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Codename Caesar

Información sobre el producto "Codename Caesar"

"Jeden Tag hörte ich die Stimmen der Opfer, die ihr Leid herausschrien, um zu erzählen, was in den Gefängnissen geschieht. Niemand war da, um es zu bezeugen, niemand antwortete ihnen. Diese Toten haben mir die Verantwortung auferlegt, Zeugnis von ihren Qualen abzulegen, vor ihren Familien, der Menschheit und der freien Welt." Noch nie ist das brutale Wesen des Assad-Regimes so deutlich offenbart worden wie in diesem Buch. "Caesar" - so sein Deckname - war Fotograf bei der syrischen Militärpolizei. Zwei Jahre lang musste er nach Beginn der Aufstände gegen Assad die Opfer des Regimes fotografieren: Leichen von Oppositionellen, die grausam zu Tode gefoltert worden waren. Rund 50.000 dieser Fotos hat er außer Landes geschmuggelt, als er 2013 aus Syrien floh. Garance Le Caisne ist es als einziger Journalistin gelungen, ihn ausfindig zu machen und mit ihm zu sprechen. Aus Caesars Berichten und den Geschichten von ehemaligen Häftlingen, die sie ebenfalls aufspüren konnte, ist hier ein Dokument unsäglichen Grauens entstanden. Es berichtet von Assads System der Folter, von der Routine des Mordens, dem Zynismus der Schergen, von physischen und psychischen Qualen unvorstellbarer Art. Während man im Westen schon wieder bereit ist, in Assad das kleinere Übel zu sehen, enthüllt dieses Buch das massenhafte Morden, das bis heute weitergeht.
 
Inhaltsverzeichnis

Vorstellung der Syrer, die in diesem Buch als Zeugen
auftreten

Prolog

1 Aufdecken. Bezeugen. Anklagen

2 Beruf Leichenfotograf

3 Aus Routine wird Grauen

4 Die Archive des Todes

5 Gemeinschaften und Religionen

6 Zwischen den Fronten

7 Bei den Familien der Verschwundenen sein

8 Lebend hinauskommen, eine Pflicht

9 Diplomatie der kleinen Schritte, ergebnislos

10 Bericht in Washington

Anmerkungen

Anhänge 1 - 6

Dank

Ausgewählte Literatur
Autor: Garance Le Caisne
Erschienen: 08.03.2016
Format: gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-406-69211-6
Seitenzahl: 249 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Berichte, Geschichte, Syrien

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"Jeden Tag hörte ich die Stimmen der Opfer, die ihr Leid herausschrien, um zu erzählen, was in den Gefängnissen geschieht. Niemand war da, um es zu bezeugen, niemand antwortete ihnen. Diese Toten haben mir die Verantwortung auferlegt, Zeugnis von ihren Qualen abzulegen, vor ihren Familien, der Menschheit und der freien Welt." Noch nie ist das brutale Wesen des Assad-Regimes so deutlich offenbart worden wie in diesem Buch. "Caesar" - so sein Deckname - war Fotograf bei der syrischen Militärpolizei. Zwei Jahre lang musste er nach Beginn der Aufstände gegen Assad die Opfer des Regimes fotografieren: Leichen von Oppositionellen, die grausam zu Tode gefoltert worden waren. Rund 50.000 dieser Fotos hat er außer Landes geschmuggelt, als er 2013 aus Syrien floh. Garance Le Caisne ist es als einziger Journalistin gelungen, ihn ausfindig zu machen und mit ihm zu sprechen. Aus Caesars Berichten und den Geschichten von ehemaligen Häftlingen, die sie ebenfalls aufspüren konnte, ist hier ein Dokument unsäglichen Grauens entstanden. Es berichtet von Assads System der Folter, von der Routine des Mordens, dem Zynismus der Schergen, von physischen und psychischen Qualen unvorstellbarer Art. Während man im Westen schon wieder bereit ist, in Assad das kleinere Übel zu sehen, enthüllt dieses Buch das massenhafte Morden, das bis heute weitergeht.   Inhaltsverzeichnis Vorstellung der Syrer, die in diesem Buch als ZeugenauftretenProlog1 Aufdecken. Bezeugen. Anklagen2 Beruf Leichenfotograf3 Aus Routine wird Grauen4 Die Archive des Todes5 Gemeinschaften und Religionen6 Zwischen den Fronten7 Bei den Familien der Verschwundenen sein8 Lebend hinauskommen, eine Pflicht9 Diplomatie der kleinen Schritte, ergebnislos10 Bericht in WashingtonAnmerkungenAnhänge 1 - 6DankAusgewählte Literatur

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