Antifaschistische Literatur
Nach der Europawahl ist klar, dass die Rechtsentwicklung mit der entstandenen faschistischen Gefahr eine neue Qualität angenommen hat. Die AfD kam auf 15,9 Prozent, ein Zuwachs um 45 Prozent im Vergleich zur letzten Europawahl. Auch unter einem Teil der Jugend konnte die AfD ihren Einfluss ausbauen.
Es macht deutlich, dass die antifaschistische und bewusstseinsbildende Aufklärungsarbeit noch intensiviert werden muß. Die kommende Landtagswahl in Thüringen ist eine gute Gelegenheit, die vielfältige antifaschistische Literatur insbesondere unter der Jugend breit bekannt zu machen. Darüber hinaus ist diese Literatur natürlich auch bundesweit von großer Bedeutung.
Anbei haben wir eine breite Auswahl antifaschistischer Literatur zusammengestellt.
Zimmerwaldkonferenz 2.0 – Kein Frieden ohne gesellschaftliche Veränderung
Zimmerwald 1915: ein kleiner Ort im Berner Mittelland. Geheim und als Vogelkundler getarnt, treffen sich mitten im Ersten Weltkrieg 38 führende Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner aus 11 europäischen Ländern. Die Arbeiter, die breiten Massen und ihre Familien leiden – auf allen Seiten der Grenzen. Die Zimmerwalder hat ein Wunsch zusammengeführt: den Krieg zu beenden, der „Burgfriedenpolitik“ entgegenzutreten. Es wird heiß und kontrovers diskutiert – aber doch ein gemeinsamer Nenner gefunden. Dieser Krieg muss sofort beendet werden! Zimmerwald 1.0 war ein bedeutender Schritt und schrieb Geschichte. Und heute? 110 Jahre später wachsen die Gefahren von Faschismus und Krieg. Zimmerwald 2.0 ist ein neuer Anlauf der kontroversen Diskussion – und der Einigung im Engagement gegen Faschismus und Krieg. Im September 2025 kommen 403 Teilnehmer*innen aus 34 Ländern zusammen, um ihre Friedenskräfte zu bündeln, trotz vieler Differenzen in der Weltanschauung. Diese werden nicht unter den Teppich gekehrt, aber auch nicht zum Hindernis für die gemeinsame Tat. Die Gefahren wachsen – aber „... es ist auch wahr, dass es ein Erwachen des demokratischen und revolutionären Gefühls mit immer klareren fortschrittlichen Nuancen gibt. (...) Der Silberstreif am Horizont ist die Herausbildung des Widerstands der Bevölkerung“ ist die Botschaft der Schlussresolution Zimmerwald 2.0. Das Buch enthält historische Dokumente ebenso wie alle Originalbeiträge und die Schlussresolution der Konferenz vom 6. September 2025 in Zürich.
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Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus
Es ist der erste Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" I. Teil: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus Berechtigt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die herrschende Politik. Doch welche Lehren ziehen die Arbeiter und Arbeiterinnen, die Massen der Welt aus dem umfassenden Krisengeschehen? Die bürgerliche Ideologie hat ihre Anziehungskraft verloren und steckt tief in der Krise. Ein weltanschaulicher Kampf um Deutung und Schlussfolgerungen ist entbrannt. Der Antikommunismus ist seit der offenen Krise des Reformismus und des modernen Revisionismus zum Haupthindernis in der Bewusstseinsbildung der Massen geworden. Doch er befindet sich selbst in der Krise, was seine permanente Modifikation bewirkt. Dieses Buch folgt der Überzeugung, dass die Zeit reif ist für eine weltanschauliche Offensive des wissenschaftlichen Sozialismus. Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution. Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es ist der erste Teil von vier Nummern der Schrift »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG 36-39. Stimmen zum Buch „Die Jugend kämpft um ihre Zukunft und braucht eine Ideologie der Zukunft, den wissenschaftlichen Sozialismus. Es ist ein anspruchsvolles Buch, was ich gerade deshalb jedem Jugendlichen empfehlen würde, zu lesen.“ „Kapitalismuskritik ist weit verbreitet unter meinen Kollegen. Der Antikommunismus ist das Problem! Er verbaut die Perspektive. Das Buch zu lesen, hilft zu verstehen, woher er kommt und gibt eine Hilfe, wie wir damit fertigwerden!“ „Wer nicht verzweifeln will über die Zustände im kapitalistischen Gesundheitssystem, sondern eine Perspektive sucht, dem empfehle ich das Buch.“ Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut.
Die Moorsoldaten
Wir freuen uns, dass die 11. Auflage des Klassikers der antifaschistischen Literatur, das Buch von Wolfgang Langhoff, "Die Moorsoldaten" erscheint. Um dieses wichtige Zeitdokument vor allem der Jugend zugänglich zu machen, wurde es neu gesetzt in der heutigen Rechtschreibung und mit weiteren Bilddokumenten versehen. Die Moorsoldaten - viele Menschen kennen das antifaschistische Lied. Der Roman Die Moorsoldaten von Wolfgang Langhoff schildert, wie es entstand. Bereits 1935 schrieb der bekannte Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff seinen packenden autobiografischen Bericht "Die Moorsoldaten" über 13 Monate Konzentrationslager und antifaschistischen Widerstand im KZ Börgermoor im Emsland. „Die Moorsoldaten“ – das ist ein Klassiker der antifaschistischen Weltliteratur. Für Jugendliche (ab 12 Jahren) ist es ein lebendiger Anschauungsunterricht zu diesem Abschnitt der deutschen Geschichte. Menschenwürde, demokratische Gesinnung und aktiver Widerstand gegen Unrecht und Unterdrückung – all das wird in diesem Buch lebendig! Das Buch "Die Moorsoldaten" trug maßgeblich dazu bei, die Wahrheit über die Gräuel in den faschistischen Konzentrationslagern zu verbreiten. Vor allem zeigt die Moorsoldaten die beispielhafte Solidarität der vorwiegend politischen Gefangenen, die selbst unter unmenschlichen Bedingungen ihren antifaschistischen, aktiven Widerstand fortführten. Bleibender Ausdruck davon ist das Lied „Die Moorsoldaten“, dessen Geschichte Langhoff erzählt und das auf der ganzen Welt Verbreitung fand. Das Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und ist zu einem der meistgelesenen Zeugnisse des Widerstands geworden.
So war's damals ... Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926 - 1948
Wie kam Willi Dickhut dazu, Kommunist zu werden? Besonders für die Jugend ist der Lebensweg von Willi Dickhut ein Vorbild. Die 20er und frühen 30er Jahre waren eine turbulente Zeit der Arbeiterbewegung. Als die herrschende Klasse ihre Macht nicht mehr mit dem Mittel der bürgerlichen Demokratie aufrechterhalten konnte, griff sie zum Mittel der faschistischen Diktatur. Die Arbeiterbewegung wurde zerschlagen – durch den brutalsten Terror, den die Menschheit jemals erlebt hat. Die Revolutionäre wurden in die tiefste Illegalität gezwungen. Die faschistische Diktatur wurde militärisch vernichtet. Doch unter dem Mantel der „Erziehung zur Demokratie“ üben die westlichen Besatzungsmächte eine verschleierte Diktatur aus, um ungehindert den kalten Krieg vorbereiten zu können. Die deutschen Reaktionäre werden an diesem Plan beteiligt. Die Speerspitze richtet sich gegen die Sowjetunion. Vor diesem historischen Hintergrund schildert der Verfasser auch seine persönlichen Erlebnisse um Kampferfahrungen als Funktionär der Arbeiterbewegung: Die Vergangenheit wird lebendig.
Sozialismus am Ende?
Der Sozialismus sei am Ende – so verkünden es bürgerliche Medien, Institute und Politiker. Dieses gleichlautende Trommelfeuer seit 1990 hat es nicht vermocht, den Gedanken an den Sozialismus aus den Köpfen zu tilgen. Doch wie konnte es dazu kommen, dass in allen ehemals sozialistischen Ländern der Kapitalismus wiederhergestellt worden ist? Ist deshalb der Sozialismus am Ende? Diese Fragen kann man nur richtig beantworten, wenn man die Ursachen für diese historische Niederlage verarbeitet und daraus Schlussfolgerungen zieht. Der Sozialismus ist nicht am Ende. Er muss künftig auf Grundlage der proletarischen Denkweise aufgebaut werden. Dafür leistet dieses Buch von 1992 einen international beachteten Beitrag. Der Autor Willi Dickhut, 1904–1992, war Mitglied der KPD und Vordenker und Mitbegründer der MLPD. Er bereiste die DDR und die Sowjetunion und kritisierte seit den 1950er-Jahren die dort vor sich gehende Fehlentwicklung. Für dieses Buch verarbeitete er unter anderem Originalquellen aus der Sowjetunion und den Stasi-Archiven der DDR. Vorwort zur Neuauflage Willi Dickhut, 1904–1992, war Mitglied der KPD, Widerstandskämpfer, Arbeiterführer, revolutionärer Theoretiker und Vorbild für die Jugend. Er war Vordenker und Mitbegründer der MLPD, deren Aufbau er seit 1969 prägte. Anlässlich des 120. Geburtstags von Willi Dickhut veröffentlichen wir diese Neuauflage von „Sozialismus am Ende?“. Es ist das letzte Buch, das Willi Dickhut verfasste und auch ein Vermächtnis an die revolutionäre Arbeiterbewegung. 1992, zwei Jahre nach dem Zusammenbruch des bürokratischen Kapitalismus in den ehemals sozialistischen Ländern und gut zwei Jahre nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit durch die demokratische Volksbewegung der DDR verfasste Willi Dickhut dieses Buch. Darin verarbeitete er unter anderem Originalquellen aus den Stasi-Archiven der DDR. Das Buch hat an Aktualität nichts eingebüßt, im Gegenteil beantwortet es kurzgefasst die Kernfrage, wie es zum Verrat am Sozialismus kommen konnte. Unmissverständlich weist es nach, der Sozialismus ist keineswegs am Ende. »Die historischen Erfahrungen mit dem bürokratischen Kapitalismus enthalten wichtige Lehren für die sozialistische Zukunft. Wenn es der Arbeiterklasse gelingt, sich diese Lehren zu eigen zu machen, wird sie erneut in die Offensive gehen.« (S. 150). Diese Lehren sind grundlegend für einen neuen Aufschwung im Kampf für den echten Sozialismus auf der Grundlage der proletarischen Denkweise. Zentralkomitee der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands März 2024 Wichtiger Hinweis: Das Cover dieser Jubiläumsausgabe entspricht der Originalzeichnung von Willi Dickhut aus dem Jahr 1992. _______________________________________________________________________________________________________________________________ Willi Dickhut war von 1926-1966 in der KPD organisiert. Als die Partei ihre revolutionären Ziele verriet, gab es für ihn nur eines: den Aufbau einer revolutionären Partei neuen Typs. Eine solche Partei muss lernen, Massen zu bewegen und zu führen. Willi Dickhut war von 1969 bis 1991 für die Schriftenreihe REVOLUTIONÄRER WEG verantwortlich. Im REVOLUTIONÄREN WEG werden die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse analysiert, um die Strategie und Taktik des Kampfes für den echten Sozialismus auszuarbeiten. Sein Lebenswerk umfasst nahezu ein ganzes Jahrhundert Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung in Deutschland. Er hat den Stil der MLPD entscheidend mit geprägt. Ein besonderes Anliegen war ihm, kritisch-selbstkritisch und selbständig denkende und handelnde Kader zu entwickeln, als Damm gegen Dogmatismus, Revisionismus oder gar eine Entartung der Partei. Er starb am 8. Mai 1992 in Solingen - auf den Tag genau 47 Jahre nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus.
Willi Dickhut - Ein ungewöhnlicher Arbeiterführer und revol. Theoretiker - Vorbild für die Jugend
Anlässlich des 30. Todestages von Willi Dickhut ist diese Broschüre von Gabi Fechtner erschienen. Willi Dickhut ist eine Kind der Arbeiterklasse. Er war organisierter Kommunist und unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus in den ehemals sozialistischen Ländern. Er wurde zum Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung, war in seinen Denken durchdrungen von der dialektischen Methode. Mit ihm wurden die Weichen für die Partei neuen Typs gestellt. Die Broschüre dokumentiert seine tiefe Überzeugung in die Sache des Sozialismus, dem er sich mit unerschütterlichem Willen verschieben hatte. Inhaltsverzeichnis: Kind und Führer der Arbeiterklasse Organisierter Kommunist, unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung Durchdrungen von der dialektischen Methode Weichensteller für die Partei neuen Typs Unerschütterlicher Wille
Der Attentäter - Die Hintergründe der Pogromnacht 1938 - die Geschichte von Herschel Grynszpan
' Paris, November 1938: Der siebzehnjährige Herschel Grynszpan erfährt, dass seine Familie aus Hannover an die polnische Grenze abgeschoben wurde. Er selbst ist zu der Zeit bei seinem Onkel Abraham in Paris. Verzweifelt plant er, den deutschen Botschafter aufzusuchen, um - notfalls mit Gewalt - seiner Familie zu helfen. In der Botschaft kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung mit dem Legationsrat Ernst vom Rath, bei der der Beamte von Herschel schwer verletzt wird und wenig später seinen Verwundungen erliegt. Hitler mißbraucht diese Verzweiflungstat dazu, zur "Rache für die Mordtat von Paris" aufzurufen: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kommt es beinah überall in Deutschland zu einem Pogrom: Juden werden geschlagen, verhaftet und auch ermordet, jüdische Geschäfte geplündert und Synagogen in Brand gesteckt. Wegen der vielen zerbrochenen Fensterscheiben sprechen die Nazis auch verharmlosend von der "Kristallnacht". Sie wird zum Auftakt des Mordes an Millionen unschuldiger Menschen, die nicht mehr rechtzeitig aus Nazi-Deutschland fliehen können. Mangelnde Hilfe für Flüchtlinge, Aufhetzung von Menschen zu "Vergeltungsaktionen" und "Deutschland den Deutschen" - was haben wir von damals wirklich gelernt? Stehen dieses Mal genug von uns rechtzeitig auf? Mit einem Nachwort von Ruth Weiss (Jg. 1924), die als Kind gerade noch rechtzeitig aus Deutschland entkommen konnte. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Lutz van Dijk, Jg. 1955, Dr.phil., deutsch-niederländischer Schriftsteller, Historiker und Pädagoge, zuerst Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2002 als Mitgründer der Stiftung HOKISA in Kapstadt / Südafrika, die sich für Kinder und Jugendliche in einem Township engagiert. Mehr unter: www.lutzvandijk.co.za Flyer zum Buch Rezension Monatsmagazin "Blue" vom 23. Oktober 2018 '
Buttje Pieter und sein Held
1944 – während des Faschismus entdeckt Pieter Jensen unter den Büchern und Papieren seines Vaters, gut versteckt vor den Augen der Nazi-Schnüffler, eine Sammlung von Bildern, Postkarten und Zeitungsausschnitten. Ein Bild hat es ihm besonders angetan. Er fängt an nachzuforschen, zu fragen und zu erkunden. Es ist ein Bild von Ernst Thälmann.Wer ist das? Manche, die er fragt zucken zusammen; andere bekommen leuchtende Augen, fordern Pieter aber auf nicht darüber zu sprechen. Das lässt Pieter keine Ruhe. Er nimmt uns mit auf seine Entdeckungsreise:Wer war Ernst Thälmann und warum ist er bis heute ein Vorbild und anerkannter Führer der deutschen Arbeiterbewegung.Erschienen in der Reihe Rote Rübe Kinderbuch 5 ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Max Zimmering (1909-1973) war ein proletarischer Schriftsteller, Journalist und Politiker. Den Großteil seines Lebens hat er in Sachsen, vor allem Dresden gelebt. Er hat noch weitere Kinderbücher geschrieben, so „Die Jagd nach dem Stiefel“, ein antifaschistischer Krimi. Seit 1929 war er Mitglied der KPD. Im Faschismus lebte er im Exil - in Prag, Palästina und England. Dort wurde er als Deutscher 1940-1941 interniert, was ihm eine unfreiwillige Weltreise einbrachte, denn die Internierungsorte waren bis nach Australien verstreut. Den Verrat am Sozialismus, ausgehend vom XX. Parteitag der KPdSU, hat er nicht erkannt. Zeitlebens war er ein aufrichtiger Antifaschist.
Höcke: Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker.
Frederik Schindlers Buch "Höcke" ist eine investigative Recherche über das Innenleben der AfD und ihren prägendsten Politiker, den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke. Wer verstehen will, wie Höcke tickt und wie er es geschafft hat, dass seine Partei längst kein Problem mehr mit ihm hat, muss dieses Buch lesen. Wer ist der Mann, der im ganzen Land Anhänger hat? Wie hat es Höcke geschafft, aus einer rechtskonservativen Partei eine vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Bestrebung zu formen? Was ist Höckes Ziel und wie will er es erreichen? Frederik Schindler, Politikredakteur der WELT, hat über Jahre hinweg mit Weggefährten, Höckes Vertrauten, Kritikern und ihm selbst gesprochen, Reden analysiert und Netzwerke offengelegt. Sein Buch zeigt, wie Björn Höcke systematisch Macht aufbaut - innerhalb der AfD und darüber hinaus. Es ist keine polemische Abrechnung, sondern eine präzise, faktenbasierte Analyse über den Mann, der Geschichte umdeuten will, um politische Realität zu formen. Dieses Buch liefert - einen tiefgehenden Einblick in Höckes politische Biografie und seine ideologischen Wurzeln, - eine kritische Auseinandersetzung mit dem Geschichtsbild und den rhetorischen Mitteln der Neuen Rechten, - eine Analyse der Gefahren für die parlamentarische Demokratie in Deutschland, - Hintergrundwissen für alle, die politische Entwicklungen einordnen wollen. Wer verstehen will, wie Höcke Sprache, Ideologie und Strategie gezielt einsetzt, um politischen Einfluss zu gewinnen, findet in diesem Buch Hintergrundwissen und neue Perspektiven. Ein Buch für alle, die nicht nur Schlagzeilen lesen, sondern die Mechanismen hinter seiner Wirkung erkennen wollen. "Die AfD hat sich radikalisiert, Höcke nicht: Er war immer schon ein Rechtsradikaler. Das weist Schindlers starke Recherche schlüssig nach." Aus dem Vorwort von Robin Alexander Rezension: Wie hat Höcke es geschafft, die Partei in seinem Sinne zu verändern? Frederik Schindler hat ihn sich genau angeschaut und wirft Licht auf einen Mann, der sich schon früh radikalisiert hat. Jan Schröder The Pioneer Briefing 20250922 _______________________________________________________________________________________________________________________ Der Journalist Frederik Schindler berichtet seit 2018 über die AfD. Seit der Bundestagswahl 2021 ist er als Redakteur im Ressort Innenpolitik für die AfD-Berichterstattung der "WELT" und "WELT AM SONNTAG" verantwortlich und hat seitdem in zahlreichen Exklusiv-Geschichten das Innenleben der Rechtsaußen-Partei aufgedeckt. In seiner Kolumne "Gegenrede" schreibt Schindler vor allem über Islamismus und Antisemitismus.
Trotz alledem: Warum ich die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgebe
Das kämpferische Vermächtnis des leidenschaftlichen Globalisierungskritikers! In einer Zeit, die von verheerenden Kriegen in Gaza und der Ukraine, von einer drohenden Klimakatastrophe, von Flüchtlingselend und dem Erstarken autoritärer Regime geprägt ist, erinnert Jean Ziegler, langjähriger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, daran, dass im globalen Süden seit Jahrzehnten ein Vernichtungskrieg gegen die Schwächsten der Menschheit wütet, immer und schlimmer noch, mit allein im Jahr 2023 über sechzig Millionen Todesopfern. Gestorben an Hunger, Durst, Epidemien oder durch Verteilungskonflikte, hinterlassen sie ein so stummes wie beredtes Zeugnis von den Auswirkungen des Raubtierkapitalismus: Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte Hälfte der Menschheit, erwirtschaften die 500 größten transkontinentalen Unternehmen mehr als die Hälfte des Bruttoweltprodukts. Müssen wir diese kannibalische Weltordnung wirklich weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Die Hoffnung jedenfalls lässt sich nicht unterdrücken, dass sich doch noch eine planetarische Zivilgesellschaft entwickelt, in der die Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und Schwachen geübt wird. Jean Ziegler, der unermüdliche Kämpfer gegen Elend und Unterdrückung, plädiert für einen machtvollen Aufstand des Gewissens und stellt uns die intellektuellen Waffen dafür zur Verfügung. ___________________________________________________________________________________________________________________________ Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris. Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats, als dessen Berater er heute noch tätig ist. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« (1992) und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« (1998) haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Als Kritiker von Globalisierung und Raubtierkapitalismus ist er mit Bestsellern wie »Das Imperium der Schande« (2005), »Der Hass auf den Westen« (2007), »Wir lassen sie verhungern« (2012), »Ändere die Welt!« (2015) »Der schmale Grat der Hoffnung« (2017) und »Die Schande Europas« (2020) hervorgetreten.
Mit Mut und List
Im Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung von der Terrorherrschaft des deutschen Faschismus. Zu ihr trug der Widerstand von Menschen in ganz Europa bei, darunter zahlreiche Frauen. Oftmals unter Lebensgefahr kämpften sie für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für internationale Solidarität und ein friedliches Zusammenleben der Völker. Diese Frauen haben zudem die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle durchbrochen und ihre Emanzipation gelebt. Erst im Jahr 2019 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen - der mutige Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. In der von Florence Hervé herausgegebenen Anthologie werden hingegen 75 Frauen aus mehr als zwanzig Ländern vorgestellt. Ein breites Team von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen aus ganz Europa hat dazu beigetragen. Sie vervollständigen das historische Bild vom antifaschistischen Widerstand um die Frauenperspektive und machen zugleich Mut für den Einsatz gegen Neofaschismus, Rechtspopulismus, Fremdenhass, Sexismus und Krieg. Autorenportrait Florence Hervé, Dr. phil., _1944, Autorin, Journalistin, Dozentin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zum Thema Faschismus und Widerstand; Mitherausgeberin des Taschenkalenders »Wir Frauen«. 2014 sollte sie das Bundesverdienstkreuz erhalten. Sie verzichtete darauf - mit dem Hinweis auf eine unzureichende Bekämpfung von Neonazismus und Rassismus sowie auf eine ungenügende Anerkennung des antifaschistischen Widerstands.
Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns (Dokumentation)
Die Broschüre dokumentiert die feierlichen Aktivitäten des Internationalistischen Bündnisses zum würdigen Gedenken an die Ermordung von Ernst Thälmann im KZ Buchenwald vor 75 Jahren. Gegen antikommunistische Verbote durch den Stiftungsrat der Gedenkstätte führten am 17. August über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Gedenkkundgebung in Weimar und einen Demonstrationszug gegen das Verbot durch die Stadt Weimar durch. Ebenso fand eine Kranzniederlegung vor der Gedenktafel an Ernst Thälmann in der Gedenkstätte KZ Buchenwald durch. Die Dokumentation bringt diesen Tag lebendig in Erinnerung mit allen Ansprachen, Liedern, der Vorgeschichte im Kampf um das Gedenken sowie Bildseiten und enthält interessante Hintergrundinformationen zur antikommunistischen Neuorientierung der Gedenkstätte Buchenwald.
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"Anti-Deutsche" - links blinken, scharf rechts abbiegen
Das Zentralkomitee der MLPD hat brandaktuell die neue Broschüre "'Anti-Deutsche' - links blinken, scharf rechts abbiegen" veröffentlicht. Zur Bedeutung der Broschüre heißt es im Vorwort: "Eine ganze Broschüre zu den 'Antideutschen'? Hat die MLPD nichts Besseres zu tun? In der Tat: Nur wenige Hundert Menschen in ganz Deutschland bekennen sich zur 'antideutschen' Strömung. ... Heute befinden sie sich nach Aussage ihrer eigenen Protagonisten in einer tiefen Krise: 'Stellen wir also fest: Antideutsche Politik steckt heute in der Sackgasse.'1 Doch: Während die Massenbasis der 'Antideutschen' zur Marginalie schrumpft, wächst die Förderung massiv, die sie in den bürgerlichen Medien erfahren und im staatlich organisierten bürgerlichen sogenannten 'Antifaschismus'. Neuerdings werden die 'Antideutschen' finanziell, personell, propagandistisch und geheimdienstlich von Monopolparteien und reaktionären Kreisen in Deutschland, Israel und den USA massiv gefördert. Das dient ihrem Auftrag, in der Arbeiter-, Volks- und Jugendbewegung den Charakter einer liquidatorischen2 Kampftruppe einzunehmen." (S. 2/3) "Diese Broschüre ist eine wichtige Aufklärung über Anti-Deutsche“, die so fundiert ist, dass man die 2 Euro dafür unbedingt anlegen sollte und sie sofort bestellen. Entlarvender konnte man diese wahrhaftig „Anti-Deutsche“ Gruppe nicht entlarven, als in dieser Broschüre." Evelyn Hecht-Galinski Inhaltsverzeichnis: 1. Vorwort 2. Warnung! Wie Spalter gegen den sich formierenden Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den antifaschistischen Kampf arbeiten Einige Kritiker der »Antideutschen« und des Zionismus 3. "Antideutsche" diffamieren die Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes Um was geht es bei der BDS-Kampagne? 4. "Antideutsche": "Uneingeschränkt solidarisch" – mit dem israelischen und US-Imperialismus Die »Antideutschen« im Fahrwasser des neuen "Antisemitismus"-Begriffs des Bundestags 5. "Antideutsche": Mythos "Antifaschismus" Die »Antideutschen« – Trittbrettfahrer des staatstragenden bürgerlichen Antifaschismus 6. "Antideutsche": Islamophobie und Flüchtlingsfeindlichkeit 7. Proletarischer Internationalismus contra "Antinationalismus" 8. "Antideutsche": Im Auftrag der Geheimdienste und am Tropf staatlicher Kassen 9. Die "Größen" der "Antideutschen" und ihre Querverbindungen – ein reaktionäres "Who‘s who" 10. Für eine breite, demokratische und überparteiliche Zusammenarbeit 11. Revolutionärer Parteiaufbau contra Liquidatorentum
Sturm auf Essen
Dieser Ruhrkampf-Roman über die Rote Ruhr-Armee und ihren Sieg über den faschistischen Kapp-Putsch vom März 1920, ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Franz Kreusat ... ... ist die Hauptperson des Romans. Der Bergmann hat als junger Soldat den ersten Weltkrieg überlebt. Als in der Nacht vom 12. zum 13. März 1920 in Berlin eine Clique faschistischer Beamte und Reichswehrgeneräle unter Kapp und Lüttwitz einen Militärputsch gegen die Reichsregierung des SPD-Kanzlers Müller anzettelt und die Reichsregierung nach Stuttgart flieht, legt schon wenige Stunden später am 13. März ein Generalstreik ganz Deutschland lahm. Eine Armee aus Arbeitern Als die Putschisten, die den Kaiser zurückholen und alle demokratischen Errungenschaften der Novemberrevolution von 1918 auslöschen wollen, den Generalstreik unter Todesstrafe stellen, reizt das die Arbeiter im Ruhrgebiet aufs äußerste: „Wenn so ein General da oben sitzt, dann hat für uns die Glocke geschlagen. Da ist kaum noch was zu machen.“ „Halt doch deinen verfluchten Rachen“, schrie den Schwarzseher ein anderer an. „Natürlich muss man was dagegen tun.“ ... „Die Räder dürfen sich nicht eine Minute mehr bewegen, oder der Teufel hol` uns.“ „Knarren brauchen wir“, schreit ein anderer. „Warum haben wir damals die Knarren überhaupt abgegeben...“ „Knarren, wir haben sie!“ erinnert sich Franz. Wie gut war es, dass sie die Gewehre aufgehoben hatten. (S. 130) Vor allem Berg- und Hüttenarbeiter formieren sich zur Rote Ruhrarmee. Sie entwaffnet umgehend Freikorps-Truppen in Hagen/Wetter, rollt binnen zwei Wochen das Ruhrgebiet von Hagen über Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Essen, Mülheim und Duisburg auf, schaltet die Polizeikräfte aus und übernimmt die Macht in den Städten. Die Kanonenstadt Die Einnahme der Kanonen- und Krupp-Stadt Essen, der „Sturm auf Essen“, ist ein besonderer Wendepunkt. Hier haben sich massive Kräfte der „Grünen Polizei“ und der „Sicherheitspolizei“, paramilitärische Bürgerkriegstruppen konzentriert. Sie werden mit größter Kraftanstrengung und schweren Opfern überwunden, wie auch eine in einem Gebäude verschanzte Polizeieinheit: Kramm (ein Bergmann) empfing beide Kumpels mit wuterstickter Stimme. „Die Gesellschaft drinnen will nicht herauskommen. Ich schleudere eine Dynamitladung hinein. Ich bin es jetzt leid geworden. ... an die zehn Genossen liegen schon tot oder verwundet...“ (S. 180) Dem Mut und der Entschlossenheit der Roten Ruhrarmee ist zu verdanken ist, dass der faschistische Kapp-Putsch niedergeschlagen wird. Der Generalstreik allein hat das nicht vermocht. Ein authentischer Roman Die Reichswehr greift später vom Niederrhein aus die Ruhrarmee an und nimmt an den bewaffneten Arbeitern blutige Rache. Sie verfolgt und metzelt bis in den April 1920 hinein über 2.000 Arbeiter. Kein Verantwortlicher der Freikorps wie auch der Reichswehr wird für diese Verbrechen bestraft. Der Roman „Sturm auf Essen“ überzeugt, weil er authentisch ist. So spielt in den Buch auch das Ringen um einen klaren Standpunkt in dieser bewegten Zeit eine wichtige Rolle. Hans Marchwitza, ein in der USPD, später in der KPD organisierter Kommunist, selbst Bergmann, hat in der Roten Ruhrarmee in der ersten Reihe mitgekämpft.
Roter Fels
Spannender Roman aus dem chinesischen Befreiungskampf. China 1949: Weite Teile des Landes haben die Volksbefreiungsstreitkräfte schon befreit. Noch hält sich die Tschiang-Kai-schek Reaktion in ihrer letzten Bastion, der Stadt Tschungking. Gegen die grausame Unterdrückung des Volkes, gegen den Terror der Geheimdienste mit Folter und KZ`s erhebt sich der Widerstand. Flugblätter, Streiks und Demonstrationen, bewaffneter Aufstand und Ausbruch aus dem KZ - immer höher schlagen die Wogen der Volkserhebung im Kampf für das neue China. Der Fels in den erbitterten Kämpfen ist die Partei der chinesichen Arbeiter und Bauern, die Partei Mao Tsetungs.
Die junge Garde
Der Roman die junge Garde basiert auf der wirklichen Geschichte des bewaffneten Widerstands der sowjetischen Jugend gegen die faschistischen Besatzer in der Stadt Krasnodon, die im Donez-Becken liegt. Am 20. Juli 1942 besetzen die deutschen Faschisten die Stadt und die Gräueltaten nehmen ihren Anfang. Im August werden von den deutschen Henkern 58 Menschen lebendig im Stadtpark begraben. Die Stimmung, die unter der nicht mehr aus der Stadt entkommenen Sowjetjugend herrscht, wird durch die Worte des sechzehnjährigen Komsomolzen Oleg Koschewoi charakterisiert: „Nein, das kann man nicht länger ertragen!“ Er organisiert im September 1942 die illegale Gruppe „Junge Garde“, die im Oktober schon 103 Mitglieder zählt. Wichtig ist auch, dass die Widerstandstätigkeit der „Jungen Garde“ von der illegalen bolschewistischen Partei angeleitet wird. Ihnen wird von erfahrenen Kämpfern geholfen, organisiert, mit Ausdauer und Standhaftigkeit zu arbeiten, um sich in den ständig wechselnden Verhältnissen der Illegalität zurechtzufinden und bewähren zu können.Vier Monate arbeitet die „Jugend Garde“. Sie tötet deutsche Soldaten und Polizisten und sammelt Waffen, um beim Herannahen der Roten Armee einen Aufstand organisieren zu können.Die junge Garde ist ein bewegender Roman besonders für Jugendliche. Er hilft, Klarheit über den Kampf für eine bessere Zukunft zu bekommen.
Das siebte Kreuz
"Ein Roman gegen Diktatur schlechthin." Marcel Reich-Ranicki. "Das siebte Kreuz" machte Anna Seghers mit einem Schlag berühmt und wurde zu einem bis heute anhaltenden Welterfolg. Die dramatische Geschichte einer Flucht vor den Nazis ist durchdrungen von Seghers' eigenen Fluchterfahrungen. Aus sieben gekappten Platanen werden im Konzentrationslager Westhofen Folterkreuze für sieben geflohene Häftlinge vorbereitet. Sechs der Männer müssen ihren Ausbruchsversuch mit dem Leben bezahlen. Das siebte Kreuz aber bleibt frei."Der Stoff, aus dem dieses Buch gemacht ist, ist dauerhaft und unzerstörbar, wie weniges, was es auf der Welt gibt. Er heißt: Gerechtigkeit." Christa Wolf. Sieben Gefangene sind aus dem Konzentrationslager Westhofen geflohen, aber nur einer erreicht das rettende Ufer. Auf seinem Fluchtweg trifft Georg Heisler auf Männer und Frauen, die sich entscheiden müssen zwischen Verrat und Treue, egoistischer Abkehr und Mitmenschlichkeit, Denunziation und Solidarität.Anna Seghers schrieb ihren berühmten Roman in Paris, einer Zwischenstation auf ihrer lebensgefährlichen Flucht vor den Nazis ins Exil, mit der Souveränität einer Schriftstellerin von Weltrang und einer Klarsicht, die die Lektüre bis heute zur tief berührenden existenziellen Erfahrung macht. Der Text ist durchdrungen von Seghers' eigenen Erfahrungen und dem inneren Bild ihrer rheinhessischen Heimat.Die vorliegende Ausgabe folgt dem Wortlaut der Erstausgabe von 1942 unter Berücksichtigung der heute gültigen Rechtschreibung und Interpunktion.Mit einem Nachwort von Thomas von Steinaecker. Rezension " "Das siebte Kreuz" ist insofern ein typischer Anna-Seghers-Roman, als er die Geschichte von Alltagsmenschen in extremen politischen Situationen erzählt. " Frankfurter Rundschau 20180414 Autorenportrait Netty Reiling wurde 1900 in Mainz geboren. (Den Namen Anna Seghers führte sie als Schriftstellerin ab 1928.) 1920-1924 Studium in Heidelberg und Köln: Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Sinologie. Erste Veröffentlichung 1924: "Die Toten auf der Insel Djal". 1925 Heirat mit dem Ungarn Laszlo Radvanyi. Umzug nach Berlin. Kleist-Preis. Eintritt in die KPD. 1929 Beitritt zum Bund proletarisch- revolutionärer Schriftsteller. 1933 Flucht über die Schweiz nach Paris, 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs. 1941 Flucht der Familie auf einem Dampfer von Marseille nach Mexiko. Dort Präsidentin des Heinrich-Heine-Klubs. Mitarbeit an der Zeitschrift "Freies Deutschland". 1943 schwerer Verkehrsunfall. 1947 Rückkehr nach Berlin. Georg-Büchner-Preis. 1950 Mitglied des Weltfriedensrates. Von 1952 bis 1978 Vorsitzende des Schriftstellerverbandes der DDR. Ehrenbürgerin von Berlin und Mainz. 1978 Ehrenpräsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. 1983 in Berlin gestorben.Romane: Die Gefährten (1932); Der Kopflohn (1933); Der Weg durch den Februar (1935); Die Rettung (1937); Das siebte Kreuz (1942); Transit (1944); Die Toten bleiben jung (1949); Die Entscheidung (1959); Das Vertrauen (1968). Zahlreiche Erzählungen und Essayistik.
Die Reise ins Reich
Die Reichsbürger - das sind verführte Irre und böse Verführer, Sektierer, Rechtsradikale und Hetzer hinter konservativer Fassade. Sie alle glauben an eine Weltverschwörung gegen das deutsche Volk und bekämpfen diesen vermeintlichen Feind.Der jüdische Autor und Regisseur Tobias Ginsburg begibt sich für dieses Buch undercover unter Reichsbürger. Er besucht quer durch Deutschland verschiedene Gruppierungen, wird Untertan eines Königreichs, macht mit bei Plänen zum Sturz der BRD GmbH und für ein germanisches Siedlungsprojekt in Russland. Er lernt gewaltbereite Neonazis und friedensbewegte Esoteriker kennen, aber auch Biedermänner, von denen manche heute für die AfD im Bundestag sitzen."Die Reise ins Reich" ist Reportage, Sachbuch und aberwitzige Abenteuergeschichte zugleich. Sie liefert kuriose, komische und bedrückende Auskünfte über eine Bedrohung, die längst die Mitte der Gesellschaft erreicht hat. Rezension "Ein irrwitzig-wahnsinnig-komisches Buch über die weitverzweigte Sumpflandschaft der rechtsradikalen Reichsbürger. Tobias Ginsburg hat sich monatelang in ihrem 'gemeinsamen Nest aus Menschenverachtung' aufgehalten und erzählt als Literat und Aufklärer von dieser wahrhaft bedrohlichen Szene." Günter Wallraff Autorenportrait Tobias Ginsburg, geboren 1986 in Hamburg, studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Ludwig-Maximilians Universität München. Seit seiner Studienzeit schreibt und inszeniert er Theaterstücke. Im Jahr 2007 debütierte er als Autor und Regisseur mit dem Stück Vergewaltigt. Danach war er als Dramaturg am Akademietheater, der Schauburg und in der freien Szene tätig. 2011 feierte sein Stück Nestbeschmutzung in der Reaktorhalle München Premiere. Den Jugendstückepreis 2015 erhielt das Theaterstück Weltenbrand, das er in Zusammenarbeit mit Daphne Ebner schrieb und an der Schauburg inszenierte. Es folgten weitere Arbeiten: Radikal. Monument der Verwesung im i-camp (2014), Goldland (2015) und im folgenden Jahr das Tanz- und Theaterprojekt Du und ich und das Meer dazwischen. Darüber hinaus war er 2016 Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs und ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Fake to Pretend.
Die Nachtigall
"Ich liebe dieses Buch - große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle." Isabel Allende Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?"Kristin Hannah ist es gelungen, historische Ereignisse so emotional aufzubereiten, dass einem beim Lesen die Tränen kommen." Freundin Rezension "In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern." Lokalzeitung 20190228 Autorenportrait Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Bestsellern war es ihr Roman "Die Nachtigall", der Millionen von Lesern in über vierzig Ländern begeisterte und zum Welterfolg wurde.Karolina Fell studierte Philologie und Geschichte und übertrug unter anderem Werke von Jojo Moyes ins Deutsche. Sie lebt als freie Übersetzerin in Berlin.
Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?
Produktinformationen "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?" Katastrophenalarm - eine Streitschrift, die sich unmissverständlich positioniert. Rabatt von 2,50 Euro pro Buch bei Bestellungen ab 3 Büchern "Katastrophenalarm!" (3 Bücher für 45 Euro) Immer mehr lokale und regionale ökologische Katastrophen drangsalieren die Menschheit. Sie kennzeichnen einen Prozess des beschleunigten Umschlags der Umweltkrise in eine globale Umweltkatastrophe. Weil ihre Hauptursachen in der kapitalistischen Profitwirtschaft liegen, erfordert die Umweltfrage heute einen gesellschaftsverändernden Kampf. Dazu brauchen wir eine neue Umweltbewegung, die einen klaren Trennungsstrich gegen den imperialistischen Ökologismus zieht, sich organisiert, kämpferisch, zielstrebig und weltumspannend gegen die mutwillige Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch die Herrschenden Front macht. So ist das Buch ausdrücklich eine Streitschrift, die sich in die Strategiedebatte um die Lösung der Umweltfrage einmischt und unmissverständlich positioniert. Sie können den Artikel als Buchversion bestellen oder als eBook-Datei downloaden. '
Da ist nirgends nichts gewesen außer hier - Das „rote Mössingen“ im Generalstreik gegen Hitler
Das lange vergriffene Buch "Da ist nirgends nichts gewesen außer hier!" wurde zum 80. Jahrestag neu aufgelegt. Die entschlossenen Hitlergegner aus Mössingen, einer Kleinstadt bei Tübingen, die damals 4.000 Einwohner hatte, waren dem Aufruf der KPD zum Generalstreik am 31. Januar 1933 gefolgt, um sich der faschistischen Diktatur entgegenzustemmen. Zunächst versammelten sich 100 Mössinger, kommunistische, sozialdemokratische und christliche Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie marschierten zur Trikotfabrik Merz. Der Fabrikbesitzer verlangte vom Bürgermeister, auswärtige Polizeieinheiten zur Niederschlagung des Aufstands einzusetzen; der weigerte sich jedoch. Der Demonstrationszug wuchs an, die Arbeiter und Arbeiterinnen der Textilfabrik Pausa stimmten ab und schlossen sich an. Auch aus den Nachbarorten kamen Arbeiter und Handwerker dazu. Die Demonstranten riefen "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg" und sangen die "Internationale". Der Arbeitersportler Jakob Textor brachte am Schornstein des Pausa-Werks eine rote Flagge an, die stundenlang über Mössingen wehte. Schließlich ließen die aufgebrachten Fabrikdirektoren heizen, bis der Schornstein glühte und die Fahne Feuer fing. Der Streik der Mössinger blieb isoliert. Am Nachmittag wurde er von der Polizei niedergeschlagen, 98 Menschen wurden vor Gericht gestellt, bei 92 lautete die Anklage "Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit schwerem Landfriedensbruch". Erst 1955 wurde der Streik durch ein Gerichtsurteil als "aus Überzeugung geleisteter Widerstand" rehabilitiert.
Lauf, Junge, lauf
Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Sommer 2004; Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 05/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kategorie Jugendbuch. "Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." BuchMarktJurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert. Rezension "Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Ein sehr glaubwürdiges Buch, dessen literarische Kraft darin liegt, wie Orlev diese Geschichte erzählt. Ein Muss für junge Leser." Shulamit Gilboa, Yedioth Ahronoth "Ein ergreifender Jugendroman. ... Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." Der Tagesspiegel "Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." Die Welt "Eine ungeheuer dichte und packende Handlung - ein erschütterndes und spannendes Buch. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler bewahrt geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung." DIE ZEIT "Was sich wie ein Abenteuer liest, war der unaufhörliche Kampf ums nackte Überleben. 'Lauf, Junge, lauf' richtet sich keineswegs ausschließlich nur an Jugendliche, es ist auch für die Erwachsenen geschrieben, deren Kenntnisse über die Vergangenheit dürftig sind oder schon verblasst. Und mit dieser Vergangenheit leben zu lernen, sie als ein Ereignis anzusehen, das sich niemals wiederholen darf - daraus zieht das Buch von Orlev seinen Sinn und Zweck." Frankfurter Rundschau "Uri Orlev hat aufgeschrieben, was nicht vergessen werden darf. Er hat dies für Jugendliche in einer nüchtern-klaren Sprache voller Herzlichkeit getan, als einfühlsame Erzählung eines Jungen, der auf Bäumen schlafen und Schnecken essen muss, weil man ihm alles genommen hat." General Anzeiger Bonn "Ein anrührendes Dokument, das junge und erwachsene Leser in atemloser Spannung hält." Kinder- und Jugendbuchliste Saarländischer Rundfunk und radiobremen "Eine hervorragende Darstellung deutscher Vergangenheitsbewältigung, ideal auch für den Unterricht oder als Diskussionsgrundlage." Der kleine Bund, Schweiz "Lauf, Junge, lauf ist ein Buch über den Holocaust, spannend, erschütternd und an der Wahrheit entlang geschrieben. Orlev hat sich nicht von seinen Gefühlen überwältigen lassen. Souverän und nüchtern bändigt er den erschütternden Stoff mit scheinbar leichter Hand." Jüdische Allgemeine Autorenportrait Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel. Er ist einer der renommierten Schriftsteller seines Landes und erhielt 1996 für sein Gesamtwerk den Hans-Christian-Andersen-Preis. Personenportrait Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. 2013 erhielt sie die Buber-Rosenzweig-Medaille.Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.
Hitlers heimliche Helfer
Hitler und der Adel - eine Geschichte der Verführung? Anhand von bislang unveröffentlichtem Archivmaterial zeigt Karina Urbach, wie sich die europäische Aristokratie weit vor 1933 für die Nationalsozialisten entschied, und ihre internationalen Beziehungen in deren Dienst stellte. Ihr Buch wirft ein neues Licht auf lange unterschätzte Verstrickungen. Zusatztext Schon von Standes wegen bewegten sie sich auf internationalem Parkett, wer hätte aber gedacht, dass so viele Aristokraten, Prinzen und Prinzessinnen auf diesem Parkett für Hitler unterwegs waren? Warum machte sich der Herzog von Coburg, Enkel von Queen Victoria, oder Prinzessin Stephanie von Hohenlohe mit den Nazis gemein?Karina Urbach gelangte an bisher unveröffentlichte Quellen, die bezeugen: Der Adel musste nicht erst von Hitler verführt werden. Bereits nach der Oktoberrevolution 1917 wendeten sich Adelige der extremen Rechten zu. Sie arbeiteten über Ländergrenzen hinweg und gewannen sogar Mitglieder des Hauses Windsor für den Nationalsozialismus. Ihr Einfluss war so groß, dass 1940 der Herzog von Windsor zu dem Schluss kam, Hitler solle Großbritannien bombardieren. Rezension "[Ein] exzellentes Buch" The Times"Ein unübertreffliches Werk zu einem faszinierenden Thema." Daily Telegraph"Eine ebenso spannende wie sorgfältige Rekonstruktion der Geschichte der Geheimdiplomatie, die sich lange Zeit hinter Gerüchten und Spekulationen verbarg. Dieser Blick hinter die Kulissen der internationalen Diplomatie ist ein echtes Privileg und lässt zahlreiche faszinierende historische Figuren lebendig werden." Richard Overy, Autor von 'Die Diktatoren', 'Der Bombenkrieg'"Von den Friedensmissionen des Ersten Weltkriegs zur Appeasement-Politik am Vorabend des Zweiten Weltkriegs: Dieses einzigartige Buch bietet eine faszinierende Lektüre." European Royal History Journal"Urbach [hat] ein ebenso anregendes wie kurzweilig zu lesendes Buch geschrieben, dem viele Leser zu wünschen sind." Frankfurter Allgemeine Zeitung"[Karina Urbach] erweitert [...] die Geschichte der internationalen Beziehungen um eine wichtige, bislang in der Tat vernachlässigte Akteursgruppe. Diplomatiegeschichte ist nicht nur die Geschichte von Diplomaten. Mit den Angehörigen hochadeliger Familien begegnen uns hier Personen, die, international verwandt, mit allen europäischen Dynastien verbunden und transnational sozialisiert, in besonderer Weise geeignet waren oder zumindest geeignet schienen, in inoffiziellen Missionen tätig zu werden." Prof. Eckart Conze, HSozKult"Karina Urbach hat nun nachgezeichnet, wie Adolf Hitler die alten Bande des europäischen Hochadels dazu nutzte, um seine Naziideologie hoffähig zu machen." ARD Brisant"...extrem gut recherchiert[e] und lesbar[e] Studie..." TAZ"...gründlich recherchierte[s] Buch..." neues Deutschland"...nicht nur originell, sondern zugleich wegweisend für die Analyse informeller diplomatischer Netzwerke." lebenmitstil.at"Eine spannende Geschichte von Verführung und Spionage." Rupertusblatt"Urbach präsentiert hier spannende Ergebnisse einer bislang kaum beachteten Thematik." Hörzu Autorenportrait Karina Urbach ist Senior Research Fellow an der Universität London. Sie habilitierte sich 2009 über die politischen Verknüpfungen des europäischen Adels im 20. Jahrhundert. Sie war an mehreren BBC-Dokumentationen über das viktorianische Zeitalter beteiligt. Autorenportrait Karina Urbach, Institute of Historical Research, Universität London. Personenportrait Dr. Cornelius Hartz, geboren 1973 in Lübeck, ist als freier Lektor, Übersetzer und Autor in Hamburg tätig. Er wurde 1973 in Lübeck geboren und studierte klassische Philologie. Auf Studienreisen besuchte er zahlreiche Stätten der Antike in Griechenland, Italien, der Ägäis, der Türkei und Nordafrika. 2007 wurde er an der Universität Hamburg promoviert.
Die Identitären: Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa
Das Buch beschäftigt sich mit der selbsternannten ›Identitären Bewegung‹, die sich als Jugendbewegung der ›Neuen Rechten‹ in Europa versteht und deren Anfänge bereits um 2002 auszumachen sind. Seit der Initialzündung in Frankreich haben sich u.a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Spanien sowie Dänemark, Schweden und Norwegen Ablegergruppen gegründet, die untereinander ausgezeichnet vernetzt sind und sich im Aufbau von grenzüberschreitenden Strukturen befinden. Basierend auf Text-, Bild-und Videomaterial der Gruppen-Standpunkte, Gesellschaftsanalysen und Schlussfolgerungen werden Aktionismus und Teilhabende nachgezeichnet und analysiert. Die politische Logik ihrer Thesen wird eingeordnet, ebenso, welcher Mittel (rhetorisch, visuell, aktionistisch, medial) sie sich bedienen und auf welche Theorien und vorhandene Literatur sich die Identitären stützen. Das Buch gliedert sich in mehrere Teile und beleuchtet so die Verbreitung in ganz Europa, ihre Verortung als ›Neue Rechte‹, ihre Ideologien und historisch-theoretischen Unterbau, ihre Kommunikationsstrategien sowie ihre Qualifikation als Jugendbewegung. ______________________________________________________________________________________________________ Kathrin Glösel, Jg. 1989, hat Politikwissenschaft sowie Europäische Frauen- und Geschlechtergeschichte in Wien studiert und macht historisch-politische Bildungsarbeit im 'Mauthausen Komitee Österreich' sowie im Verein 'Gedenkdienst'.