8.März - Internationaler Frauentag
„Frauenwahlrecht“, „als Frau studieren können“, „ohne Erlaubnis des Ehemanns arbeiten gehen“, „ein eigenes Konto führen“ oder „gesetzliche Gleichstellung“ - das alles war früher nicht selbstverständlich. All diese Fortschritte wurden hart erkämpft.
Frauen haben schon viel erreicht - aber immer mehr Frauen reicht das nicht.
Sie wollen eine wirkliche Gleichberechtigung, echte Befreiung - nicht nur im Durchschnitt 23 Prozent schlechtere Bezahlung als Männer, Sexismus und sexistische Anmache. Die Verheißung der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ erweist sich als wachsende Zerreißprobe. Die Auswirkungen der drohenden Umweltkatastrophe treffen Frauen in besonderer Weise.
Eine neue kämpferische Frauenbewegung erstarkt und hat sich international vernetzt. Sie wird am 8. März, dem internationalen Frauentag ihrer Anliegen und Forderungen in einem breiten Fächer von Themen vorbringen.
Dazu und vor allem zu den Fragen der Ursachen der besonderen gesellschaftlichen Benachteilung der Frauen und wie eine wirkliche Befreiung der Frau errungen werden kann, haben wir ein interessantes Angebot für Sie hier zusammen gestellt.
Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur
' Es ist der vierte Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" IV. Teil: Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur Eine immer schnellere Abfolge von Krisen erschüttert die kapitalistische Gesellschaft: Corona-Pandemie, tiefe Einbrüche der Weltwirtschaft, sozialer Notstand, die begonnene globale Umweltkatastrophe, wachsende Weltkriegsgefahr oder die zunehmende Gefahr des Faschismus. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, die Religion und die Kultur versuchen Antworten zu geben, sind aber selbst vom Krisenmodus betroffen. Sie sind bei Weitem nicht »ideologiefrei«, sondern verbreiten die bürgerliche Weltanschauung! Das vorliegende Buch ergreift Partei für die Ideologie der Ausgebeuteten und Unterdrückten dieser Welt und ihre berechtigten kulturellen, ökologischen und sozialen Bedürfnisse. Schonungslos entwickelt es die Kritik an der bürgerlich-dekadenten Kultur, um zugleich alles Wertvolle und Fortschrittliche der menschlichen Kultur zu verteidigen. Das Buch entwickelt befreiende Visionen, wie eine sozialistische Gesellschaft die aufgeworfenen Fragen vorwärtsweisend lösen wird. Es ist der vierte Band in der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise«. Einleitung Der vierte Band der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« befasst sich mit der Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur. Jede Gesellschaft braucht zum Funktionieren relativ vereinheitlichte weltanschauliche und kulturelle Erklärungen, Normen und Regeln. Mit den Klassengesellschaften entstanden Religionen als historisch erste systematisierte weltanschauliche Grundlagen. Mit der Herausbildung des Kapitalismus, beim Siegeszug von Aufklärung und modernen Naturwissenschaften ging der gesellschaftliche Einfluss der Religionen zurück. Die bürgerliche Ideologie entstand und beanspruchte weltanschauliche Deutungshoheit über die bürgerliche Gesellschaft. Die Entstehung der Arbeiterklasse bildete die materielle Grundlage für die Herausbildung der proletarischen Ideologie. Ihre materialistische Dialektik wurde zeitweilig zur vorherrschenden Methode für forschendes und freies Denken und Handeln in Wissenschaft und Kunst. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, die Kunst und die Kultur schlugen im Kampf gegen den Feudalismus bedeutende Schlachten: die Soziologie und Pädagogik der Aufklärung Jean-Jacques Rousseaus, die Musik Ludwig van Beethovens, die Sprache und Literatur Johann Wolfgang von Goethes, die Enzyklopädie Denis Diderots, die Ökonomie David Ricardos oder die Philosophie Immanuel Kants, Georg Wilhelm Friedrich Hegels und Ludwig Feuerbachs. Insbesondere seit der Herausbildung des Imperialismus sahen sich die Herrschenden gezwungen, reaktionäre Rechtfertigungslinien und Verschleierungstaktiken für die kapitalistische Ausbeutergesellschaft anzubieten. Mit der Entstehung der allgemeinen Krisenhaftigkeit des Imperialismus wurden diese zunehmend vielschichtiger und reaktionärer. Schließlich geriet das ganze bürgerliche Betrugssystem selbst in einen fortwährenden Krisenmodus. Der Eintritt in die globale Umweltkatastrophe, die akute Gefahr eines atomaren Dritten Weltkriegs in Wechselwirkung mit einer wachsenden internationalen Tendenz zum Faschismus haben die Menschheit in eine latente Existenzkrise gestürzt. Die Destruktivkräfte des Imperialismus und ihre weltanschaulichen Ausprägungen treten immer abstoßender in Erscheinung. Als Antwort auf die gesellschaftlichen Krisen fördern die Herrschenden verstärkt Religionen sowie halbreligiöse Weltanschauungen wie Anthroposophie oder Esoterik. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften sollen den unterdrückten Massen die bürgerliche Gesellschaft nahebringen, sie auf ihre Verhaltensregeln ausrichten und kritischen Geistern illusionäre Irrwege weisen. Sie geben vor, gesellschaftliche Probleme von demokratischen Werten geleitet zu ergründen und zu lösen. Tatsächlich sind sie heute im Wesen Pseudowissenschaften mit der hauptsächlichen Aufgabe, das imperialistische Weltsystem schönzureden und die öffentliche Meinung antikommunistisch zu beeinflussen. Aber die Massen sind wacher und kritischer geworden! Um sie zu manipulieren und zu verwirren, wurde in den »modernen« kapitalistischen Gesellschaften das gesellschaftliche System der kleinbürgerlich-intellektuellen Denkweise geschaffen. Der bürgerliche Kulturbetrieb zielt besonders auf die Gefühle. Neben Elementen der Aufklärung und fortschrittlicher Ausbildung der Lebenskultur erzeugt und verstärkt die bürgerliche Massenkultur heute jedoch die zersetzende und negativistische kleinbürgerliche Denkweise, individuelle Selbstverwirklichung, Karrierismus, Egoismus; sie idealisiert die Nationalstaaten und die bürgerlichen Staats- und Familienverhältnisse und nimmt auch immer mehr dekadente Züge an. Die bürgerliche Geschichtsschreibung hat vor allem die Aufgabe, die herrschenden Verhältnisse zu rechtfertigen und zu idealisieren. Sie verfälscht dazu die Geschichte als eine zufällige Aneinanderreihung von Taten oder Untaten großer Persönlichkeiten und ihrer Gefolgsleute. Die moderne Geschichtsschreibung ignoriert gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten. Sie verleumdet die ehemals sozialistischen Länder und zeichnet ein antikommunistisches Zerrbild von ihnen. Die bürgerliche Pädagogik erzieht die Jugend im Sinne der bürgerlichen Staats- und Familienordnung. Sie suggeriert, dass die kapitalistische Gesellschaft das »Normale« und unantastbar sei. Bürgerliche Soziologie und Politikwissenschaft versuchen, die sich immer häufiger und heftiger entfaltenden gesellschaftlichen Krisen zu rechtfertigen. Das gleicht der unlösbaren Aufgabe einer Quadratur des Kreises. Sie richten das bürgerliche Krisenmanagement auf illusionäre Hoffnungen in die kapitalistische Gesellschaftsordnung oder lösen Weltuntergangsstimmung aus, um die Massen von der Erkenntnis abzuhalten, dass die sozialistische Weltrevolution notwendig und unvermeidlich ist. Das bürgerliche Rechtssystem genießt bis heute zu Unrecht den guten Ruf, »im Namen des Volkes« Gerechtigkeit walten zu lassen. Ihrem Wesen nach praktizieren Gerichte jedoch bürgerliche Klassenjustiz. Ihr Instrumentarium reicht von offener Repression bis zu einem scheinbaren Interessenausgleich zwischen unversöhnlichen Klassengegensätzen. Die bürgerlichen Wirtschaftswissenschaften prahlen mit angeblich wissenschaftlich begründeten Analysen und Prognosen. Tatsächlich bleiben sie weitgehend zweckmotivierte Kaffeesatzleserei im Sinne der Diktatur der Monopole und ihrer Wirtschaftsweisen. Die Agrarwissenschaft kreist als ein Feld der Wirtschaftswissenschaften meist um den konstruierten Hauptwiderspruch zwischen »konventioneller« und »ökologischer« Agrarwirtschaft. In Wirklichkeit besteht er zwischen der monopolistischen Agrarindustrie und den Lebensinteressen der Masse der Bauern, der breiten Massen und der Natur. Goethe gestaltete die deutsche Sprache dialektisch. Seine Werke prägen seither mehr oder weniger die deutsche Literatur. Die Differenziertheit seiner Grammatik, die Exaktheit seiner Begriffe und Formulierungen bleiben vorbildlich. Im System der kleinbürgerlichen Denkweise wuchern dagegen pseudo-kreative Wortspielereien, verschleiernde Begriffsbildungen und eine Verrohung der Sprache. Die Massen in Deutschland zeigen ein gewachsenes Informationsbedürfnis und zunehmendes Kulturniveau. Sie drängen nach selbständiger Meinungsbildung. Dem trägt die kapitalistische Lebenslüge der »freien Medien« scheinbar Rechnung. In Wahrheit verschleiern die monopolisierten Massenmedien nur ihren Zweck – die Manipulation der öffentlichen Meinung in einer raffinierten Mischung aus Wahrheit, Halbwahrheiten und Lügen. Der bürgerliche Sport erzielt durch die Berichterstattung über Profiveranstaltungen in Fernsehen, Radio und Internet sprudelnde Milliardenprofite. Gleichzeitig vermittelt er eine kleinbürgerliche Denk- und Lebensweise des Individualismus, der persönlichen Profilierung, der Konkurrenz, des Karrierismus und des bürgerlichen Nationalismus. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften und Kultur können aber angesichts der kapitalistischen Realität immer weniger die Sehnsucht der Massen nach Klarheit und Perspektive befriedigen. Daraus erwächst die dringliche Notwendigkeit, das freie Denken des wissenschaftlichen Sozialismus unter der Arbeiterklasse und den breiten Massen zu fördern. Eine Bewegung zu seiner Wiederbelebung und Verbreitung bildet das entscheidende weltanschauliche Fundament für das Erwachen und die Entwicklung des Klassenbewusstseins bis zum sozialistischen Bewusstsein. Das schließt die unverzichtbare Weiterentwicklung der dialektisch-materialistischen Gesellschaftswissenschaften und der proletarischen Kulturarbeit ein. Alle wertvollen Errungenschaften der bisherigen Menschheitsgeschichte müssen dabei gegen die zunehmende Dekadenz der imperialistischen Entwicklung verteidigt und erhalten werden. Die dialektische Negation der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Kultur und Religion ist eine wesentliche weltanschauliche und praktische Schule eines überzeugenden gesellschaftsverändernden Kampfs. Sie hat zum Ziel, das proletarische Selbstverständnis, Selbstbewusstsein und Verhalten von immer mehr fortschrittlich oder revolutionär gesinnten Menschen in ihrem ganzen Lebensalltag herauszubilden und zu entwickeln. Sie ist auch Anleitung für die bewusste Gestaltung des Überbaus einer künftigen sozialistischen Gesellschaft auf der Grundlage der proletarischen Denkweise. Dieses Buch beruht ebenso wie die ersten drei Bände auf einer großen kollektiven Leistung von insgesamt 140 Autorinnen und Autoren. Entsprechend der Breite der Themen dieser Streitschrift haben Arbeiterinnen und Arbeiter, Fachleute der Wirtschaftswissenschaften, der Pädagogik, Soziologie, Literatur, Kunst und aus dem Rechtswesen unter Anleitung und Schriftleitung von Monika Gärtner-Engel und mir zusammengewirkt. Mit dem Buch würdigen wir besonders den Revolutionär Joachim Gärtner, der vor allem am Abschnitt über Beethoven mitarbeitete. Er stellte seine umfangreichen Kenntnisse und Fähigkeiten während des gesamten Parteiaufbaus der revolutionären Arbeiter- und Jugendbewegung zur Verfügung. Er verstarb am 21. Februar 2024 in Kassel. Stefan Engel, Oktober 2024 Werbeflyer zum Buch zum Download Flyer Buchvorstellung Frankfurter Buchmesse 2024 ____________________________________________________________________________________________________________________________________ Stefan Engel, Jahrgang 1954, ist gelernter Schlosser und arbeitet heute als freier Publizist. Seit 1968 ist er für den Parteiaufbau der MLPD aktiv. Von 1979 bis 2017 war er erster Vorsitzender der MLPD, bis 2016 an verantwortlicher Stelle in der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung tätig. Seit 1991 hat er von Willi Dickhut die Leitung des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG übernommen. Monika Gärtner-Engel ist Internationalismusverantwortliche der MLPD, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Co-Präsidentin der United Front. Sie ist seit 2021 stellvertretende Leiterin der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG und Mitautorin der Bücher »Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau« und »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!«. Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut. '
Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft
' Es ist der dritte Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" III. Teil: Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft In der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre der Denkweise« behandelt der dritte Band die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft. Die Naturwissenschaftler genießen in der bürgerlichen Gesellschaft allgemein hohes Ansehen, weil sie scheinbar unpolitisch, unanfechtbar und nur dem gesellschaftlichen Fortschritt verpflichtet sind. Mit dem Vordringen des Positivismus und Pragmatismus haben die Naturwissenschaften jedoch erheblich an Wissenschaftlichkeit eingebüßt und sind in eine Krise geraten. Diese Streitschrift soll das materialistisch begründete freie Denken in der Arbeiterklasse wiederbeleben. Ohne sich von den Fesseln des Idealismus und der Metaphysik zu befreien, wird die Menschheit nicht in die Lage kommen, die Errungenschaften der modernen Naturwissenschaften für den gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen. So ist dieses Buch auch ein Muss für jede streitbare Wissenschaftlerin und jeden streitbaren Wissenschaftler. Es dient dem Ziel, dem wissenschaftlichen Sozialismus und seiner dialektisch-materialistischen Methode zu neuem Ansehen zu verhelfen.Auszug aus der Einleitung: Gegenüber der herrschenden bürgerlichen Ideologie hat sich überall auf der Welt in den letzten Jahren ein kritischer Geist entfaltet, kaum jedoch noch gegenüber den Naturwissenschaftlern! Die Rolle von Naturwissenschaft und Technik ist im Alltag der Gesellschaft deutlich gewachsen. Schulen und Universitäten, aber auch Literatur, Filme, Wissenschaftsmagazine, Ratgeber, Gesundheitskurse, Radio und Fernsehen oder Internet verbreiten zuweilen wertvolle und durchaus materialistische Informationen über wissenschaftliche oder technische Entwicklungen. Allerdings trüben allerlei idealistische und metaphysische Deutungen, unwissenschaftliche Begriffe und systemkonforme Handlungsanleitungen ihren Wahrheitsgehalt. … Im Fokus der Kritik stehen die krisenhaften, schädlichen Rückwirkungen der bürgerlichen Ideologie auf den Fortschritt der Naturwissenschaften.Inhaltsverzeichnis: Einleitung 1. Aufschwung und Niedergang der bürgerlichen Naturwissenschaft 2. Die weltanschauliche Sackgasse der modernen Physik 3. Die Astrophysik zwischen Wissenschaft und Schöpfungsmythos 4. Die Biologie als »Wissenschaft vom Leben« in der Krise5. Weltanschauliche Irrwege in der Umweltforschung6 . Die Krise des bürgerlichen Ingenieurwesens7. Das grundlegende Dilemma der bürgerlichen Medizin8. Der Mythos der »alternativen Medizin«9. Die moderne Psychologie zwischen Dichtung und Wahrheit10. Die Perspektiven der modernen Naturwissenschaft Einleitung als PDF-Datei zum Download Stimmen zu dem Buch: "Besonders begeisternd finde ich, dass viele Polemiken schöpferisch zu grundlegenden Definitionen von Medizin, Biologie und Physik führen. Das ist sehr wertvoll und eine schöpferische Weiterentwicklung des MarxismusLeninismus. Man hebt beim Lesen sozusagen den Kopf über den Rand der ständigen Krisenhaftigkeit dieses Systems zur leuchtenden Zukunft in einem sozialistischen System. Welche Fortschritte der Menschheit in einem proletarischen Wissenschaftsbetrieb möglich waren und möglich wären!" "Ich hatte vor dem Lesen ein mulmiges Gefühl und Angst vor Abwertung als Psychologin. Stattdessen fühle ich mich jetzt gestärkt und respektvoll behandelt. Der Angriff und die beeindruckende Polemik geht gegen die bürgerliche Psychologie und ihre Träger, ihre Funktion im Klassenkampf und Gesellschaft. Die oft messerscharfe Polemik hat mich gefreut und oft zum Lachen gebracht. Ich freue mich darauf, in die weltanschauliche Auseinandersetzung mit Kollegen zu gehen." Werbeflyer zum Buch zum Download DINA1-Plakat mit Inhaltsverzeichnis zum Buch "Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft" erschienen. Hier zum Downloaden oder bestellen über den Verlag Neuer Weg (Tel. 0201 - 25915 oder vertrieb@neuerweg.de). Preis 1,20 € pro Stück zzgl. Versandkosten. ____________________________________________________________________________________________________________________________________ Stefan Engel, Jahrgang 1954, ist gelernter Schlosser und arbeitet heute als freier Publizist. Seit 1968 ist er für den Parteiaufbau der MLPD aktiv. Seit 1975 ist er einer der führenden Vertreter. Seit Ende der 1980er-Jahre bis 2016 war er an verantwortlicher Stelle in der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung tätig. Seit 1991 hat er von Willi Dickhut die Leitung des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG übernommen. Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut. '
Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus
' Es ist der zweite Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise"II. Teil: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus Das Vertrauen in den Kapitalismus unter den Massen bröckelt erheblich. Es sind vor allem opportunistische Strömungen, über die die bürgerliche Ideologie in die fortschrittlichen Bewegungen und die Arbeiterklasse eindringt, um die Entwicklung des sozialistischen Klassenbewusstseins der Arbeiterklasse zu verhindern. Das Buch knüpft direkt am ersten Teil dieser Reihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus« an, der im April 2021 erschien. Als zweiter Teil in der Reihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« befasst es sich damit, wie der Opportunismus im weltanschaulichen Kampf auf der Grundlage der praktischen Kampferfahrungen nachhaltig überwunden werden kann. Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution. Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es erscheint in vier Teilen als Nummer 36 bis 39 der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG. Interview mit Stefan Engel, dem Leiter der Redaktion Revolutionärer Weg (RW) zum Erscheinen des Buchs bzw. des RW 37 unter dem Titel »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus« (Verlinkung zu rf-news). Werbeflyer zum Buch '
Calificación promedio de 5 de 5 estrellas
Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus
Es ist der erste Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" I. Teil: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus Berechtigt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die herrschende Politik. Doch welche Lehren ziehen die Arbeiter und Arbeiterinnen, die Massen der Welt aus dem umfassenden Krisengeschehen? Die bürgerliche Ideologie hat ihre Anziehungskraft verloren und steckt tief in der Krise. Ein weltanschaulicher Kampf um Deutung und Schlussfolgerungen ist entbrannt. Der Antikommunismus ist seit der offenen Krise des Reformismus und des modernen Revisionismus zum Haupthindernis in der Bewusstseinsbildung der Massen geworden. Doch er befindet sich selbst in der Krise, was seine permanente Modifikation bewirkt. Dieses Buch folgt der Überzeugung, dass die Zeit reif ist für eine weltanschauliche Offensive des wissenschaftlichen Sozialismus. Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution. Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es ist der erste Teil von vier Nummern der Schrift »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG 36-39. Stimmen zum Buch „Die Jugend kämpft um ihre Zukunft und braucht eine Ideologie der Zukunft, den wissenschaftlichen Sozialismus. Es ist ein anspruchsvolles Buch, was ich gerade deshalb jedem Jugendlichen empfehlen würde, zu lesen.“ „Kapitalismuskritik ist weit verbreitet unter meinen Kollegen. Der Antikommunismus ist das Problem! Er verbaut die Perspektive. Das Buch zu lesen, hilft zu verstehen, woher er kommt und gibt eine Hilfe, wie wir damit fertigwerden!“ „Wer nicht verzweifeln will über die Zustände im kapitalistischen Gesundheitssystem, sondern eine Perspektive sucht, dem empfehle ich das Buch.“ Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut.
Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder
Für die Diskussion zum 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution stellt die MLPD der internationalen revolutionären und Arbeiterbewegung ihre neu erschienene Blaue Beilage „Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder“ vor. Sie erscheint demnächst als „Blaue Beilage“ in der Roten Fahne (Magazin der MLPD) und danach als Broschüre und wird momentan übersetzt. Vorwort Die Analyse der Herausbildung und Entwicklung einer Reihe neuimperialistischer Länder wurde notwendig, weil diese neue Erscheinung das bisherige Gefüge des imperialistischen Weltsystems dramatisch infrage stellt. Auf dem festen Fundament der Analyse des Imperialismus, ausgehend von Lenin, hat die MLPD seit 1969 neue Erscheinungen und wesentliche Veränderungen mit der dialektisch-materialistischen Methode grundsätzlich und konkret untersucht: den staatsmonopolistischen Kapitalismus in der BRD, die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion und in China, die Entstehung des Neokolonialismus, die Neuorganisation der internationalen Produktion und die Entwicklung der Umweltkrise. Die vorliegende Blaue Beilage baut auf diese in programmatischen Dokumenten und dem System ihres theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG erarbeitete ideologisch-politische Linie auf und entwickelt diese weiter. Das Buch „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution“ stellte 2011 erstmals die These von der Herausbildung und Entwicklung neuimperialistischer Länder auf. Die vorliegende Analyse bringt für diese wohlbegründete These den wissenschaftlichen Nachweis. Diese Analyse ist ein Beitrag zur bewusstseinsbildenden Diskussion unter der Masse der Arbeiter, Frauen und Jugendlichen. Sie ist darüber hinaus eine Positionierung der MLPD gegenüber der internationalen revolutionären und Arbeiterbewegung für die Diskussion am 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution. Juli 2017, Stefan Engel Einleitung Die Welt ist erfasst von großer Unruhe, dramatischen Konflikten, erbitterten Massenkämpfen und unerwarteten Wendungen. Viele Menschen sind in größter Sorge um die Zukunft: Sorge über den US-Präsidenten Donald Trump, die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei, den nicht endenden Krieg in Syrien, den kriegerischen Konflikt in der Ukraine, die Provokationen der USA und Chinas im Südchinesischen Meer oder die dramatische Zuspitzung der Widersprüche um die koreanische Halbinsel. Hierbei drohen die USA und Nordkorea offen mit einem Atomkrieg. Und Sorge, weil die internationalen Monopole mutwillig und verantwortungslos die Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur vorantreiben, um ihre Maximalprofite zu steigern. Unter dem Druck der Krise ihrer bürgerlichen Flüchtlingspolitik seit 2015 vollzogen und vollziehen immer mehr Regierungen in Europa einen deutlichen Rechtsruck. Auch die Merkel/Gabriel-Regierung in Deutschland. Sie rechtfertigen das mit einem vermeintlichen »Kampf gegen den Terrorismus«. Auf diesem Boden erstark(t)en überall offen reaktionäre, rassistische, nationalistische bis faschistoide Bewegungen und Parteien – wie nie seit dem II. Weltkrieg. Zugleich erleben wir den Beginn eines fortschrittlichen Stimmungsumschwungs unter der Arbeiterklasse und den breiten Massen. Diese Bewegung übertrifft in ihrem Umfang, ihrer Vielfalt und ihrem Gehalt schon jetzt bei Weitem die weltweiten Anti-Vietnamkrieg-Proteste der 1970er-Jahre. Eine neue, länderübergreifende, gesellschaftskritische Jugendbewegung umfasst Hunderttausende. Sie kündigt einen neuen Aufschwung der internationalen revolutionären und Arbeiterbewegung an. Woher kommt das alles? Und wie ist das zu beurteilen? Die hauptsächlichen Ursachen gesellschaftlicher Veränderungen und Umbrüche sind nicht in den Köpfen oder Programmen der herrschenden Politiker zu suchen oder im Aufkommen neuer Ideen oder Philosophien, so belegt es der dialektische und historische Materialismus. Sie haben ihre materielle Grundlage vielmehr in der ökonomischen Basis der Gesellschaft, in der widersprüchlichen Entwicklung der Produktionsweise. Die Entstehung einer Reihe neuimperialistischer Länder ist dabei heute eine Kernfrage. Diese Tatsache sowie ihre tieferen Ursachen und Auswirkungen gilt es zu begreifen. Andernfalls ist es unmöglich, die gegenwärtigen Veränderungen der Weltlage zu verstehen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen für den Klassenkampf und die Zukunft der Menschheit. Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) kennzeichnet in ihrer Analyse hauptsächlich eine Gruppe von 14 Ländern als neuimperialistisch; sie sind unterschiedlich groß, auf unterschiedlicher Entwicklungsstufe und haben eine unterschiedliche sozialökonomische Struktur und Geschichte: die BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika; die MIST-Staaten Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei sowie Argentinien, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Iran. Ihren neuimperialistischen Charakter entwickelten diese Länder in einem bestimmten Zeitraum und Zusammenhang mit den jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen. 3,7 Milliarden Menschen leben in diesen 14 Ländern, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Der Prozess der Herausbildung neuimperialistischer Länder zeichnet sich bereits in einer Reihe weiterer Länder ab. Das ist für diese Analyse jedoch unerheblich.
Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von
' Der Gesamtausgabe beinhaltet die Bücher: Katastrophenalarm! Was tun gegen die Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur? Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Ergänzungsband zu dem 2014 erschienenen Buch »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?«. Riesige Wald- und Buschbrände, gigantische Sturzregen, absterbende Wälder, Überflutungen, Dürrekatastrophen und Tornados – nahezu täglich Katastrophenmeldungen in Zeitungen und News-Tickern. Eine Reihe von irreversiblen Zerstörungs- und Selbstzerstörungsprozessen in der Natur entfalten sich und stellen das Überleben in immer mehr Regionen in Frage. Diese Prozesse machen deutlich, die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Die Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung sind die internationalen Übermonopole, die in der Jagd nach Maximalprofit gnadenlos und wider besseres Wissen über den dringend nötigen Umweltschutz und akut gebotene Sofortmaßnahmen hinweggehen. Alle, die nicht in der globalen Umweltkatastrophe untergehen wollen, sind heute wie nie zuvor herausgefordert, einen gesellschaftsverändernden Kampf aufzunehmen. Im vorliegenden Gesamtwerk sind die beiden Bücher »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« von 2014 und der Ergänzungsband »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!« von 2023 enthalten. Sie machen unmissverständlich klar – eine Rettung der Menschheit wird nur im echten Sozialismus möglich sein. Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit! Vorwort zur Gesamtausgabe Die Umweltfrage ist heute zu einer der wichtigsten Zukunftsfragen der breiten Massen geworden. Mit größter Besorgnis nehmen wir immer häufiger auftretende und intensivere regionale Umweltkatastrophen wahr, die bereits heute Millionen Menschen die Existenzgrundlage oder gar das Leben kosten. Die MLPD analysiert diese Entwicklung bereits seit den 1980er-Jahren kontinuierlich. 2014 erschien dazu das Buch »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?«, das ausgehend von den Lehren von Marx und Engels eine grundlegende und systematische Analyse der Umweltfrage vorlegte und Schlussfolgerungen für den proletarischen Klassenkampf und den Parteiaufbau zog. Es kam zu dem Schluss, dass sich die Welt bereits im beschleunigten Übergang in eine globale Umweltkatastrophe befindet. Früher als erwartet, schon Anfang 2023, stellten wir fest: Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen. Irreversible, sich selbst verstärkende und zunehmend unkontrollierbare Entwicklungen sind in Gang geraten, die die ganze Existenz der Menschheit in Frage stellen und die Ablösung des Kapitalismus durch den Sozialismus noch dringlicher macht. Das erforderte eine Erweiterung und Ergänzung der bisherigen Analysen, was sich in einem Ergänzungsband zum »Katastrophenalarm! …« unter dem Titel »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!« niederschlug. Das vor euch liegende Gesamtwerk enthält beide Schriften, die als Einheit zu verstehen sind. Stefan Engel, März 2024 Flyer Ergänzungsband zum Download Stefan Engel, gelernter Schlosser und heute freier Publizist, war 37 Jahre Vorsitzender der MLPD. Seine theoretische Arbeit und sein praktisches Know-how zur Führung von Arbeiterkämpfen stellt er seit Jahrzehnten der revolutionären Arbeiterbewegung, auch international, zur Verfügung. Seit 1991 ist Stefan Engel Leiter der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG, dem theoretischen Organ der MLPD. Er ist weltweit als marxistisch-leninistischer Theoretiker anerkannt. Monika Gärtner-Engel ist Internationalismusverantwortliche der MLPD, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Co-Präsidentin der United Front. Sie ist Mitautorin des Buchs »Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau« und anerkannte Repräsentantin in der internationalen kämpferischen Frauenbewegung. Gabi Fechtner, gelernte Werkzeugmechanikerin, ist seit April 2017 Vorsitzende der MLPD und damit die erste Arbeiterin an der Spitze einer revolutionären Partei in Deutschland. Sie hat im Kollektiv der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG bereits an verschiedenen Veröffentlichungen mitgearbeitet. '
Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau - Eine Streitschrift
Die Frauen haben insbesondere durch ihre Einbeziehung in die gesellschaftliche Produktion und in verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen ein neues Selbstbewusstsein herausgebildet. Das hat den Kampf um ihre Befreiung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Mit ihrer Streitschrift leisten die beiden Autoren einen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Sie ergreifen dabei konsequent Partei für die Befreiung der Frau in einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft.Stefan Engel, gelernter Schlosser und heute freier Publizist, war 37 Jahre Vorsitzender der MLPD. Seine theoretische Arbeit und sein praktisches Know-how zur Führung von Arbeiterkämpfen stellt er seit Jahrzehnten der revolutionären Arbeiterbewegung, auch international, zur Verfügung. Seit 1991 ist Stefan Engel Leiter der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG, dem theoretischen Organ der MLPD. Er ist weltweit als marxistisch-leninistischer Theoretiker anerkannt.Monika Gärtner-Engel ist Internationalismusverantwortliche der MLPD, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Co-Präsidentin der United Front. Sie ist Mitautorin des Buchs »Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau« und anerkannte Repräsentantin in der internationalen kämpferischen Frauenbewegung.
"Ich war Zeugin der größten Revolution in der Welt"
29 historische Originalfotos auf Bilderdruckpapier, Paperback mit Fadenheftung, Fast 30 Jahre nach der bisher einzigen deutschsprachigen Publikation zu Krupskaja liegt nun endlich eine neue Biografie dieser vielfach unterschätzten Persönlichkeit der Zeitgeschichte vor. Sie zeigt Lenins Frau und Kampfgefährtin als Vorbild für Menschen, die nach einer besseren Welt suchen. In der Rezension der Hallepost.de heißt es: "Die vorliegende Biografie ist das erste deutschsprachige Buch über Lenins Frau und Kampfgefährtin, daß keine Übersetzung ist, sondern unter anderem auf 600 Texten von Krupskaja selbst beruht. Dem Autor Volker Hoffmann ist es gelungen, die relative Breite der Ereignisse in dieser Zeit zu einem Bild Krupskajas als bescheidene Frau, die Großes geleistet hat, zu bündeln. Er beschreibt den Weg der Lehrerin an der Sonntags-Abendschule für Arbeiter, über eine langjährige Redaktionssekretärin einer politischen Zeitung bis hin zur "Schlüsselfigur des sozialistischen Aufbaus", zur "Seele des Volkskommisariats für Bildung". Es entsteht so ein sehr menschlicher und überzeugender Gesamtblick auf Krupskaja, der viele neue Aspekte im Leben und Schaffen einer bemerkenswerten Frau in der Geschichte der russischen Arbeiterbewegung, aber auch in ihre Verdienste um die Entwicklung der dialektischen Erziehungswissenschaft ermöglicht." (Hallepost.de vom 08.April 2013) _______________________________________________________________________________________________________________________________________________ Dr. Volker Hoffmann, Jahrgang 1943, lebte und wirkte als Antifaschist und Sozialist in Berlin. Er war Lehrer und Dozent an der Universität der Künste in Berlin. Neben künstlerischer Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen entfaltete er eine vielseitige Vortragstätigkeit zu Themen aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und zum Sozialismus. Seine bisher publizierten Biografien handeln von Menschen im antifaschistischen Widerstand. 2012: „Der unvollendete Widerstand. Elisabeth Pungs, Hanno Günther und die Rütli-Gruppe“ Mit der Krupskaja-Biografie knüpft der Autor an seine frühe Begeisterung für die sozialistische Pädagogik an. Volker Hoffmann starb am 29.01.2025.
Die Falle - heute bin ich stolze Afrikanerin
Die 2. überarbeitete Auflage von "Die Falle - heute bin ich stolze Afrikanerin" von Clariste Soh Moube ist erschienen Heute ist Claristes Buch hoch aktuell. Die Bilder der Flüchtlinge im Mittelmeer erschrecken und empören uns. Welche Hoffnungen sterben dort täglich oder enden in erbärmlichen Flüchtlingslagern? Zehn lange Jahre hat Clariste selbst diesen Weg der trügerischen Hoffnungen beschritten, sie wollte in Europa Karriere machen als Fußballerin und ein besseres Leben finden, ihre Familie unterstützen. Schließlich geht sie den unbequemeren Weg: Sie bleibt in Afrika! Afrika wird nur dann eine lebenswerte Zukunft haben, wenn seine Jugend sich dafür engagiert. Dafür steht Clariste Soh Moube. Mehr Informationen zum Buch in unseren News
Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion
Immer mehr Menschen kritisieren das kapitalistische System grundsätzlich und suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative. Der Sozialismus gewinnt in dieser Diskussion wieder an Ansehen. Die „Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion“ sind ein Angebot an alle, die sich selbst ein Urteil bilden wollen: Sowohl über den Sozialismus in der Sowjetunion als auch über den Verrat am Sozialismus durch entartete Parteibürokraten im weiteren Verlauf ab Mitte der 1950er Jahre. Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat seit Beginn ihres Parteiaufbaus Ende der 1960er Jahre diese Erfahrungen kritisch ausgewertet und die Schlussfolgerungen in ihrer Tätigkeit schöpferisch angewendet. 218 Zitate aus 29 Veröffentlichungen der Partei sind in diesem Buch gesammelt. Die sind zwischen 1969 und 2003 erschienen und befassen sich mit dem Sozialismus in der Sowjetunion. Sie wurden unter 23 Themen geordnet und mit kurzen Einleitungen versehen, damit die Leser leichter finden, was sie interessiert.
Wald in der Steppe
Wenige Jahre nach dem Ende des ll. Weltkriegs führt uns der Roman in die russische Steppe an der unteren Wolga. Menschen stemmen sich gegen frostige Stürme und vordringende Sümpfe, um der wilden Natur Ackerkrumen und Waldanbau abzutrotzen. Mittendrin die Heldin des Romans, Nastja, eine junge Komsomolzin. Sie ringt mit Elan um die Verwirklichung des ehrgeizigen Projekts, riesige unfruchtbare Steppengebiete zu begrünen und in Wald- und Ackerflächen umzuwandeln. Sandstürme und Disteln schlagen zurück, wollen den jungen Wald erdrosseln. Das größte zu überwindende Hindernis sind Skepsis und Konservatismus sowie bürokratische Vorgesetzte. Doch das Zukunftsprojekt nimmt Gestalt an: eine höhere Einheit von Mensch und Natur auf sozialistischer Grundlage und Lebensräume für Millionen Menschen ...
Lina Morgenstern: Die Geschichte einer Rebellin
Für Frauen hat das 19. Jahrhundert Heim, Herd und Gott vorgesehen. Doch Lina Morgenstern stellt sich schon früh gegen diesen Lebensentwurf. Zu ihrem 18. Geburtstag gründet sie einen Wohltätigkeitsverein und überredet auf ihrer Feier die Geschäftspartner ihres Vaters mit einer spontanen Rede zu großzügigen Spenden. Mit 24 heiratet sie gegen den Willen ihrer Eltern Theodor. Als sein Modegeschäft pleitegeht und die Familie mit fünf Kindern brotlos dasteht, schreibt sie in wenigen Wochen einen Bestseller, während er sich um Haus und Kinder kümmert. Im Preußisch-Österreichischen Krieg gründet Lina mehrere Volksküchen, im Deutsch-Französischen sogar Lazarette – und rettet so tausende Menschenleben. An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten „Internationalen Frauenkongress“ auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt. In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden.An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten "Internationalen Frauenkongress" auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt. In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden. Rezension Das Buch ist nicht nur eine fesselnde Biografie einer faszinierenden Frau, sondern vermittelt auch höchst interessante Einblicke in die deutsche Frauenbewegung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Victoria Eglau, Deutschlandfunk Kultur Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie "Trauma" erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladungsowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den "Tatort" und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. "Der Duft des Kaffees". Das zuletzt bei K&S erschienene Buch "Monsieur Orient-Express" erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.
Die Frauen von Bidi Bidi: Roman
Charline Effahs Roman - eine Hommage an Frauen und ihre Widerstandsfähigkeit! Nach dem Tod ihres Vaters in Paris entdeckt Minga Briefe ihrer Mutter, von der sie nichts mehr gehört hat, seit diese vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen war. Der letzte Brief, der ihren mysteriösen Tod vermeldet, kommt von einer NGO, für die Josephine zuletzt als Krankenschwester in Ostafrika gearbeitet hat. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und die Umstände ihres Todes herauszufinden, beschließt Minga, in den Norden Ugandas in das Geflüchtetenlager Bidi Bidi zu reisen, wohin Menschen – hauptsächlich Frauen – vor dem Bürgerkrieg fliehen. Hier trifft sie Frauen, die alles verloren haben. Minga taucht ein in das Leben dieser Frauen und deren alltäglichen Kampf ums Überleben. Stück für Stück setzt sie die Geschichten von drei Frauen zusammen, deren Wege sich im Camp Bidi Bidi kreuzen. In ihrem Roman erzählt Charline Effah, wie Überlebende von häuslicher und kriegerischer Gewalt versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, ihre zerbrochenen Träume erneut aufzugreifen und die Liebe neu zu erfinden. Sie liefert einen bewegenden Text über das Leiden von Frauen und den Kämpfen, die auf ihren Körpern ausgetragen werden. Dieser Roman ist wie eine Wiedergutmachung für alle Opfer und eine Ode an die Stärke von Frauen.Rezension: »Die Frauen von Bidi Bidi ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.« Délibéré1977 in Gabun geboren, lebt Charline Effah heute in Paris, wo sietagsüber als CEO einer Firma arbeitet und die Nächte mit Schreiben verbringt. Für die Recherche reiste sie nach Norduganda, um sich ein Bild von der Realität im zweitgrößten Geflüchtetenlager der Welt zu machen.
Briefe aus dem Gefängnis
Ein berührender Einblick in das Leben der Revolutionärin Rosa Luxemburgs Briefe (1916-18) an Sophie Liebknecht sind wunderbar poetische Zeitdokumente. Heiter und sorgenvoll sinniert sie über das Leben, Literatur und gemeinsame Erlebnisse. Malerische Beschreibungen über Landschaften und Vogelgezwitscher treffen auf düstere Gedanken. Doch ihr kämpferischer Optimismus versiegte nie: »Ich habe das Gefühl, dass dieser ganze moralische Schlamm, durch den wir waten, dieses große Irrenhaus, in dem wir leben, auf einmal, so von heute auf morgen wie durch einen Zauberstab ins Gegenteil umschlagen, in ungeheuer Großes und Heldenhaftes umschlagen kann.« Rosa Luxemburg, geboren am 5. März 1871 in Zamosc in Polen, am 15. Januar 1919 in Berlin ermordet, war eine Führerin der deutschen Arbeiterbewegung und Mitbegründerin der KPD. Die 'Rote Rosa' stritt an der Seite von Clara Zetkin und Karl Liebknecht vor allem mit ihren polemischen Zeitungsartikeln und Broschüren, ihren flammenden Reden gegen Krieg und Militarismus, für einen klassenbewußten Internationalismus, für den Sozialismus und die Revolution.
Heldin der Gezeiten – Eine Schwimmerin. Ein Ziel. Ein weltweiter Erfolg: Roman
Sie trotzte den Elementen und schrieb Geschichte 1927 träumt die junge Mercedes Gleitze davon, den Ärmelkanal zu durchschwimmen und damit Geschichte zu schreiben. Als Hans Wilsdorf, der visionäre Gründer von Rolex, von ihrem Vorhaben erfährt, fasst er einen genialen Plan: Die beliebte Schwimmerin soll auf ihrer tollkühnen Rekordstrecke eine wasserdichte Präzisionsuhr, die neue Rolex Oyster, um den Hals tragen. Und obwohl Mercedes Rezension »Wie gewohnt hat das Autorenduo 'Charlotte Jacobi' auch in diesem Roman wieder historisch gut recherchierte Fakten mit einer interessanten und fesselnd geschriebenen Story verwoben.« schreiblust-leselust.de 20250818Charlotte Jacobi ist das Spiegel-Bestseller-Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht. Eva-Maria Bast ist Journalistin, Leiterin der Bast Medien GmbH und Autorin zahlreicher Sachbücher, Krimis und zeitgeschichtlicher Romane. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Geschichte. Die Autorin lebt am Bodensee. Jørn Precht ist Professor an der Stuttgarter Hochschule der Medien und mehrfach preisgekrönter Drehbuchautor für Kino- und Fernsehproduktionen. Er hat Sachbücher sowie historische Romane verfasst und 2018 den Literaturpreis Bronzener Homer gewonnen.
Nobody's Girl: Meine Geschichte von Missbrauch und dem Kampf um Gerechtigkeit
Die bewegende Lebensgeschichte von Virginia Roberts Giuffre – der Frau, die den Mut hatte, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell die Stirn zu bieten.Virginia Roberts Giuffre wurde weltweit bekannt als die wohl mutigste Stimme unter den Opfern von Epstein und Maxwell: Sie war es, die an die Öffentlichkeit ging und dadurch letztlich beide Serientäter ins Gefängnis brachte. Ihr Foto mit Prinz Andrew besiegelte dessen gesellschaftlichen Absturz. Doch ihre Geschichte wurde nie vollständig und in ihren eigenen Worten erzählt – bis jetzt. Im April 2025 nahm sich Giuffre das Leben. Sie hinterließ ein Memoir, an dem sie über Jahre gearbeitet hatte, mit dem klaren Wunsch, es nach ihrem Tod zu veröffentlichen. Nobody’s Girl ist die schonungslose und eindringliche Geschichte eines Mädchens, das in eine Welt aus Machtmissbrauch und Gewalt hineingezogen wurde – und das trotzdem die Kraft fand, sich zu befreien und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Giuffre schildert schonungslos ihre Zeit mit Epstein und Maxwell, die sie und andere junge Frauen an einflussreiche Männer vermittelten. Sie erzählt von dem Missbrauch, den sie bereits als Kind ertragen musste, und von ihrer mutigen Flucht aus Epsteins und Maxwells Fängen im Alter von neunzehn Jahren. Giuffre baute sich ein neues Leben auf und fand nicht nur den Mut, ihre Täter zur Rechenschaft zu ziehen, sondern auch für andere Betroffene einzutreten. Nobody’s Girl bewahrt ihre Stimme – und ihr Vermächtnis – für immer.Virginia Roberts Giuffre (1983-2025) war Aktivistin und Fürsprecherin für Überlebende von Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung. Sie lebte mit ihrer Familie in Australien.
Die mutige Rebellin: Rosa Parks – Ihr unnachgiebiger Kampf gegen die Unterdrückung wurde zur weltverändernden Bewegung
Rosa Parks - Sie weigerte sich, ihren Platz im Bus aufzugeben, und wurde zu einer Ikone der Bürgerrechtsbewegung »Jeder Mensch sollte sein Leben als Vorbild für andere leben.« Rosa Parks Montgomery, Alabama, in den 1950ern: Seit Jahrzehnten kämpft Rosa Parks für die Bürgerrechte Schwarzer Menschen, doch immer wieder scheitert sie an dem brutalen rassistischen System der USA. Auch wenn Rosa nur noch wenig Hoffnung auf Veränderung hat, ist ihr Widerstand ungebrochen. Als sie am 1. Dezember 1955 in einen Bus steigt, ahnt sie nicht, dass sie damit die Welt verändern wird. Rosas Weigerung, ihren Platz für einen Weißen zu räumen, wird endlich die Bewegung auslösen, für die sie und ihre Verbündeten all die Jahre gekämpft haben. Es ist der Beginn einer Revolution. Patricia Eckermann und James A. Sullivan über die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Rosa Parks (1913-2005), ein Vorbild bis heute: Rassismus und Frauenfeindlichkeit gewinnen wieder an Boden. Wie gehen wir mit diesen Rückschlägen um? Wie wirken wir der Erschöpfung entgegen? Die Antworten finden wir bei Rosa Parks. Denn ihre Bedeutung besteht nicht in dem vermeintlich einfachen Akt des Widerstands, sondern in ihrem lebenslangen Einsatz dafür, allen Rückschlägen zum Trotz, mit Beharrlichkeit die Verhältnisse zu verändern. Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb. Über die Reihe »Bedeutende Frauen, die die Welt verändern«: Mit den historischen Romanen unserer Reihe »Bedeutende Frauen, die die Welt verändern« entführen wir Sie in das Leben inspirierender und außergewöhnlicher Persönlichkeiten! Auf wahren Begebenheiten beruhend erschaffen unsere Autor:innen ein fulminantes Panorama aufregender Zeiten und erzählen von den großen Momenten und den kleinen Zufällen, von den schönsten Begegnungen und den tragischen Augenblicken, von den Träumen und der Liebe dieser starken Frauen.Patricia Eckermann (geboren 1969 in Bielefeld) ist eine deutsche Show-, Serien- und Romanautorin. In vielen ihrer Texte verknüpft sie Diversität und Phantastik. Ihr Roman Elektro Krause wurde 2021 mit dem Publikumspreis "Kristallener Stephan" ausgezeichnet.
Der Docht
Wenn man zwischen den Welten geboren wurde - noch dazu als Frau -, dann dreht sich die Erde weiter, ohne Notiz von diesem Menschenleben zu nehmen. Die Zeit verrinnt, ohne Spuren bei mir zu hinterlassen, und das Schicksal fragt nicht nach meiner Bestimmung. Aber manchmal reicht ein kleiner Funke, um einen Docht zu entzünden, dessen Flamme den Lebensweg erhellt und zu meinem ganz persönlichen Ziel leitet. Hinaus aus dem Flüchtlingsviertel Yarmouk auf eine Reise zu meinen palästinensischen Wurzeln, durch den Krieg zum Frieden und wieder zurück, bis meine Bestimmung plötzlich klar und deutlich vor mir liegt.Eine Frau geht unerschrocken ihren Weg zu ihrer Identität, ihren Wurzeln und ihrer Zukunft.
Clara Zetkin: Erinnerungen an Lenin
Erinnerungen an Lenin ist kein konventionelles biographisches Denkmal, sondern ein politisch geschärftes Erinnerungsbuch, in dem Clara Zetkin Gespräche, Beobachtungen und persönliche Begegnungen mit Wladimir Iljitsch Lenin zu einem konzentrierten Porträt verdichtet. Der Stil verbindet memoirenhafte Anschaulichkeit mit marxistischer Analyse: Lenins Charakter, Arbeitsweise, strategisches Denken und Haltung zur Frauenfrage erscheinen im Kontext der russischen Revolution, der internationalen Arbeiterbewegung und der frühen Kommunistischen Internationale. Clara Zetkin, eine der bedeutendsten sozialistischen Theoretikerinnen und Organisatorinnen ihrer Zeit, war durch ihre Tätigkeit in der deutschen Sozialdemokratie, später in der KPD, sowie durch ihr Engagement für die proletarische Frauenbewegung eng mit den Debatten verbunden, die auch Lenin prägten. Ihre persönlichen Unterredungen mit ihm, besonders über Revolution, Partei, Kultur und Emanzipation, verleihen dem Buch Authentizität und erklären seine leidenschaftliche, zugleich disziplinierte Perspektive. Dieses Werk empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Lenin nicht nur als historische Figur, sondern als politischen Denker im Spiegel einer außergewöhnlichen Zeitzeugin verstehen möchten. Es bietet zugleich ein Dokument revolutionärer Erinnerungskultur und einen Schlüssel zum Selbstverständnis des internationalen Kommunismus im frühen 20. Jahrhundert.
Clara Zetkin: Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands
Clara Zetkin: Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands Erstdruck posthum nach den Manuskripten von Clara Zetkin: Berlin, Dietz Verlag, 1958. Das Kapitel 'Die Anfänge der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland' erschien 1906 im 'Illustrirten Neue Welt-Kalender' und in der von Clara Zetkin redigierten sozialdemokratischen Frauenzeitung 'Die Gleichheit'. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2021. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Clara Zetkin, um 1890, fotografiert von Karl Pinkau. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Die Liebe der Mascha Kaléko: Roman
Für wen schrieb Mascha Kaléko all ihre wunderbaren Liebesgedichte? Sie ist der Star der pulsierenden Dichter-Szene der 20er Jahre - aber wer ist sie, wenn das Rampenlicht erlischt? Bestseller-Autorin Charlotte Roth setzt in ihrem großen biografischen Roman einer der bedeutendsten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts ein ebenso kluges wie leidenschaftliches Denkmal. Im Berlin der Zwanzigerjahre, das vor Leben überquillt, findet die junge Mascha Kaléko ihre Stimme. Sie wird sie weltberühmt machen. Mascha heiratet ihren Mentor Saul Kaléko, der ihr unbändiges Talent erkennt und eine Seelenverwandte in ihr sieht. Doch die Ehe wird nicht nur von den Vorboten der Nazi-Herrschaft überschattet: In Mascha brennt eine zutiefst menschliche Sehnsucht. Als sie dem Komponisten Chemjo Vinaver begegnet, bricht sich eine Liebe Bahn, die Mascha vor unausweichliche Dilemmata stellt. Ihre Kunst und ihr Herz ziehen sie in unterschiedliche Richtungen - bis Antisemitismus und der drohende Krieg sie zur Flucht zwingen. Von Berlin bis nach New York sucht Mascha nach einem Zuhause, das mehr Gefühl ist als Ort, während sie mit den Verlusten ringt, die ihre Entscheidungen fordern. Eine starke Frau zwischen den Stürmen der Geschichte, den Wirren der Liebe und dem Ruf der Kunst. Mascha Kaléko war nicht nur eine überaus erfolgreiche Künstlerin, der ihre Gedichte praktisch aus den Händen gerissen wurden. Sie war auch eine Ikone der Frauenbewegung. Und eine Frau, die mit ganzem Herzen geliebt hat. »Die Liebe der Mascha Kaléko« ist ein kluger historischer Roman mit einer wunderschönen, dramatischen Liebesgeschichte. Entdecken Sie auch die anderen biografischen Romane in der historischen Reihe »Die großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts« von Bestseller-Autorin Charlotte Roth: Rosa und Leo (Rosa Luxemburg und Leo Jogiches) Die Stauffenbergs (Nina und Claus von Stauffenberg) Rezension:"Bestseller-Autorin Charlotte Roth setzt in ihrem großen biografischen Roman 'Die Liebe der Mascha Kaleko' einer der bedeutendsten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts ein ebenso kluges wie leidenschaftliches Denkmal." GLÜCKSREVUE 20250401Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zwanzig Jahren freiberuflich als Autorin, Übersetzerin und Lektorin tätig. Sie lebt in der weltschönsten Stadt London, behält aber einen Koffer in ihrer Geburtsstadt Berlin und einen Fuß am Golf von Neapel. Ihr Debüt Als wir unsterblich waren war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.
Badjens: Roman
In jeder Iranerin steckt eine Rebellin … Badjens bedeutet wörtlich übersetzt: »falsches Geschlecht«. Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration in Shiras auf einen Müllcontainer, um in aller Öffentlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor einer Menschenmenge steht, die sie anfeuert, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses ungeliebte Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt und die sie mit allen Mitteln zu unterlaufen versucht – bis sie sich schließlich endgültig von ihr befreit. Delphine Minoui, die selbst iranisch-französische-Wurzeln hat, schrieb »Badjens« auf der Grundlage von Beiträgen in den sozialen Medien und Onlineinterviews mit jungen Iranerinnen. Sie erzählt die Entwicklung der Protagonistin in Form eines inneren Monologs, der auch Lage und Haltung der unterschiedlichen Generationen von Frauen im Iran reflektiert. Aus dem Französischen von Astrid Bührle-Gallet »Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Groß müttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui »Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le FigaroDelphine Minoui ist Franko Iranerin. Sie arbeitet als Auslandskorrespondentin bei Le Figaro und hat lange im Iran gelebt. Sie berichtet seit 25 Jahren über das Geschehen im Nahen und Mittleren Osten. 2006 wurde sie für eine Artikel serie über den Irak und den Iran mit dem Prix Albert Londres ausgezeichnet. Ihre bisher erschienenen Romane wurden in dutzende andere Sprachen übersetzt. Badjens war 2024 Finalist beim FNAC-Prix du Roman und erhielt 2025 den Prix Visionnaires.
Frauen! Leben! Freiheit!: Wie wir unsere Stimmen erheben. Frauen in iranischen Gefängnissen erzählen
Aufrüttelnde, emotionale Dokumente des Widerstands im Iran Narges Mohammadi, Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Friedensnobelpreises 2023, versammelt in ihrem Buch 13 Interviews mit im Iran inhaftierten Frauen, zu denen auch die international bekannte Journalistin Nazanin Zaghari-Ratcliffe gehört. In den während der Haft der Autorin heimlich geführten Interviews zeigen sich unhaltbare Haftzustände, aber auch unglaublicher Mut, Zusammenhalt und große solidarische Stärke, die auch die in den Haftanstalten praktizierte weiße Folter nicht zu brechen vermag. Die deutsche Übersetzung ist genau wie das persische Original ein Gemeinschaftswerk unterschiedlicher Frauen. Narges Mohammadis Buch ist ein Beweis für die aktuellen Menschenrechtsverletzungen im Iran und ein Aufruf an Unterstützer auf der ganzen Welt, den Kampf nicht aufzugeben. Mit Vorworten von Natalie Amiri und Shirin Ebadi. «Diese Erinnerungen, innerhalb des Gefängnisses geschrieben, sind ein lebender Beweis für den anhaltenden Kampf für die Freiheit im Iran.» Shirin Ebadi, FriedensnobelpreisträgerinNarges Mohammadi, geboren 1972, ist eine iranische Menschenrechtsaktivistin und Vizepräsidentin des Defenders of Human Rights Center. 2023 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Die Journalistin wurde aufgrund ihrer regimekritischen Haltung mehrfach inhaftiert und sitzt seit 2021 wieder im Gefängnis. Narges Mohammadi setzt sich für Frauen- und Menschenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe ein. Außerdem hat sie sich der Aufklärung der unhaltbaren Haftbedingungen und der in Haft begangenen Verbrechen verschrieben.
Eine Hymne an das Leben: Die Scham muss die Seite wechseln
»Die Scham muss die Seite wechseln« Mit diesen Worten veränderte Gisèle Pelicot 2024 die Welt. Sie verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen. Ihr Mut löste internationale Debatten aus, brachte Gesetze ins Wanken und gab Betroffenen weltweit neue Kraft. Die Frau, die die ganze Welt inspiriert Das Buch von Gisèle Pelicot ist ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert. Gisèle Pelicot wurde vom TIME Magazine zur bedeutendsten Frau des Jahres 2024 gewählt. Die Biografie ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen und die Kraft, trotzdem weiterzuleben. Für alle, die an Gerechtigkeit glauben – und an die Möglichkeit, nach dem Schlimmsten neu anzufangen.Rezension »Es ist überraschend offen, dabei nicht plump vertraulich, ein würdiges Buch, lesenswert.« Johanna Adorján Süddeutsche Zeitung 20260217