Im Mörderlager Dachau

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  • 978-3-89438-480-7
Kurz nach seiner abenteuerlichen Flucht aus dem Konzentrationslager Dachau im Mai 1933 schrieb... mehr
Produktinformationen "Im Mörderlager Dachau"

Hans Beimler (Foto: privat)Kurz nach seiner abenteuerlichen Flucht aus dem Konzentrationslager Dachau im Mai 1933 schrieb der schwer gefolterte bayerische Kommunist und Reichstagsabgeordnete Hans Beimler nieder, was er dort hatte erleben müssen. Die Veröffentlichung war eine Sensation und wurde in mehrere Sprachen übersetzt, in internationalen Zeitungen zitiert – und in Deutschland illegal verbreitet. Hans Beimler wollte mit seinem Bericht zum Widerstand gegen die Nazidiktatur in Deutschland und im Ausland aufrufen. Er selbst leistete zunächst illegale Arbeit von Frankreich, der Tschechoslowakei und der Schweiz aus, bevor er mit den ersten Freiwilligen nach Spanien ging, um dort mit den Internationalen Brigaden gegen Franco zu kämpfen. Am 1. Dezember 1936 fiel Hans Beimler vor Madrid. Erstmals in der Bundesrepublik erscheint sein Erlebnisbericht in der Originalfassung, ergänzt um Fotos und Dokumente sowie um Anmerkungen zu Entstehungsgeschichte und zeitgeschichtlichen Hintergründen. Außerdem wird von Friedbert Mühldorfer in einer umfangreichen biographischen Skizze der Lebensweg des Antifaschisten Beimler nachgezeichnet.

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Zum Herausgeber: Friedbert Mühldorfer, *1951. Lehrer an einem Münchner Gymnasium und Historiker, seit 1975 Mitarbeit in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesverband Bayern. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus, Geschichte der Arbeiterbewegung, Nachkriegsgeschichte.

 

Rezession von Anna Bartholomé (genehmigter Abdruck)

"Er war einer der wenigen, denen die Flucht aus dem Konzentrationslager Dachau bereits im Mai 1933 gelang: Hans Beimler, bayrischer Kommunist und Reichstagsabgeordneter der KPD. Von den dort erlittenen schweren Folterungen berichtete er in dem hier erstmals in der Originalfassung veröffentlichten Text. Der wurde noch im Sommer 1933 in mehrere Sprachen übersetzt und auch im faschistischen Deutschland illegal verbreitet.
Spannend an diesem – mit Fotos und Dokumenten gestalteten – Buch ist darüber hinaus die sorgfältig recherchierte biografische Skizze durch Friedbert Mühldorfer. Er ist schon lange in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Bayern aktiv. Er holt Hans Beimler vom Denkmalsockel herunter, auf den ihn die DDRGeschichtsschreibung stellte, und folgt seinem Lebensweg kritisch und sachlich.
Nach seiner Flucht arbeitete Hans Beimler in verschiedenen europäischen Ländern für die Organisierung des antifaschistischen Widerstands. 1936 schloss er sich in Spanien dem Kampf gegen das faschistische Franco-Regime an. Mit seiner verantwortlichen Rolle in den Internationalen Brigaden wurde er zur Symbolfigur des proletarischen Internationalismus.
Am 1. Dezember 1936 fiel er, seinem Sarg folgten in Barcelona über 200.000 Antifaschisten.
Um so perfider die damals von der deutschen faschistischen Propaganda aufgebrachte Lüge, Hans Beimler sei „von den eigenen Leuten“, sozusagen auf Befehl Stalins umgebracht worden, weil er Widersprüche zur KPD-Führung gehabt habe. Diese bis heute von antikommunistischen Historikern verbreitete Hetze verfolgt und widerlegt Mühldorfer anhand konkreter Fakten – wenn er auch die dahinter stehende Motivation nicht offensiv angreift.
Das sehr empfehlenswerte Buch ist im PapyRossa-Verlag erschienen  ..."

ISBN: 978-3-89438-480-7
Autor: Friedbert Mühldorfer
Seitenzahl: 195 Seiten
Erschienen: November 2011
Format: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Stichwort: Dokumentation
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