine intensive Propaganda schuf Feindbilder, nach denen die Juden hinter der kommunistischen Revolution standen. Gleichzeitig wurden sowjetische Menschen mit antisemitischen Merkmalen dargestellt. Als das Unternehmen Barbarossa, der Angriff auf die Sowjetunion, am 22. Juni 1941 begann, befahlen deutsche Kommandeure (u.a. im »Kommissarbefehl«), alle Juden und Kommunisten auf sowjetischem Boden zu ermorden. Das Massaker von Babyn Jar steht für die massenhafte Ermordung der jüdischen Bevölkerungen in den besetzten Gebieten im Osten, die kurz darauf zur Blaupause für die Ermordung der Juden im restlichen besetzten Europa wurde. Die Sowjetunion (insbesondere Russland, die Ukraine, das Baltikum und Weißrussland) war das Zentrum von Deutschlands Vernichtungspolitik und zahlte den höchsten Blutzoll im Zweiten Weltkrieg. Auf Basis von weitgehend unbekannten Zeugnissen schildert Jochen Hellbeck, wie die Menschen dort, Juden wie Nichtjuden, die deutsche Besatzung erlebten. Wir erfahren, wie sie die Deutschen sahen, lesen von Trauer und Unverständnis, Hass und Rachehandlungen, aber auch vom Willen, anders zu sein als die »faschistischen« Deutschen. Eindrücklich beschreibt Jochen Hellbeck schließlich auch die sowjetische Gegenoffensive, die die gesamte Gesellschaft einbezog und ein entscheidender Faktor für den Sieg über Deutschland am 8. Mai 1945 war. Mit ca. 50 Schwarzweißabbildungen Rezension:  Die Fülle der Briefe, Tagebücher und Reportagen, die der Historiker verarbeitet hat, macht seine Studie zu einer sehr beeindruckenden Lektüre. Wolfgang Stenke Andruck - Deutschlandfunk 20250310 _______________________________________________________________________________________________________________ Jochen Hellbeck, geboren 1966 in Bonn, hat in Berlin, Leningrad, Bloomington und New York Geschichte und Slawistik studiert und lehrt an der Rutgers University (USA).  

Precio normal: 36,00 €