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Kamerun -  "Afrika in Miniatur“

geplant: 25. Juli - 9. August 2026

Kamerun gehört zu den vielseitigsten Ländern Afrikas. Alle Klimazonen Afrikas finden sich hier wieder. Tropischer Regenwald, Savannen, Vulkane und die Atlantikküste liegen hier oft nur wenige Stunden voneinander entfernt. Diese landschaftliche Vielfalt spiegelt sich auch in der Kultur wider: Über 250 Ethnien prägen das Land mit ihren Sprachen, Traditionen, Märkten, Tänzen und Musikstilen.

Gleichzeitig ist Kamerun ein Land mit einer bewegten Geschichte. Nach der deutschen Kolonialzeit und der anschließenden französischen und britischen Verwaltung entwickelte sich ab den 1940er-Jahren eine starke Unabhängigkeitsbewegung. Freiheits- und Widerstandskämpfer wie Ruben Um Nyobè, Félix-Roland Moumié, Ossendé Afana und Ernest Ouandié setzten sich für Freiheit, politische Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit ein. Ihr Einsatz wurde brutal unterdrückt, viele Kapitel dieser Geschichte blieben lange im Verborgenen. 

Diese Reise verbindet beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse mit historischen Einblicken und Begegnungen. Die Preiskalkulation und Planung mit den Partnern in Kamerun läuft derzeit noch. Stattfinden soll die Reise vom 25. Juli - 9. August 2026. 

Folgende Aspekte und Reiseziele könnten Bestandteile der Reise sein, werden aber derzeit erst gemeinsam mit dem Partner vereinbart und stehen unter diesem Vorbehalt.

Optionen für eine 14-tägige Rundreise: 

  • Ankunft in der Wirtschaftsmetropole Kameruns Douala. Erste Eindrücke vom lebendigen Stadtalltag, dem Hafen und kolonial geprägten Stadtvierteln. Begrüßung und Einführung in Geschichte, Kultur und Reiseverlauf. 
  • Informationen über die deutsche und französische Kolonialzeit. Einblicke in die Entstehung der Unabhängigkeitsbewegung und die Rolle von Félix-Roland Moumié. 
  • Besuche der vielfältigen Landschaften: zum Sanagafluss, nach Kribi an die Atlantikküste oder zu den Lobé-Wasserfällen. 
  • Besuch des Limbe Botanical Garden (gegründet in der deutschen Kolonialzeit). Optional: Besuch des Wildlife Center. Einführung in die britische Mandatszeit und die heutige anglophone Frage. 
  • Fahrt nach Buea, ehemalige deutsche Kolonialhauptstadt. Koloniale Gebäude und historische Einordnung. Kurze Wanderung oder Spaziergang am Fuß des Mount Cameroon, dem höchsten Berg Westafrikas. 
  • Besuch zentraler Orte der politischen Hauptstadt Yaoundé. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Ruben Um Nyobè, seinen Ideen und seiner Ermordung im Jahr 1958. 
  • Ausflug in eine historisch bedeutende Region des antikolonialen Kampfes. Thematisierung des bewaffneten Widerstands, insbesondere des Wirkens von Ossendé Afana und Ernest Ouandié. Austausch über die Nachwirkungen des Unabhängigkeitskrieges 
  • Westliches Hochland: Besuch des Sultanatspalastes von Foumban und des Museums. Einblicke in vorkoloniale politische Strukturen 
  • Campo‑Ma’an Nationalpark – tropischer Regenwald und wilde Tierwelt 
  • Fahrt durch die Kulturlandschaft der Bamileke. Besuch von Märkten und traditioneller Architektur. Thematisierung der massiven Repressionen gegen die Zivilbevölkerung in den 1950er- und 1960er-Jahren. Waza‑Nationalpark (Nordkamerun) – Safarierlebnisse mit Elefanten, Giraffen, Löwen. 
  • Besuch der Landwirtschaft in Koutaba und Gespräch mit Dorfbewohnern, um zu erfahren, wie die Menschen dort ihre Felder in Handarbeit bewirtschaften. 
  • Besuch von Dschang, landschaftlich reizvoll gelegen. Optionaler Besuch des Zivilisationsmuseums. Reflexion über koloniale Grenzziehungen, kulturelle Vielfalt und nationale Identität.


Weitere Informationen und Buchungsanfrage

People to People Reisen, Hauptstr. 40, 45879 Gelsenkirchen

Mail: reisen@people-to-people.de, Tel. 0209 1776560

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