Als Wangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, feierte ganz Afrika. Nach einem Studium in den USA und München wurde sie die erste Professorin Kenias und die erste grüne Politikerin Afrikas. Afrika, mein Leben erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die Hoffnung in die Welt trägt.
Wangari Muta Maathai, geboren 1940 in Nyeri/Kenia, kenianische Professorin und Wissenschaftlerin, war seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Maathai stammt aus einer Familie südlich von Nairobi, deren Vater polygam lebte. Ihre Begabung fiel einigen Missionsschwestern auf und sie erhielt eine solide Schulbildung an einer bekannten Klosterschule in Kenia. Sie bekam ein Stipendium für ein Studium der Biologie in den USA und studierte später an den Universitäten von Pittsburgh, Gießen und München. Im Jahr 1971 erwarb sie als erste Frau aus Kenia den Doktortitel an der University of Nairobi. Im gleichen Jahr wurde sie die erste Professorin für Veterinäre Anatomie und später Dekanin ihres Fachbereichs an der Universität von Nairobi. 1977 rief sie das Aufforstungsprojekt Green Belt Movement ins Leben. 2002 wurde Wangari Muta Maathai bei den ersten freien Wahlen Kenias ins Parlament gewählt, seit 2003 war sie stellvertretende Ministerin für Umwelt. 2004 wurde Wangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Sie verstarb 2011.
Autor:
Maathai Wangari
Erschienen:
12. Dezember 2012
Format:
Taschenbuch
ISBN:
978-3-8321-6162-0
Seitenzahl:
384 Seiten
Sprache:
Deutsch
Stichwort:
Afrika
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Die Frauen haben insbesondere durch ihre Einbeziehung in die gesellschaftliche Produktion und in verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen ein neues Selbstbewusstsein herausgebildet. Das hat den Kampf um ihre Befreiung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Mit ihrer Streitschrift leisten die beiden Autoren einen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Sie ergreifen dabei konsequent Partei für die Befreiung der Frau in einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft.
In Simbabwe gibt es wahrhaftig nicht viel Grund zur Heiterkeit: Diktatur, Inflation, Krisen, Aids und Hunger bestimmen den Alltag. Wie halten die Menschendiesen Widrigkeiten stand? Es ist der ungebrochene Sinn für Humor, die Fantasie und Geduld, die sie immer wieder antreiben, neue Wege zum Überleben zu finden. Ganz besonders die Frauen. Sie tragen die Welt auf dem Kopf und wissen: Nur wer lacht, überlebt. Katharina Morello erzählt von diesen starken Frauen. In kurzen Geschichten sieht man sie vor sich, junge und alte. Man sieht, wie sie aufbrechen, scheitern und wieder aufstehen. Und immer wieder hört man sie lachen. Denn natürlich gibt es auch in Simbabwe Grund zum Jubeln: Wenn in der Nacht die großen Ameisen fliegen, die geröstet und gesalzen eine Köstlichkeit sind, wenn mitten im Geziefer ein Kind zur Welt kommt und wenn nach Monaten des Wartens eine Internetverbindung sieben Minuten lang stabil bleibt und endlich die erste E-Mail eintrifft.
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Katharina Morello, geboren 1966 in Zürich, studierte Theologie für das Pfarramt in Zürich und Journalismus in Luzern. Sie arbeitete als Journalistin für den Tages-Anzeiger und die Zürichsee-Zeitung. Heute ist sie Redakteurin bei Brot für die Welt. Ein Jahr verbrachte sie mit ihrer Familie in Simbabwe, mit ihrer Familie in Simbabwe, wo ihr Ehemann im Landspital von Musiso tätig war. Katharina Morello lebt mit ihrer Familie in Hirzel in der Schweiz.
Kenia, 2007. Odidi Oganda, ein hochtalentierter Student, wird in den Straßen Nairobis erschossen. Seine Schwester Ajany kehrt aus Brasilien zurück, um mit ihrem Vater seinen Leichnam nach Hause zu überführen. Doch die Heimkehr auf die verfallene Farm im Norden des Landes hält keinen Trost für sie bereit. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen, die der Mord heraufbeschworen hat und die die Familie im Griff halten: an die koloniale Gewaltherrschaft und die blutigen Auseinandersetzungen nach der Unabhängigkeit. Ajanys Mutter flieht von Wut und Trauer erfüllt in die Wildnis. Und ihr Vater muss sich einer brutalen Wahrheit stellen. Doch im Moment größter Verzweiflung entsteht auch etwas Neues: Eine Liebe - oder zumindest eine Verbindung - nimmt ihren Anfang.'Der Ort, an dem die Reise endet' ist ein großer Roman über eine versehrte Familie und ein zerrissenes Land. Mit einer Sprache, die einem den Atem raubt, voller Kraft und Intensität, erzählt Yvonne Adhiambo Owuor eine Geschichte von universeller Dringlichkeit - eine Geschichte von Macht und Täuschung, von unerwiderter Liebe und dem unbeirrbaren Willen zum Überleben.
Rezension
"Große Literatur"Marie-Spohie Adeoso, FRANKFURTER RUNDSCHAU"Kenia wurde von Ng g wa Thiong'o auf die literarische Weltkarte gesetzt, Yvonne Adhiambo Owuor schraffiert nun diese Karte neu, mit viel Mut zu prägnanten Sätzen, aufgeladenen Metaphern und einer schillernden Geheimnishaftigkeit, die ohne platte Erklärungen in ostafrikanische Geisteswelten hineinführt; ein zeitgeschichtliches Panorama [...] von intimer Intensität."Ilija Trojanow, WELTEMPFÄNGER LITPROM-BESTENLISTE"poetisch, brutal und präzise"Katja Nele Bode, BRIGITTE WOMAN"Yvonne Owuor bündelt Wut und Trauer über das Scheitern Kenyas in einem packenden Roman [...] Mit dem Roman wurde die 1968 geborene Yvonne Owuor zu einer der wichtigsten Stimmen Kenyas."Thekla Dannenberg, NZZ"Ein großes Buch [...] atemberaubende, poetische Sprache."EMMA"[...] alles verzehrende Liebe, ein mörderischer Unabhängigkeitskrieg, Heimat."Angela Wittmann, BRIGITTE"BRUTAL & BRILLIANT"Lara Gonschorowski, COSMOPOLITAN"Yvonne Owuor erzählt ihre Geschichte mit einer narrativen Kraft, die auf sehr eigentümliche Art ästhetisch aufgeladen ist: Fast glaubt man beim Lesen Farben zu sehen, die Hitze zu spüren, beginnt den Sound der Großstadt Nairobi zu imaginieren. [...] Yvonne Owuor hat mit ihrem ersten Roman ein Stück Weltliteratur geschrieben."Katharina Granzin, TAZ"Owuor bildet in ihrem Roman den Vielvölkerstaat Kenia und seine Komplexität ab. [...] In einer Sprache, so dicht, brutal und sinnlich, wie die Umgebung, in der die Handlung spielt. Menschheitsgeschichte aus Kenia - Literatur für die ganze Welt."Mareike Ilsemann, WDR 3"Faszinierend, anschaulich und panoramatisch ausgefächertes Porträt einer kämpfenden, leidenden, aber nicht hoffnungslosen afrikanischen Gesellschaft."Sigrid Löffler, ORF"Ein Debütroman und dann gleich so einer! [...] [Es ist] Owuor absolut gelungen, kein politisches Pamphlet, sondern einen fesselnden Roman zu schreiben. [...] Yvonne Adhiambo Owuor hat einen sehr eigenen Ton für ihre sehr eigene Geschichte gefunden. Wirklich erstaunlich - besonders für ein Debüt -, wie sie diesen Ton mehr als 500 Seiten lang durchhält. Manche Sätze raunen wie ein Märchen, andere geben im Telegrammstil bloß die Fakten wieder."Dina Netz, SWR2"Unheimlich sicher tritt Owuor mit 'Der Ort an dem die Reise endet' neben Ngugi waThiong'o, den berühmten Erzähler der neueren Geschichte Kenias, als Größe eigener Art."Rainer Hartmann, KÖLNER STADT-ANZEIGER MAGAZIN"Yvonne Adhiambo Owuor lehrt uns, was Sprache kann. Macht und Ohnmacht sind in diesem Roman die poetischen Parameter des Erzählens. Worte, feinsinnig und gewaltig, immer richtig gewählt bestimmen von Beginn an dieses ostafrikanische Epos."Lisa Ndokwu, AFRIKANET"Yvonne Adhiambo Owuor verfügt über eine Sprache, die vor großen Worten nicht zurückschreckt [...]. In ihren Worten entstehen die Landschaften Kenias, schrecklich und schön, voll von Gerüchen, die man als Europäer nicht kennt. [...] Owuor erzählt mit kühnen Temposchwankungen, nah an den rohen, unmittelbaren Gefühlen."Sieglinde Geisel, TELL"Sie erzählt von all den Schrecknissen mit viel Phantasie - und mit Humor."Dina Netz, WDR 5 BÜCHER"Voller poetischer Momente."Saskia Stöcker, FREUNDIN"Yvonne Adhiambo Owuor hat mit diesem Debütroman ein großartiges kenianisches Epos geschaffen über die wechselvolle Geschichte dieses Landes und seiner Bewohner, die zwischen Hoffnung und Desillusionierung, in Schuld, Anpassung oder Stillschweigen verstrickt, den Glauben an eine bessere Zukunft nicht aufgeben."Patricia Brooks, BUCHKULTUR"Owuor ist mit ihrem Roman ein moderner Epos gelungen."Uwe Dammann, WESER-KURIER AM SONNTAG"Mitreißend und fesselnd."HÖRZU"So dicht und physisch geschrieben, dass man zwischendurch nach Luft schnappen muss vor lauter Abgasen, fremden Parfums, Staub, Blut und Zaubersprüchen."Susanne Vohwinkel, L'OFFICIEL
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Inhaltsverzeichnis
Die wichtigsten MARCO POLO HighlightsDie besten MARCO POLO Insider-TippsBest of...AuftaktIm TrendFakten, Menschen & NewsEssen & TrinkenEinkaufenKapprovinzenKapstadt und UmgebungFreistaatKwazulu-NatalNordprovinzenErlebnistourenSport & WellnessMit Kindern unterwegsEvents, Feste & mehrLinks, Blogs, Apps & Co.Praktische HinweiseSprachführer EnglischReiseatlasRegister & ImpressumBloß nicht!
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Kerstin Welter lebt seit 2013 in Johannesburg. Sie arbeitet u. a. fürs deutsche Radio und Fernsehen und trifft bei ihren Recherchen quer durch Südafrika täglich Menschen, die sie beeindrucken. Ihre Geschichten spielen zwischen großer Armut und besten Verhältnissen. Trotz der vielen Unterschiede gehen die Südafrikaner jeden Tag gelassen und positiv an - eine Haltung, die ansteckend wirkt.
Neu erzählt mit afrikanischen Stimmen. Überarbeitete Neuausgabe.
Afrika - mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich aktuelle Entwicklungen zum Thema: von der Rolle Chinas über den arabischen Frühling, Boko Haram und Migration bis hin zu internationalen Bewegungen wie "Black Lives Matter". Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen: Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika menschlich und lebendig - das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe des Standardwerks. Mit einem Vorwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.
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Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, war Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt, wo er sich als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für benachteiligte Kinder und Jugendliche in einem Township engagiert. Seine vielfach ausgezeichneten Bücher erzählen vom Engagement von und für Minderheiten. Zuletzt im Peter Hammer Verlag: "Damals hieß ich Rita. Die Geschichte von Rozette Kats" (illustriert von Francis Kaiser), ein Bilderbuch zum Holocaust. Mehrere Jahre berichtete der Autor für die Taz und andere Zeitungen aus Südafrika.
Die 2. überarbeitete Auflage von "Die Falle - heute bin ich stolze Afrikanerin" von Clariste Soh Moube ist erschienen Heute ist Claristes Buch hoch aktuell. Die Bilder der Flüchtlinge im Mittelmeer erschrecken und empören uns. Welche Hoffnungen sterben dort täglich oder enden in erbärmlichen Flüchtlingslagern? Zehn lange Jahre hat Clariste selbst diesen Weg der trügerischen Hoffnungen beschritten, sie wollte in Europa Karriere machen als Fußballerin und ein besseres Leben finden, ihre Familie unterstützen. Schließlich geht sie den unbequemeren Weg: Sie bleibt in Afrika! Afrika wird nur dann eine lebenswerte Zukunft haben, wenn seine Jugend sich dafür engagiert. Dafür steht Clariste Soh Moube. Mehr Informationen zum Buch in unseren News
Afrika - mit 54 Staaten, über 1000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig, uralt und modern. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Mit erstaunlicher Hartnäckigkeit hält sie fest an der Mär von Afrikas Geschichtslosigkeit und politischer Bedeutungslosigkeit, die aktuellen Medienbilder bleiben verkürzt auf politische Schreckensszenarien und exotische Folklore. Lutz van Dijks spannende Geschichte Afrikas - die er vor allem für junge LeserInnen geschrieben hat - will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich hochaktuelle Themen wie Aids und Ebola, die neue Rolle Chinas, den "arabischen Frühling", Boko Haram, Flucht und Vertreibung verständlicher. Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen. Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika endlich menschlich und lebendig: das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent!
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Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, lebt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Home for Kids in South Africa) seit 2001 in Kapstadt. Seine Romane und Sachbücher waren u.a. nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinderund Jugendbuchpreis. 2001 erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, 2009 die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Heidelberg.
Vor dem Hintergrund einer wahren Begebenheit erzählt der junge Südafrikaner Sonwabiso Ngcowa die berührende Geschichte des lesbischen Mädchens Nana.Nana wächst in ärmlichen Verhältnissen, aber umsorgt von der geliebten Großmutter, auf dem Land auf. Als diese in finanzielle Not gerät, muss die 14jährige zu ihren Eltern ziehen, die am Rande von Kapstadt im Township Masi leben. Der unerwartet liebevolle Empfang durch die Familie hilft ihr über den Trennungsschmerz hinweg. In Nanas neuer Schule haben die Mädchen nur eins im Kopf: das richtige Outfit und Jungs! Nana fühlt sich fremd, weil sie die Leidenschaft der anderen nicht teilt. Erst als sie sich in Agnes, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, verliebt, beginnt sie, sich selbst zu verstehen. Nana erfährt nun beides: großes Glück und die Angst vor Ablehnung und brutaler Gewalt. Denn obwohl das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in Südafrika im Gesetz verankert ist, ist die Stimmung gegen die Abartigen offen aggressiv. Der Weg, den Nana für ihre Liebe gehen muss, ist steinig, aber das Mädchen lässt sich nicht beirren, und irgendwann kommt sie an in ihrem eigenen Leben.
Personenportrait
Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, lebt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Home for Kids in South Africa) seit 2001 in Kapstadt. Seine Romane und Sachbücher waren u.a. nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. 2001 erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, 2009 die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Heidelberg.
'Namibia ist ein Land voller Kontraste. Menschen in Namibia engagieren sich für eine bessere Zukunft. Auch im internationalen Engagement tut sich viel zwischen den Völkern.Mutter und Tochter erkunden das auf einer Reise. Sie gestalten dabei auch ihr Verhältnis zwischen Alt und Jung neu. Wie glücklich und aufregend das sein kann, davon will dieser Reisebericht einen kleinen Eindruck geben. _____________________________________________________________________________________________________________________________________________ Zilli Quest, geboren 1951, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, ist seit frühester Jugend am Reisen interessiert. Die ersten zaghaften Schritte in die Welt setzte sie in den 1970er Jahren durch organisierte Reisen in den Nahen Osten und Nordafrika. Später unternahm sie auf eigene Faust Reisen mit ihrem Mann durch Vietnam oder China. Sie vertiefte ihr besonderes Interesse an Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, als sie mit ihrer Familie zwei Jahre lang in London lebte. Ihre berufliche Arbeit als Mitinhaberin einer Firma für Marktanalysen für Automatisierungstechnik hilft ihr, gezielte Fragen zur Lebensweise der Menschen zu stellen. Dies ist stets mit ihrer tiefen Anteilnahme an den Lebensbedingungen verknüpft. Ihr Engagement im Frauenverband Courage eröffnet ihr dabei internationale Verbindungen.'
Uwe Timms grandioser, historischer Roman 'Morenga',
Roman. Mit einem Nachwort von Robert HabeckDeutsch-Südwestafrika, 1904. Beginn eines erbarmungslosen Kolonialkrieges, den das Deutsche Kaiserreich gegen die aufständischen Herero und Hottentotten führt. An der Spitze der für ihre Freiheit kämpfenden Schwarzen steht Jakob Morenga, ein früherer Minenarbeiter. Was damals mehr als drei Jahre lang in dem heute unabhängigen Namibia geschah, hat Uwe Timm in einer Montage von historischen Dokumenten und fiktiven Aufzeichnungen des Oberveterinärs Gottschalk aus Hamburg zu einem grandiosen historischen Roman verdichtet.
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Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk. Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz. Uwe Timm lebt in München und Berlin.
»Ein Roman, der an die Schönheit und Einfachheit alter Volkssagen heranreicht.« The Guardian, London
Waiyaki folgt dem Wunsch seines Vaters, besucht eine christliche Missionsschule, wird ein guter Schüler und schließlich sogar Lehrer. Doch als er sich in ein Mädchen aus dem christianisierten Nachbardorf verliebt, kommt es zum ausweglosen Konflikt. Waiyaki wird zum Opfer der Zerrissenheit zwischen seiner eigenen Kultur und der der Weißen.
Waiyaki wächst in der Dorfgemeinschaft der Gikuyu auf und wird von seinem Vater als spiritueller Führer und Erneuerer seines Volkes eingeweiht. Er besucht eine christliche Missionsschule, aber als er sich in ein Mädchen aus dem christianisierten Nachbardorf verliebt, kommt es zum tragischen, ausweglosen Konflikt. Waiyaki, der nicht zum christlichen Glauben übertritt, andererseits zum Besten seines Volkes das Wissen der Weißen in einer unabhängigen Gikuyu-Schule vermittelt, steht dazwischen: ein Opfer der Zerrissenheit, die bis heute das moderne Afrika zeichnet.
Der Roman erzählt poetisch und einfühlsam vom Leben im kenianischen Hochland zu jener Zeit, als die weiße Eroberung erst ein bedrohlicher Schatten war.
Rezension
»Eine Ahnung, wie tief die Wurzeln dieses Konflikts in Kenia reichen könnten, bietet vor allem ein Klassiker der kenianischen postkolonialen Literatur, Ngugi wa Thiong'os Roman Der Fluss dazwischen.« Axel Timo Purr Neue Zürcher Zeitung
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Ngugi wa Thiong'o, geboren 1938 in Kenia, studierte am Makerere University College in Kampala (Uganda), wo er seine schriftstellerische Laufbahn begann, und an der University of Leeds (Großbritannien). Mit seinem umfangreichen Romanwerk und einer Vielzahl von literarischen und politischen Essays zählt er zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. 1977 wurde er verhaftet und interniert, 1982 musste er Kenia verlassen. Seit 2002 war er Distinguished Professor of English and Comparative Literature an der University of California, Irvine. Er starb 2025.
Regulärer Preis:
14,00 €
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