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Información sobre el producto "Der staatsmonopolistische Kapitalismus in der BRD"
| Autor: | Willi Dickhut |
|---|---|
| Erschienen: | 1979 |
| Format: | Libro de bolsillo |
| ISBN: | 978-3-88021-041-7 |
| Seitenzahl: | 892 Seiten |
| Sprache: | Deutsch |
| Stichwort: | Sozialismus |
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WIE MIT ANGST POLITIK GEMACHT WIRD - HERIBERT PRANTL ÜBER DEMOKRATIE IN ZEITEN DER PANDEMIEIm Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten Maßnahmen, die sonst nur in Kriegszeiten denkbar wären. Ohne Parlament werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes. Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte: Wir müssen uns vor dem Virus schützen, zugleich aber auch vor Schäden am Betriebssystem Demokratie. Heribert Prantl analysiert in seinem neuen Buch, wie unter Corona eine gefährliche Stimmung entsteht, die die Grundrechte als Ballast empfindet. Grundrechte aber heißen Grundrechte, weil sie immer gelten, auch im Katastrophenfall, gerade dann. Prantls Chronik der Krise zeigt, wie das Gebot der Verhältnismäßigkeit einer neuen Lust am Autoritären weicht. Der Ausnahmezustand geht in die Verlängerung und die Verlängerung in die Verlängerung. Gewiss: Nicht jede Freiheitseinschränkung ist auch eine Verletzung der Grundrechte. Aber die Politik muss abwägen, Maß halten und die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren. Prantls Buch zeigt, wie mit Angst Politik gemacht wird. Es zeigt aber auch, wie man mit der Besinnung auf Grundrechte und Grundwerte eine gute Zukunft bauen kann. Prantl beleuchtet den Umgang der Medien mit der Pandemie und lenkt den Blick auf Themen, die Corona aufgefressen hat: das Flüchtlingselend, den Klimawandel, den Rassismus. Es geht ihm um den guten Weg aus der Krise und um die Rückkehr zu guter demokratischer und rechtsstaatlicher Normalität. Sein Buch ist ein Buch zur Lage der Nation, das vor neuem Nationalismus und vor dem Gift des Populismus warnt. Und es ist ein Buch, das zeigt, was die Zivilgesellschaft zivil und frei macht. Denkanstöße aus Coronien Wie man die Menschen vor dem Virus schützt, ohne die Demokratie zu beschädigen Warum die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleiben muss Das Infektionsschutzgesetz steht nicht über dem Grundgesetz Eine Streitschrift für die Grundrechte Rezension: "Der Meister des wuchtigen Leitartikels über die Einschränkung von Grundrechten in Coronazeiten." SPIEGEL Bestseller Deutschlandfunk/ZDF/Zeit-Sachbuch Bestenliste Mai 2021 "Sehr lesenswertes (...) tolles Buch, wirklich interessante Gedanken." ZDF, Markus Lanz "Der Autor kritisiert, es herrsche eine Stimmung, die Grundrechte in Krisenzeiten als Ballast und Gefahr betrachtet." Deutschlandfunk Kultur, Annette Riedel "In seinem neuen Buch (...) erzählt Prantl vom Leben im Ausnahmezustand und den Lehren daraus." Berliner Zeitung, Michael Maier "Ein neues Buch des Journalisten Heribert Prantl legt den Finger in die offene Wunde unserer Demokratie." SPIEGEL Online, René Schlott "Zweifelsohne mutiges Buch." SWR 2, Wilm Hüffer "So verständlich wie kompetent erklärt er seine These: Der Schutz vor dem Virus darf nicht die Demokratie gefährden." Dresdner Morgenpost "Er besteht immer wieder darauf: Nicht die Geltung der Grundrechte muss sich rechtfertigen, sondern deren Einschränkungen." Stimmen der Zeit, Klaus Mertes "Prantl (erzählt) vom Leben im Ausnahmezustand und den Lehren daraus. " Berliner Zeitung, Michael Maier "Für seine Grundbotschaft, dass gerade die Not der Pandemie die Gebote des Grundgesetzes braucht, verdient er hingegen von allen Freunden der Verfassung klare Zustimmung." Cicero, Philipp Amthor "Es ist das klügste, was ich während der Corona-Pandemie gelesen habe. Ich lege es Ihnen sehr ans Herz." Martin Wehrle "Eindringlich wirken die Warnungen (des) Buchs, in dem (Heribert Prantl) mit der aktuellen Corona-Politik abrechnet." Handelsblatt, Thomas Tuma "Zur Bekämpfung der Pandemie wurden von der Politik Grundrechte massiv eingeschränkt. Der Jurist und Journalist Heribert Prantl sah das von Beginn an mit Sorge, zweifelte oft an der Verhältnismäßigkeit vieler Maßnahmen." Aachner Nachrichten, Joachim Zinsen "Prantl legt den Finger auf die Wunden der Institutionen." Mittelbayerische Zeitung, Michaela Schabel "Heribert Prantl freut sich (...) wenn über die Verfassung und die Grundrechte diskutiert wird." KNA "Eine akribische, gnadenlos kritische Bestandsaufnahme, die Prantl immer wieder zu griffigen Thesen zusammenfasst." Heilbronner Stimme, Christoph Donauer "Eine Streitschrift für die Grundrechte." Pforzheimer Zeitung ______________________________________________________________________________________________________________ Heribert Prantl, Dr. jur., gelernter Richter und Staatsanwalt, war lange Jahre Leiter des Ressorts Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Er wurde unter anderem mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis, dem Erich-Fromm-Preis, dem Theodor-Wolff -Preis und dem Brüder-Grimm-Preis ausgezeichnet.
Inside Tesla - Eine investigative Recherche über Macht, Gier und SkrupellosigkeitElon Musk ist der mächtigste Mann der Welt. Tesla machte ihn zum dreihundertfachen Milliardär, mit seinem Satellitennetzwerk Starlink beeinflusst er das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Sein Social-Media-Netzwerk X nutzt Musk als Bühne für seine persönliche Propaganda. Im Herbst 2024 kaufte er sich auch noch in die US-Regierung ein. Musk inszeniert sich als Retter der Zivilisation, doch sein Geniegestus birgt eine erschreckende Kehrseite: Ungewöhnlich viele Arbeitsunfälle in seinen Fabriken, gefährliche Fehler des Tesla-Autopiloten und zahllose gebrochene Versprechen werfen einen dunklen Schatten auf seinen Erfolg. Die Investigativjournalisten Sönke Iwersen und Michael Verfürden reißen in diesem Buch Musks Fassade ein. Sie analysieren interne Tesla-Daten, werten Gerichtsakten aus und sprechen mit Kunden, Mitarbeitern und Hinterbliebenen. Ihre Recherchen zeigen einen Konzern außer Kontrolle und einen Chef ohne Skrupel. Sie sind ein Vorgeschmack darauf, was die Welt von Musk als erstem globalen Oligarchen zu erwarten hat. Inhaltsverzeichnis Vorwort: Gefangen in Elons Spiel Kapitel 1: Anruf von Unbekannt Endlose Excel-Tabellen Projekt T. Das Dilemma der Journalisten Der Informant macht Druck Eine frühe Weihnachtsbescherung Plötzlich steht Jan Marsalek auf dem Bildschirm Übergabe im Kinder-Café Kapitel 2: Elon Musk, Superstar Elons erste Jahre Die erste Firma Musk wird Bankier Musk und die Frauen Ein Chef auf Drogen Die Eroberung des Weltalls Revolution des Straßenverkehrs Nebentätigkeiten eines Vielbeschäftigten Fickt euch Kapitel 3: Eine nervenaufreibende RechercheAngst vor der Zip-Bombe Teslas Heiliger Gral Der Jira-Faktor Zugriff für alle Recherche mit Existenzrisiko «Eine total verrückte Welt» Post aus Teslas Rechtsabteilung Kapitel 4: Zweifel am Autopiloten Fast eine Scheidung Eine tödliche Gefahr? 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Schicksalstage Die Realität überholt uns Rezension "Ein wirklich gutes Buch" ZDF, Markus Lanz"Ein brisantes Buch, das systematische Sicherheitsmängel beim E-Auto-Pionier und einen beunruhigenden Umgang mit Kundendaten enthüllt." Das Investment, Joscha Thieringer"Wirklich eine großartige Arbeit!" Paul Ronzheimer"Spannend geschriebenes Recherchebuch." Tagesanzeiger, Michael Marti"Enthüllt massive Missstände bei Tesla" 20minuten.ch, Jonas Bucher"Beschreibt Sicherheitsprobleme bei E-Autos und eine sektenähnliche Firmenkultur" Focus Online, Axel Spilcker"Enthüllung, die einen skrupellosen und außer Kontrolle geratenen Konzern offenbart." Apokalypse & Filterkaffee, Heimspiel"Gibt einen einzigartigen Einblick, wie Elon Musk eigentlich tickt" Handelsblatt Crime, Solveig Gode"Hochbrisant" auto motor sport, Gerd Stegmaier"Verfürden und Iwersen demaskieren Elon Musk auf neue Weise." ntv, Hannes Vogel"Das Buch enthüllt, wie es hinter der glänzenden Tesla-Fassade aussieht." t-online, Markus Abrahamczyk"Die deutsche Enthüllung, die Teslas geschlossene Festung öffnete." Het Financieele Dagblad"Wenn Sie wissen wollen, wer in einem Streit zwischen Musk und der Tesla-KI gewinnt, warum seine eigenen Anwälte ihn vor Gericht als Schaumschläger bezeichnen und weshalb es bei Tesla Panikräume für Mitarbeiter gibt - lesen Sie dieses Buch!" Handelsblatt, Sebastian Matthes"Dieses Buch ist wirklich hochinteressant geschrieben. Man hört nicht auf, das zu lesen." 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Das kämpferische Vermächtnis des leidenschaftlichen Globalisierungskritikers! In einer Zeit, die von verheerenden Kriegen in Gaza und der Ukraine, von einer drohenden Klimakatastrophe, von Flüchtlingselend und dem Erstarken autoritärer Regime geprägt ist, erinnert Jean Ziegler, langjähriger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, daran, dass im globalen Süden seit Jahrzehnten ein Vernichtungskrieg gegen die Schwächsten der Menschheit wütet, immer und schlimmer noch, mit allein im Jahr 2023 über sechzig Millionen Todesopfern. Gestorben an Hunger, Durst, Epidemien oder durch Verteilungskonflikte, hinterlassen sie ein so stummes wie beredtes Zeugnis von den Auswirkungen des Raubtierkapitalismus: Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte Hälfte der Menschheit, erwirtschaften die 500 größten transkontinentalen Unternehmen mehr als die Hälfte des Bruttoweltprodukts. Müssen wir diese kannibalische Weltordnung wirklich weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Die Hoffnung jedenfalls lässt sich nicht unterdrücken, dass sich doch noch eine planetarische Zivilgesellschaft entwickelt, in der die Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und Schwachen geübt wird. Jean Ziegler, der unermüdliche Kämpfer gegen Elend und Unterdrückung, plädiert für einen machtvollen Aufstand des Gewissens und stellt uns die intellektuellen Waffen dafür zur Verfügung. ___________________________________________________________________________________________________________________________ Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris. Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats, als dessen Berater er heute noch tätig ist. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« (1992) und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« (1998) haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Als Kritiker von Globalisierung und Raubtierkapitalismus ist er mit Bestsellern wie »Das Imperium der Schande« (2005), »Der Hass auf den Westen« (2007), »Wir lassen sie verhungern« (2012), »Ändere die Welt!« (2015) »Der schmale Grat der Hoffnung« (2017) und »Die Schande Europas« (2020) hervorgetreten.
Die Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk hat einen Monat als Trauma-Therapeutin im Nasser-Krankenhaus in Gaza gearbeitet. Dort bangen Kinder täglich um ihr Leben und das ihrer Liebsten - und zeigen zugleich eine unglaubliche Stärke. Inmitten von Angst und Zerstörung entstehen dennoch auch Momente voller Menschlichkeit: das befreiende Lachen eines Kindes, die Hilfsbereitschaft unter Fremden, das Teilen der letzten Ressourcen. "Ich habe den Klang des Krieges gehört. Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als schmerzhafte Angstschreie traumatisierter Kinder. Schreie, die so durchdringend sind, dass sie den gesamten Schmerz Gazas verkörpern", sagt Katrin Glatz Brubakk. Sie zeigt Gaza mit diesem Tagebuch jenseits der Schlagzeilen. Sie erzählt von Schmerz, aber auch von Mut, Freude und Hoffnung. Das Buch ist bewegendes Zeugnis darüber, wie selbst kleine Gesten den Kindern helfen können, weiterzuleben - und wie die Menschlichkeit selbst im Krieg nicht untergeht. ______________________________________________________________________________________________________________________Katrin Glatz Brubakk ist eine deutschnorwegische Kinderpsychologin, die sich auf Traumata spezialisiert hat, und zu den profiliertesten Verfechterinnen der Rechte von Flüchtlingen zählt. Bei Westend erschien zuletzt von ihr "Inside Moria" (2024, mit Guro Kulset Merakerås).
Zimmerwald 1915: ein kleiner Ort im Berner Mittelland. Geheim und als Vogelkundler getarnt, treffen sich mitten im Ersten Weltkrieg 38 führende Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner aus 11 europäischen Ländern. Die Arbeiter, die breiten Massen und ihre Familien leiden – auf allen Seiten der Grenzen. Die Zimmerwalder hat ein Wunsch zusammengeführt: den Krieg zu beenden, der „Burgfriedenpolitik“ entgegenzutreten. Es wird heiß und kontrovers diskutiert – aber doch ein gemeinsamer Nenner gefunden. Dieser Krieg muss sofort beendet werden! Zimmerwald 1.0 war ein bedeutender Schritt und schrieb Geschichte. Und heute? 110 Jahre später wachsen die Gefahren von Faschismus und Krieg. Zimmerwald 2.0 ist ein neuer Anlauf der kontroversen Diskussion – und der Einigung im Engagement gegen Faschismus und Krieg. Im September 2025 kommen 403 Teilnehmer*innen aus 34 Ländern zusammen, um ihre Friedenskräfte zu bündeln, trotz vieler Differenzen in der Weltanschauung. Diese werden nicht unter den Teppich gekehrt, aber auch nicht zum Hindernis für die gemeinsame Tat. Die Gefahren wachsen – aber „... es ist auch wahr, dass es ein Erwachen des demokratischen und revolutionären Gefühls mit immer klareren fortschrittlichen Nuancen gibt. (...) Der Silberstreif am Horizont ist die Herausbildung des Widerstands der Bevölkerung“ ist die Botschaft der Schlussresolution Zimmerwald 2.0. Das Buch enthält historische Dokumente ebenso wie alle Originalbeiträge und die Schlussresolution der Konferenz vom 6. September 2025 in Zürich.
Drei Dinge zählen im Leben, behauptet Ferdinand Piëch, Enkel des genialen Ferdinand Porsche: "Volkswagen, Familie, Geld - in dieser Reihenfolge." Trickreich, ruppig und mit aller Härte hat die Familie Porsche Piëch den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg von Volkswagen vorangetrieben, seitdem Ferdinand Porsche im Auftrag Adolf Hitlers den "Volkswagen" konstruierte. Aber Anfang 2015 erschütterte der folgenschwerste Industrieskandal der deutschen Geschichte den Konzern. Das war, so schreibt Georg Meck, kein unglücklicher Zufall: Der tiefe Sturz von VW hat viel mit der Geschichte des Konzerns zu tun - und mit der Familie.Seit über fünfzehn Jahren beobachtet er die Firma Volkswagen und die Familien Porsche und Piëch, er hat alle Konzernchefs getroffen, die maßgeblichen Protagonisten offen wie im Hintergrund gesprochen. So kann er ebenso spannend wie fachkundig die Geschichte des mächtigsten Industriellenclans Deutschlands erzählen, der Volkswagen erst an die Weltspitze und dann an den Abgrund geführt hat - eine Geschichte von Machtkämpfen, Familienstreitigkeiten und Wirtschaftspolitik, die noch lange nicht zu Ende ist. Autorenportrait Georg Meck, geboren 1967, studierte an der Universität Tübingen Volkswirtschaftslehre, Spanisch und Politik. Nach dem Examen arbeitete er beim Nachrichtenmagazin Focus, zuletzt als EU-Korrespondent für Wirtschafts- und Finanzthemen in Brüssel. Seit fünf Jahren schreibt er als Wirtschaftsredakteur für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Frankfurt / Main.
Ursula Kuczynski wuchs in einer großbürgerlichen jüdischen Familie in Berlin-Schlachtensee auf. In New York bewegte sie sich in den besten Kreisen. Sie hatte Affären, war mehrmals verheiratet und hatte Kinder. Doch ihre große, wahre Liebe galt dem Kommunismus. Ihm diente sie als Saboteurin, Bombenbauerin und Geheimagentin. Ihr Codename: »Agent Sonja«. 1923, Ursula ist gerade einmal sechzehn Jahre alt, wird sie bei einer 1.-Mai-Demonstration von einem Polizisten niedergeknüppelt. Es ist nur ein Grund mehr für sie, der Kommunistischen Partei beizutreten und deren Ideen in die Welt hinauszutragen. Mit Anfang zwanzig begleitet sie ihren ersten Ehemann nach Shanghai, wo sie Richard Sorge kennenlernt. Der Meisterspion wirbt sie für den russischen Geheimdienst an und sorgt dafür, dass sie in Moskau eine Ausbildung zur Agentin absolviert. Von dort aus geht es für sie in die Mandschurei und anschließend in die Schweiz, wo sie ein Bombenattentat auf Hitler plant. In den 50er Jahren wird sie in der DDR unter dem Namen Ruth Werner zur Erfolgsautorin. Den größten Dienst erweist sie der Sowjetunion aber, indem sie zwischen 1943 und 1949 Informationen über das britische Atomprogramm an Moskau weitergibt – eine der gefährlichsten Spionageaktionen des 20. Jahrhunderts. Spannend und temporeich wie einen Thriller erzählt der Spionageexperte und Bestseller-Autor Ben Macintyre das unglaubliche, aber wahre Leben einer Spionin, die den Lauf der Weltgeschichte maßgeblich verändert hat. Rezension: »Ein Blockbuster über das wahre Leben einer Spionin. Wie John le Carré zu seinen besten Zeiten.« Daily Express 20220519 ________________________________________________________________________________________________________________ Ben Macintyre ist millionenfacher Bestsellerautor von zahlreichen Spionagebüchern. Er ist Kolumnist und stellvertretender Redakteur bei der Times und hat als Korrespondent der Zeitung in New York, Paris und Washington gearbeitet. Er moderiert regelmäßig BBC-Serien, die auf seinen hochgelobten Büchern basieren.
Der KPD-Prozess von 1951 bis 1956 war das größte und längste Parteiverbotsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Auf der Grundlage bislang nicht zugänglicher Staatsakten belegt Josef Foschepoth: Das KPD-Verbot war verfassungswidrig. Dieses Verfahren wirkt wie ein Brennglas für den nationalen „Kalten Bürgerkrieg" der 1950er und 1960er Jahre, den Josef Foschepoth hier erstmals analytisch vom internationalen Kalten Krieg unterscheidet. Er rückt damit einen bisher zu wenig beachteten Aspekt der deutsch-deutschen Geschichte ins Zentrum des historischen Interesses. Das Buch, das nun in einer 2., aktualisierten Auflage vorliegt, vermittelt eine Fülle neuer Erkenntnisse über die Wirkmächtigkeit des Nationalsozialismus, die Entstehung eines neuen Nationalismus und die wechselseitige Einwirkung der beiden deutschen Staaten auf den Prozess der doppelten Staatswerdung. Es wirft auch die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik auf und leistet damit einen richtungsweisenden Beitrag zur deutschen Zeitgeschichte. In einem umfangreichen Dokumentarteil werden die bislang unter Verschluss gehaltenen hochbrisanten Dokumente erstmals der Forschung und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Verfassungswidrig!" wurde mit dem Richard-Schmid-Preis 2018 „für herausragende Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Juristischen Zeitgeschichte" ausgezeichnet. _______________________________________________________________________________________________ Prof. Dr. Josef Foschepoth ist Historiker und Autor wichtiger Publikationen zur Zeitgeschichte. Bis 2013 lehrte und forschte er an der Universität Freiburg. 2012 erschien sein aufsehenerregendes Buch »Überwachtes Deutschland«, das inzwischen in der 5. Auflage und in zwei Sonderauflagen erschienen ist.
Das Buch zeichnet den bundesdeutschen Weg in den präventiv\-autoritären Sicherheits\- und Überwachungsstaat nach – und zwar anhand der BigBrotherAwards, auch als »Oscars für Datenkraken« (Le Monde) bekannt. Jährlich werden diese Negativpreise an die größten Datenfrevler verliehen: so auch an Regierungen, Politiker:innen, Ministerien und Sicherheitsbehörden. Deren »Antiterrorpolitik« und »Sicherheitsgesetze«, Überwachungs\- und Aufrüstungsmaßnahmen sind Meilensteine auf dem Weg einer fatalen Entwicklung im Namen der Sicherheit – aber mit Sicherheit auf Kosten der Freiheit. Diese Entwicklung zeichnen die kritisch\-pointierten »Laudationes« des Bürgerrechtlers Rolf Gössner nach, die er von 2000 bis 2020 gehalten hat. Ein ausführlicher Analyseteil ordnet die »ausgezeichneten« Fälle in die Geschichte Innerer Sicherheit ein und fragt zudem nach Folgen und Gefahren von Demokratie\- und Grundrechtsbeschränkungen im Zuge der Corona\-Krise. Mit Gastbeiträgen von Gerhart Baum, Sabine Leutheusser\-Schnarrenberger und Heribert Prantl. __________________________________________________________________________________________________ Rolf Gössner, Dr. iur., 1948, Jurist und Autor zahlreicher Publikationen zum Themenspektrum Innere Sicherheit, Bürgerrechte und demokratischer Rechtsstaat. Kuratoriumsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte, Mitherausgeber des Grundrechte-Reports und der Zweiwochenschrift Ossietzky sowie Mitglied der Jury zur Verleihung der BigBrotherAwards.
Demokratie und Wohlstand, ein längeres Leben, mehr Gleichberechtigung und Bildung: Der Kapitalismus hat viel Positives bewirkt. Zugleich ruiniert er jedoch Klima und Umwelt, sodass die Menschheit nun existenziell gefährdet ist. »Grünes Wachstum« soll die Rettung sein, aber Wirtschaftsexpertin und Bestseller-Autorin Ulrike Herrmann hält dagegen: Verständlich und messerscharf erklärt sie in ihrem neuen Buch, warum wir stattdessen »grünes Schrumpfen« brauchen. Die Klimakrise verschärft sich täglich, aber konkret ändert sich fast nichts. Die Treibhausgase nehmen ungebremst und dramatisch zu. Dieses Scheitern ist kein Zufall, denn die Klimakrise zielt ins Herz des Kapitalismus. Wohlstand und Wachstum sind nur möglich, wenn man Technik einsetzt und Energie nutzt. Leider wird die Ökoenergie aus Sonne und Wind aber niemals reichen, um weltweites Wachstum zu befeuern. Die Industrieländer müssen sich also vom Kapitalismus verabschieden und eine Kreislaufwirtschaft anstreben, in der nur noch verbraucht wird, was sich recyceln lässt.Aber wie soll man sich dieses grüne Schrumpfen vorstellen. Das beste Modell ist ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1940. Rezension »[Dieses Buch] weitet auf überraschende Art den Blickwinkel und regt zum Weiterdenken und Diskutieren an.« Bernhard Hampp Schwäbische Post 20221215 _____________________________________________________________________________________________________________ Ulrike Herrmann, geb. 1964 in Hamburg, Ausbildung zur Bankkauffrau, Studium von Philosophie und Geschichte, Absolventin der Henri-Nannen-Schule. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz und Publizistin zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen. 2010 erschien ihr erstes Buch "Hurra, wir dürfen zahlen. Über den Selbstbetrug der Mittelschicht" im WestendVerlag. In Folge publizierte sie dort mit "Der Sieg des Kapitals", "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung", "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen" weitere Bücher, die sämtlich Bestseller geworden sind (im Schnitt 40.000 Exemplare pro Titel). In der letzten Zeit wird sie immer häufiger als Kommentatorin zu politischen Talkshows eingeladen (Phoenix-Runde, Maischberger, Lanz). Einen Namen gemacht hat sie sich nicht zuletzt mit ihren zahlreichen brillanten Vorträge zu Wirtschaftsthemen bei Stiftungen, Instituten, Universitäten etc.
Auf Basis investigativer Recherche und exklusiven Materials leuchtet Massimo Bognanni die Machenschaften der Betrüger und das Staatsversagen tiefgehend aus - ein packend erzählter Wirtschaftskrimi. Endlich kommt die Wahrheit ans Licht Banker, Topanwälte, Wissenschaftler – ein perfides Netzwerk von Experten hat sich formiert, um deutsche Steuerzahler zu bestehlen. Die Beute: rund zwölf Milliarden Euro. Die Staatsanwältin Anne Brorhilker nimmt es seit Jahren mit der weltweiten Finanzelite auf, um den Cum-Ex-Skandal aufzuarbeiten. Dabei wird offenbar: Der Staat war keinesfalls ahnungslos. Zahlreiche Finanzbeamte, Steuerfahnder, Amtsträger wussten von diesem Diebeszug, doch niemand setzte ihm ein Ende. Auf Basis investigativer Recherche und exklusiven Materials leuchtet Massimo Bognanni die Machenschaften der Betrüger und das Staatsversagen tiefgehend aus – ein packend erzählter Wirtschaftskrimi, der unhaltbare Missstände in unseren Behörden und der Politik aufdeckt. Erweitert und aktualisiert: neue Enthüllungen, neue Skandale, neue Gerichtsverfahren Zahlreiche Prozesse mit namhaften Beschuldigten Die umfassendste Ermittlung in Wirtschaftsstrafsachen in der Bundesgeschichte Rezension: Ein packend erzählter Wirtschaftskrimi, der unhaltbare Missstände in unseren Behörden und der Politik aufdeckt. NDR Kultur 20220923 __________________________________________________________________________________________________________________________ Massimo Bognanni, geboren 1984, beschäftigt sich als Zeitungs- und TV-Journalist mit brisanten wirtschafts- und finanzpolitischen Themen. Er ist stellvertretender Leiter des Investigativen Ressorts beim WDR und Mitglied der Recherchekooperation aus WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung. Zusammen mit Petra Nagel und Michael Wech veröffentlichte er 2021 für WDR und NDR die Dokumentation zum Cum-Ex-Skandal: 'Der Milliardenraub. Eine Staatsanwältin jagt die Steuer-Mafia'. Für seine Arbeit wurde Bognanni vielfach mit Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Fernsehpreis für den besten Dokumentarfilm.
Friedrich Merz war viele Jahre hochbezahlter BlackRock-Funktionär und strebt nun als CDU-Kandidat das Amt des Regierungschefs in Deutschland an. Was haben die Bürger zu erwarten, sollte er gewählt werden? Vielen dürfte BlackRock vom Namen her bekannt sein, doch wie agiert die weltweit größte Investmentgesellschaft zum Wohle ihrer vermögenden Kunden? Sie legt das Geld als Aktionär in den größten Konzernen und Banken an - auch in Deutschland, sei es Bayer, Adidas, Vonovia (mit 600.000 Wohnungen) oder die Deutsche Bank, um nur einige zu nennen. Zu BlackRocks Geschäftsmodell gehört aber auch ein ausgeklügeltes System von Briefkastenfirmen, dank dem die großen Kunden anonym bleiben - und so keine Steuern zahlen müssen. Heute ist BlackRock der größte Aktionär nicht nur in Deutschland und hat zusammen mit anderen Finanzakteuren wie Vanguard und State Street Einfluss auf praktisch alle namhaften Aktiengesellschaften in Deutschland. Werner Rügemer, der sich schon seit vielen Jahren mit BlackRock & Co. beschäftigt, zeigt anhand von Beispielen auf, wie dieses Geschäftsmodell funktioniert, wer die Profiteure sind und wer die Verlierer. Denn Steuerflucht hat nicht zuletzt zur Folge, dass Einnahmen fehlen, die ein Staat bräuchte, um ein intaktes soziales System zu gewährleisten und notwendige Investitionen tätigen zu können.
(entnommen aus dem Vorwort) LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN, im Herbst 2015 kam er ans Tageslicht, der kriminelle Betrug des VW-Konzerns mit manipulierten Abgaswerten. Der verharmlosende Begriff „Abgas-Skandal“ geistert seitdem durch die Medien – als handle es sich nur um einen von vielen Skandalen. Seinen Betrug verkaufte VW der Belegschaft gar als ‚Coup gegenüber der amerikanischen Automobil-Konkurrenz‘. Und die Belegschaft sollte sich dafür hergeben, dem Konzernvorstand beizustehen. Ausgerechnet Kolleginnen und Kollegen, die die kriminellen Machenschaften anprangern und ernsthafte Konsequenzen fordern, werden jetzt attackiert und demagogisch verantwortlich gemacht für die Vernichtung von Arbeitsplätzen. Der VW-Konzern spielt die Dimension seines menschen- und umweltverachtenden Vorgehens bewusst herunter. In Komplizenschaft mit der Bundesregierung, der EU – und mit Unterstützung der rechten Gewerkschaftsführung. Die Verantwortlichen in Chefetagen und Ministerien spielen die Ahnungslosen und lügen das Blaue vom Himmel herunter. Kleine Ingenieure werden bezichtigt und entlassen. Offiziell nachgewiesen ist mittlerweile: Martin Winterkorn, ehemals Vorstandsvorsitzender, wusste bereits im Mai 2014 vollständig Bescheid über VWs kriminelle Machenschaften und die Ermittlungen in den USA. Und seine Schlussfolgerung? Er und der Vorstand ließen die Manipulationssoftware sogar noch verfeinern und bei einer Rückrufaktion von 500 000 Autos in den USA im Dezember 2014 Updates aufspielen. Doch damit sind sie gescheitert. Berthold Huber, ehemaliger IGM-Chef und damaliger VW-Aufsichtsratsvorsitzender, ist damit der offenen Lüge überführt: Hatte er doch Winterkorn im September 2015 in aller Öffentlichkeit von jeder Verantwortung freigesprochen. Und das, bevor irgendetwas aufgeklärt war! Ein Freispruch vor einer Untersuchung? Das macht vor allem Sinn, wenn er selbst bestens Bescheid wusste und selbst dick in die Vorgänge verwickelt ist. Mit unserer Broschüre weisen wir nach, dass es sich bei all den Vorgängen nicht um Ausrutscher oder Fehler einzelner Personen handelt. Vielmehr wird mit krimineller Energie und Skrupellosigkeit systematisch beigetragen, die Lebensgrundlagen kommender Generationen mutwillig zu zerstören. Woher kommt der aggressive Konkurrenzkampf mit allen Mitteln? Neben den traditionell führenden Autoproduzenten aus den USA, Japan und Europa haben sich Länder wie Südkorea oder Indien zu neuimperialistischen Ländern entwickelt. Wie auch China bauten sie die eigene Automobilproduktion auf und aus. Sie drängen aggressiv auf den Weltmarkt. Im Kapitalismus geht es nicht um gute Gebrauchswerte für die Massen, wie z.B. umweltfreundliche Verkehrsmittel. Es geht darum, wer seine Profitrate am meisten steigert, Weltmarktanteile erwirbt und dafür die Konkurrenz aussticht. Der Konkurrenzkampf unter den führenden internationalen Automobilkonzernen hat sich zu einer gnadenlosen Vernichtungsschlacht ausgeweitet. Diese wird mithilfe des Staats und seiner Organe geführt.
Herausgeber ist die Arbeiterplattform der Internationalistischen Liste/MLPD. Im Vorwort schreiben die Kolleginnen und Kollegen: "Es ist Wahlkampf in Deutschland: Die bürgerlichen Parteien entdecken plötzlich angeblich wieder ihr Herz für die hart arbeitenden Menschen im Land.Gleichzeitig versuchen sie ihre Rolle und die ganze Dimension des größten Wirtschaftsskandals der deutschen Nachkriegszeit unter den Teppich zu kehren: Zeigt doch die VW-Krise mit dem wissentlichen kriminellen Abgas-Betrug, in wessen Interesse in diesem Land wirklich Politik gemacht wird. Hier kommt voll ans Tageslicht, was sonst so schön hinter der Lebenslüge der ach so freiheitlich-demokratischen Grundordnung versteckt wird - die Diktatur der Monopole." Aufklärung und Strafverfolgung werden durch die Berliner Regierung in enger Abstimmung mit den Landesregierungen von Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg torpediert. Die Konsequenzen sollen nach Willen von Regierung und VW-Konzernspitze die Belegschaften, Käufer und die Allgemeinheit tragen, vom Bund bis zur Kommune. Genau dagegen richtet sich diese neue Broschüre.
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Neue Finanzakteure haben nach der Finanzkrise die bisherigen Großbanken abgelöst. Blackrock & Co sind nun die Eigentümer von Banken und Industriekonzernen. Hinzukommen Private-Equity-Fonds, Hedgefonds, Wagniskapital-Investoren und Investmentbanken. Mit Digital-Giganten wie Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Apple und Uber haben die neuen Finanzakteure schon vor Donald Trumps »America First« die US-Dominanz in der EU verstärkt. Arbeits-, Wohn-, Ernährungs- und Lebensverhältnisse: Die neue Ökonomie dringt in die feinsten Poren des Alltagslebens von Milliarden Menschen ein. Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts verstecken ihre Eigentumsrechte in vier Dutzend Finanzoasen, fördern rechtspopulistische Politik, stützen sich auf eine zivile, transatlantische Privatarmee von Beratern und kooperieren in Silicon-Valley-Tradition mit Militär und Geheimdiensten. Rügemers Analyse schließt mit einem ausführlichen Systemvergleich des nach innen und außen noch aggressiver gewordenen »westlichen« Kapitalismus mit demjenigen Chinas, der auch bei seinen Investitionen in der EU und weltweit einer alternativen Logik folgt, Armut überwindet, erneuerbare Energien forciert und das Völkerrecht achtet. ___________________________________________________________________________________________________________________________________ Werner Rügemer, Dr. phil., *1941, Publizist, Mitbegründer der Aktion gegen Arbeitsunrecht. Zahlreiche auch international beachtete Bücher. Zuletzt bei PapyRossa: »Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet. Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Geschichte und Kultur«.
Anlässlich des 30. Todestages von Willi Dickhut ist diese Broschüre von Gabi Fechtner erschienen. Willi Dickhut ist eine Kind der Arbeiterklasse. Er war organisierter Kommunist und unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus in den ehemals sozialistischen Ländern. Er wurde zum Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung, war in seinen Denken durchdrungen von der dialektischen Methode. Mit ihm wurden die Weichen für die Partei neuen Typs gestellt. Die Broschüre dokumentiert seine tiefe Überzeugung in die Sache des Sozialismus, dem er sich mit unerschütterlichem Willen verschieben hatte. Inhaltsverzeichnis: Kind und Führer der Arbeiterklasse Organisierter Kommunist, unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung Durchdrungen von der dialektischen Methode Weichensteller für die Partei neuen Typs Unerschütterlicher Wille