Ende des 19. Jahrhunderts in einem Dorf am Rhein: Ein Kind wurde ermordet. Der Täter bleibt unbekannt, und so richtet sich der Verdacht schnell auf den jüdischen Viehhändler Waldhoff. Gerede und Gerüchte bringen Waldhoff um seine Existenz, Fürsprecher hat er keine mehr. Nur ein Junge wagt es, gegen den Strom zu schwimmen, und steht felsenfest an der Seite seines Freundes Sigi Waldhoff. Diese Geschichte um einen gefährlichen Verdacht und eine unerschütterliche Freundschaft beruht auf einer wahren Begebenheit.
Altersempfehlung:
ab 13 Jahre
Autor:
Willi Fährmann
Erschienen:
17.01.2001
Format:
Paperback
ISBN:
978-3-401-02500-1
Sprache:
Deutsch
Stichwort:
Geschichte, Roman
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Im vorliegenden Tatsachenbericht schildert der Autor eindrucksvoll die Aktionen der roten Matrosen der deutschen Hochseeflotte im Herbst 1918. Sie weigerten sich, noch in letzter Minute für die Interessen von Monarchie und Kapitalisten als Kanonenfutter sinnlos verheizt zu werden. Damit gaben sie das Signal zur Novemberrevolution. Mit ihr bereiteten die Arbeiter und Soldaten dem Morden und Hungern des I. Weltkriegs ein Ende. Freyer läßt diese ereignisreichen Wochen lebendig werden. Er beschreibt den Mut und die Opferbereitschaft der Revolutionäre und veranschaulicht die volksfeindlichen Machenschaften der Herrschenden. Aber er verschweigt auch nicht die Ursachen, die dazu führte, dass es den Revolutionären nicht gelang, ihr Ziel einer sozialistischen Republik auf deutschen Boden aufzubauen. Es fehlte die Führung einer erfahrenen revolutionären Massenpartei. _________________________________________________________________________________________________________________________________ Paul Herbert Freyer ging als 16-Jähriger unmittelbar nach dem Schulabschluss zur Handelsschifffahrt und verfasste während des Zweiten Weltkrieges Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. Nach dem Krieg wandte er sich zunächst dem Theater zu. Er war ab 1947 Dramaturg am Stadttheater in Crimmitschau, danach Chefdramaturg in Gera und am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Er wechselte 1955 als Intendant nach Plauen und 1956 als Generalintendant nach Karl-Marx-Stadt, ehe er sich 1960 als freier Schriftsteller in Kleinmachnow niederließ. Er verfasste zunächst zahlreiche Theaterstücke, später unterhaltende Erzählungen und Sachbücher über die Marinegeschichte des Zweiten Weltkriegs wie Der Tod auf allen Meeren, das zahlreiche Auflagen erlebte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Freyer besuchte mehrfach den Urwaldarzt Albert Schweitzer in Lambarene. 1965 war Freyer zu Gast auf der Nordpolstation 19 im Eismeer. Er wurde in der Künstlerabteilung des Berliner Zentralfriedhofs Friedrichsfelde beigesetzt. (entnommen aus Wikipedia)
Mischa findet die Sprüche seines besten Freundes Nits super. Der bewundert den rundum talentierten Mischa, weil er tausend Tatsachen über Tiere weiß. Nits hätte Mischa bedingungslos alles geglaubt, bis er über immer mehr Lügen stolpert und erfährt, dass hinter alldem ganz andere Wahrheiten stecken – fatale Familiengeheimnisse, von denen nicht mal Mischas kleine Schwester Amy etwas ahnt. Aber wie kann es sein, dass er all das nicht gesehen hat!? Eine aufwühlende Geschichte, in der es um Armut, Scham und Ungerechtigkeit geht. Ein Roman, in dem die preisgekrönte Autorin Stefanie Höfler klangvoll und mit aller Wucht von tiefem Vertrauen, von Verletzlichkeit und Mut erzählt. Und von einer phänomenalen Freundschaft, die auch das übersteht.
Rezension:
»Der preisgekrönten Stefanie Höfler ist ein beeindruckender Roman gelungen, der mit leisen Tönen große Gesellschaftskritik übt.« BÜCHER Magazin, August/September 2022 »Höfler schärft den Blick ihrer Protagonisten ebenso wie den ihrer Leser, und die Beiläufigkeit, die sie dabei einsetzt, tut ihrem Buch entschieden gut.« Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.7.2022 »Stefanie Höfler verpackt das Thema Kinderarmut in eine spannende Geschichte um Lügen und Geheimnisse. (...). Trotz des schwierigen Themas ist dieses Buch oft lustig, manchmal poetisch und immer auf den Punkt. Kein pädagogischer Zeigefinger, einfach ein Einblick in eine andere Welt.« Katharina Mahrenholz, NDR Kultur, 23.7.2022 »Kinderarmut wird hier direkt ohne Schnörkel sehr einfühlsam beschrieben. (...). Dieses Kinderbuch ist berührend, bietet zusätzlich ein wenig Krimispannung und steckt voller alberner wie tiefgründiger Sprachspielereien.« Britta Selle, MDR Kultur, 21.7.2022 »Stefanie Höfler greift hier ein großes Thema auf und bringt es so gekonnt auf den Boden, dass man bis zur letzten Seite dranbleibt. (...). Das gesamte Paket ist absolut lesenswert und sollte eigentlich als Pflichtlektüre in den Lehrplan aufgenommen werden. Zu Tränen rührend, zum Lachen pfiffig und zum Mitfiebern spannend ist ihre Erzählung über den Wert der Freundschaft und die Frage, wie man mit Armut mitten in der eigenen Umgebung umgehen kann.« Mathias Ziegler, Wiener Zeitung, 19.7.2022 »Armut in unserem Land wird in der Kinderliteratur nicht oft thematisiert, ist aber hochaktuell, und wenn sie glaubwürdig erzählt wird, kann sie den jugendlichen Lesern die Augen öffnen und bleibt im Gedächtnis.« Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung, 29.7.2022 »Großartig und sensibel erzähltes Buch...« Neue Presse, 18.8.2022 »Die Scham, die damit verbunden ist, arm zu sein, legt die Autorin Stefanie Höfler Stück für Stück und schonungslos offen. Und sie berichtet ohne Kitsch oder Betroffenheitspathos von dem Druck und der Anstrengung, die es für ein Kind bedeutet, immer lügen zu müssen, um den Schein zu wahren.« Judith Scholter, DIE ZEIT, 6.10.2022 »Den Stress des Lügens, des schönen Scheins, um akzeptiert zu werden, das erzählt Höfler in diesem klugen Roman, der bis zur letzten Seite spannend ist. Sie öffnet ein Fenster in eine Welt, die den meisten Menschen verschlossen bleibt, weil die Betroffenen sich schämen und an der Aufrechterhaltung der Fassade arbeiten. Höflers Roman zwingt zum Perspektivwechsel.« Rolf Brockschmidt, Tagesspiegel, 7.10.2022 »Voller Wärme, Humor und Feingefühl widmet sich die Autorin dem Thema Armut, leuchtet Scham und Vorurteile aus und geht den Gefühlen ihrer Helden genau auf den Grund, ohne je in Klischees oder Sentimentalitäten zu verfallen. Ein hervorragendes, zeitgemäßes Buch...« Elisabeth Schmitz, Der Evangelische Buchberater, 4/2022
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Stefanie Höfler, geboren 1978, studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik in Freiburg und Dundee/Schottland. Sie ist Lehrerin und Theaterpädagogin und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Bei Beltz & Gelberg erschienen von ihr bisher die Romane »Mein Sommer mit Mucks«, »Tanz der Tiefseequalle« und »Der große schwarze Vogel«, die alle drei für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurden, sowie das Kinderbuch »Helsin Apelsin«(Illustrationen von Anke Kuhl). Zusammen mit der Illustratorin Claudia Weikert entstanden die Bilderbücher »Waldtage« und »Die Eroberung der Villa Herbstgold«.
Feri. Ein Sommer. Und Milan, der einarmige Boxer, in den Feri sich verliebt hat. Feri, die bisher immer so vernünftig war, wollte ein Mal etwas Unvernünftiges tun. Jetzt ist sie schwanger. Nach dem ersten Schock sucht sie Hilfe. Aber wie viel Verlass ist auf ihre Freundinnen? Und sind ihre Eltern wirklich so verständnisvoll? Gegen alle Widerstände trifft Feri eine Entscheidung, die ihr niemand zugetraut hätte.
Rezension
"Berührend." Westfälische Nachrichten, 16.9.2016 "Klaus Kordon beschreibt in 'Der einarmige Boxer' einfühlsam und detailliert die Gefühlswelt, die mit einer plötzlichen Schwangerschaft im Teenageralter einhergehen kann. [...] ein ganz besonderes Juwel." Lisa Lenz, Solinger Tageblatt, 15.9.2016
Autorenportrait
Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter, studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Heute lebt er als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Kordon, der als »Chronist der deutschen Geschichte« gilt, veröffentlichte neben zahlreichen Kinderbüchern viele historische Romane, darunter den autobiographische Roman Krokodil im Nacken (Deutscher Jugendliteraturpreis; nominiert für den Deutschen Bücherpreis). Viele seiner Bücher wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und, 2016, den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. "Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spaß machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Außenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin
Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität?Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte.
Autorenportrait
Makiia Lucier ist auf der pazifischen Insel Guam aufgewachsen, hat Publizistik und Bibliothekswissenschaft studiert und lebt heute in dem Universitätsstädtchen Moscow, Idaho.
Ravensburg, 1938: Kajetan und Heiner sind unzertrennliche Freund. Als die Nazis an die Macht kommen dürfen die beiden in der Schule nicht mehr zusammensitzen. Kajetan wird nicht nur als "dreckiger Zigeuner" beschimpft, sondern muss in der letzten Reihe sitzen. Er wird von Mitschülern getriezt, nur Heiner und die Webers halten zu ihm. Doch dann muss Heiner wegziehen - und Kajetans Familie landet im Ummenwinkel, einem bewachten Zigeunerlager.Stück für Stück wird Kajetan und seiner Familie das bisherige Leben genommen - und die Freiheit. Eine wahre Geschichte über Mobbing, Rassismus, Diskriminierung, aber auch über Freundschaft. Hinter Heiner verbrigt sich der mittlerweile verstorbene Politiker, Heiner Geißler.
Die dreizehnjährige Munli soll mit dem brutalen Adoor Ram verheiratet werden. Sie flieht aus ihrem indischen Dorf und schließt sich den Rebellen in den Bergen an. Dort verliebt sie sich in den jungen Ketaki. Doch Munli hält die Plünderungen und die Gewalt der Gesetzlosen nicht länger aus und sie entkommt nach Allahabad. Was hält die große Stadt für sie bereit? Ein authentischer und spannender Abenteuerroman über das Schicksal eines starken Mädchens.
Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den "Alex-Wedding-Preis" der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg und 2013 wurde er mit dem "Großen Verdienstkreuz" der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Regular price:
€9.95
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